Hi Leute, heute wollen wir uns dem Thema Social Media widmen. Eigentlich kommt heute keiner mehr um die sozialen Netzwerke herum. Ob Facebook, Twitter, Google+ oder XING – jeder muss hier oder dort irgendwie vertreten sein.

Social Media richtig planen:
Ein wichtiger Teil des Online Marketing

Während man privat auf Facebook & Co verzichten kann, ist es im Geschäftsbereich schwierig. Denn allein für die Suchmaschinenoptimierung brauchen wir Backlinks aus den sozialen Netzwerken. Andernfalls wird es schwer, unsere Seite zu ranken. Die sogenannten Social Signals sind ein Baustein jeder Seokampagne.

Und auch davon unabhängig sind natürlich die sozialen Netzwerke ein wunderbarer Raum, um Werbung für sich zu machen, um mit anderen Leuten in Kontakt zu treten, um anderen zu helfen, um seine Marke aufzubauen. Man sollte also so oder so zumindest in dem einen oder anderen Netzwerk verfügbar sein.

Nun ist das Problem an der ganzen Geschichte, dass das alles sehr zeitaufwendig ist. Und hier habe ich jetzt nach verschiedenen Lösungen gesucht, die es mir persönlich erleichtern, mich um Social Media zu kümmern. Ziel ist es, dass ich möglichst viele Plattformen im Blick behalten und meine Kampagnen planen kann.

Social Pilot: Dein digitaler
Social Media Manager.

Hier bin ich über das Tool Social Pilot gestolpert. Sehr schön ist, das hier (gerade für den deutschen Markt) Xing integriert ist. Wenn man sich ein bisschen auf dem Markt umschaut, findet man schnell Apps wie Buffer oder Hootsuite. Alle bedienen Facebook Twitter, LinkedIn und in Google+. Aber kaum denkt auch ein Xing. Und gerade Xing ist im B2B-Bereich ein echter Mehrwert.

social pilot review

Also wie kann mir Social Pilot nun helfen, mein Unternehmen voranzubringen und zeitoptimiert meine sozialen Netzwerke zu pflegen? Schauen wir uns die Funktionen mal im Schnelldurchlauf an.

Branding beachten!
Poste immer im Namen deiner Marke.

Wir haben zum Beispiel die Möglichkeit, unsere Postings im eigenen Branding zu machen. Ich habe bislang „Social Kickstart“ benutzt. Dies ist ähnliche Software. Aber dort habe ich das Problem, wenn ich etwas poste, dann steht als Absender Social Kickstart. Das ist ärgerlich. Übrigens handhaben die meisten Tools dies so. Absender ist immer der „Service“; den ich zum posten nutze.

Dies macht Social Pilot besser. Hier kann ich meine eigene Website als Absender angeben. Dies hat einen riesen Vorteil, wenn es um Markenaufbau geht. Um Markentreue und um Kundenbindung aufzubauen, muss ich meinen Lesern zeigen, dass ich selbst poste – und nicht irgendeine Agentur die Seite betreut. Für mich ist dies ein großer Pluspunkt. Der zweite Punkt ist natürlich, wenn ich als Absender eine fremde Marke stehen habe und jemand klickt darauf, dann verlinke ich meine Posts automatisch mit dieser fremden Marke.

Ich möchte aber Werbung für meine Website machen – und meinen Markennamen aufbauen. Entsprechend wichtig ist es, dass der Absender dann tatsächlich auch meine Website ist. Und hier ist so Social Pilot ein Tool, welches Dies erlaubt. Also ein großer Pluspunkt.

Social Media Kalender:
Den Überblick behalten!

Außerdem kann ich meine ganze Aktivität planen. Die Posts werden einmal einen schönen Kalender eingetragen. Auch das es sehr gut gelöst. Ich habe eine Monats-, Wochen-, Tagesansicht. Sehr praktisch, um seine Kampagnen zu planen. Bei Social Kickstart, das Tool, welches ich bislang genutzt habe, kann ich zwar auch meine Kampagnen planen, aber alle Beiträge werden der Reihe nach hinzugefügt. Blöde ist jetzt, wenn ich weitere Posts später hinzufüge und zeitlich „umsortiere“, werden diese nicht in der chronologischen Reihenfolge der Planung gezeigt, sondern in der Reihenfolge, wie ich diese hinzugefügt habe. Das nervt natürlich, wenn’s dann irgendwann wirklich um 200, 300 Post geht.

Hier ist ein Kalender, wie von Social Pilot, überaus praktisch. Sehr praktisch ist auch, wenn ich mehrere Accounts betreue, kann ich diese gruppieren und so zusammenfügen. Ich hab zum Beispiel Designers Inn, Kickstart Business und SEO Marketing Guru. All dies sind verschiedene Plattformen. Diese kann ich nun in Gruppen zusammenfügen, gezielt meine Gruppen im Kalender anzeigen oder ausblenden und mit einem Klick mit meinen Inhalten bespielen.

social pilot - social media kalender

Das sorgt für Ordnung. Ein weiterer Vorteil ist, ich kann die Post einfach per Drag and Drop hin und her schieben. Das ist ebenfalls überaus praktisch. Denn oftmals ist es ja so: Man plant seine Sachen vor. Dann möchte ein neue Produkt rausbringen und sich erst mal zwei Wochen auf den Launch konzentrieren. Und jetzt fängt das Ganze hin- und hergeplante an. Und da wird er eine Liste extrem schnell unübersichtlich. Jetzt wird der Kalender wichtig. Hier kann ich per Drag and Drop meine Launchwoche zusammenklicken, die anderen Posts schiebe ich dann auf ein paar Tage später – und fertig.

Praktisch ist auch, dass ich direkt in dem Kalender meine Posts erstellen kann. Ich muss also nicht über verschiedene Masken gehen, sondern starte meine neue Nachricht mit einem Klick auf den Tag, an dem diese Nachricht erscheinen soll.

Social Pilot kostenlos testen

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Profi-Funktionen: Bulk-Upload, Teamarbeit und Kundenaccounts

Agenturen, die sehr exzessiv arbeiten, können auch Beiträge per CSV hochladen, d.h. ich kann 100, 200 Posts auf einmal hochladen und schon wird der ganze Spaß in einem Rutsch in mein Account geladen und auf den Kalender verteilt. Das ist für Agenturen sicherlich sehr interessant.

Spannend ist auch, dass es eine Zusammenarbeit im Team gibt. Ich kann also im Team arbeiten. Alle Teammitglieder können dann auf einzelne Accounts zugreifen und auch dort Inhalte sharen. ich kann sogar nicht nur im Team arbeiten, sondern auch mit Kunden zusammenarbeiten, d.h. ich kann einen Kunden einladen, sodass er auf sein Profil zugreifen und dort mit seinem eigenen Namen Posts absetzen kann.

Immer frische Idee für neue Beiträge

Wenn einem mal die Ideen ausgehen, gibt es noch lustige Sache: diese heißt Content Suggestion. Das bedeutet, ich kann das Tool losschicken und sagen: „schau doch mal, was die Leute in meiner Nische gerade spannend finden und mache mir paar Vorschläge zu meinem Thema.“ Basierend auf meine Nische läuft dann das Social Pilot los und durchsucht das Netz nach verschiedenen Beiträgen, die für mich interessant sein könnten. Diese kann ich dann als Ausgang für meine Kampagne nehmen oder sie einfach weiterverteilen und so Content für meinen eigenen Stream generieren.

social pilot vs hootsuite vs buffer

Ähnlich funktionier auch die Integration von Feeds. Diese Recherche wäre nicht nach einer Nische, sondern hier kann ich gezielt interessante Seiten auslesen. Deren Beiträge bekomme ich dann im System angezeigt und kann diese als Inspirationsquelle für meine Artikel nehmen – oder deren Inhalte dann auch weiterteilen. Beides sind schöne Funktionen, um Inhalte für den eigenen Stream zu bekommen, wenn einmal inhaltlich mal ein bisschen die Luft ausgeht.

Apps für Android und iOS –
und Browser-Extensions

Was es sonst noch gibt? Wir haben zum Beispiel Apps für Android und iOS und Browser Extension. Das ist ganz praktisch, denn jetzt kann ich einfach direkt auf ein Bild oder ein Artikel gehen und diesen über die Browser Extension direkt in mein Profil einspeisen.

Dort stehen mir die wichtigsten Funktionen zur Verfügung. Ich kann mit einem Klick an meine verschiedenen „Gruppen“ teilen, also z.B. meine Gruppe WordPress in der ich meine Designers Inn-Profile Facebook, Twitter, Xing, G+ zusammengefügt habe. Das spart extrem Zeit. Und da ich verschiedene Gruppen anlegen kann, kann ich natürlich – je nachdem, über was ich gerade stolperte – wunderbar mit wenigen Klicks die Inhalte in meine Netzwerke teilen.

Ich kann den Artikel auch direkt aus dieser Oberfläche heraus in meinem Planungsprofil integrieren und sagen, gut diesen Artikel möchte ich vielleicht erst in einer Woche teilen. Und dann geht dieser Artikel automatisch in meinen Kalender. Dort kann ich diesen später auch per Drag and Drop hin- und herschieben. Wenn ich z.B festtelle, dass ich diese Woche schon zu viel über WordPress erzählt habe und diesen Beitrag nun lieber zwei Wochen nach hinten schieben möchte, weil ich vielleicht lieber einen Artikel über Social Media vorziehen möchte … du siehst: wir kommen nun direkt in eine professionelle Content-Pflege!

Hilfe für die professionelle „Social Media Betreuung“ von Kunden.

So, das ist im Groben und Ganzen der Funktionsumfang von Social Pilot. Also wir können verschiedene soziale Netzwerke integrieren: Facebook, Twitter, LinkedIn, Google+, Pinterest, Instagram, Tumblr, Xing.

Wir können Profile, Seiten und unsere Gruppen integrierten, mehrere Profile anlegen und diese dann auch nach Themen gruppieren. Eine unglaubliche Zeitersparnis, gerade wenn man mehrere Seiten betreut. Jetzt muss man sich nicht mehr überall einloggen und ausloggen und gucken, wo ich irgendwie etwas plane.

Dabei verliert man schnell den Überblick, welche Kampagne wo läuft. Hier habe ich einen schönen Social Media Kalender, in dem alles aufgelistet ist, was es zu tun gilt. Dann kann ich alles in meinem Namen und Link zu meiner Website rausschicken. Für mich ein sehr großer Pluspunkt.

social pilot vs hootsuite vs buffer

Gerade für Agenturen ist es interessant, Hunderte Beiträge per CSV hochladen zu können. Ebenfalls interessant ist auch die Möglichkeit, im Team zu arbeiteten oder mit Kunden zusammenarbeiten.

Wenn einmal die Ideen ausgehen, kann ich mich über Content Suggestion inspirieren lassen oder ich lese andere spannende Seiten per RSS Feed aus.

Sehr praktisch sind die verschiedenen Browserextension, über die ich direkt beim Surfen auf meine Profile zugreifen kann. Übrigens gibt’s auch Apps für Android und Apple, sodass ich unterwegs Beiträge posten oder meinem Kalender hinzufügen kann.

Was können Buffer und Hootsuite,
was Social Pilot nicht kann?

Nun, ich habe kaum Analysefunktionen. Ich kann meine Aktivität tracken – das war es dann auch schon. Ein professionelles Social Media Monitoring, eine genaue Auswertung über den Erfolg meiner Kampagnen (Likes, Shares, etc.), bekomme ich nicht. Dafür ist das Tool aber auch nicht gedacht. Social Pilot ist für die Planung und Organisation von Kampagnen gedacht – und diese Aufgabe erfüllt es sehr gut.

Was kostet Social Pilot?

Social Pilot ist extrem preiswert. Wenn ich Tools wie Buffer oder Hutsuite vergleiche, dann ist es wirklich enorm, wie günstig dieses Tool sich auf dem Markt positioniert. Wir haben eine kostenlose Version. Hier können wir drei Profile verbinden und zehn Posts am Tag rausschicken, sowie 30 Posts in Planung setzen.

Eine wunderbare Sache, um erstmal ein Gefühl für das ganze Thema zu bekommen. Für den Privatbereich können wir ab 5 EUR zehn Profile vernetzen. Auch ein fairer Preis. Als Post zählt übrigens jeder Vorgang. Wenn ich meinen Beitrag über Facebook, Twitter und Google+ teile, dann sind dies 3 Posts.

Für mich am interessantesten ist der Tarif für zehn Euro im Monat bzw. 100 EUR im Jahr. Hier habe ich 100 Profile, die ich verbinden kann, 200 Posts am Tag und 1000 Posts, die ich vorplanen kann. Wer dann noch mehr möchte, der kann mit bis zu 5000 Posts in Reihe den Businesstarif wählen.

Fazit

Ich denke, ich werde diese App eine ganze Weile benutzen. Ich habe dir in dem Video einmal einen Blick hinter die Kulissen gegeben, damit du siehst, wie man einen Account einrichtet, Gruppen anlegt, Feeds ausliest und den Kalender in der Praxis benutzt.

Schau die also auch das Video an, wenn du einen Live-Eindruck von dem Tool bekommen möchtest. Ich hoffe, dass du ersten Eindruck bekommen hast. Wie gesagt: die App kannst du kostenlos ausprobieren. Auch die kostenpflichtigen Versionen haben eine 14-tägige Testversion (ohne Kreditkarte oder Ähnliches), sodass du die ganzen Funktionen ausprobieren kannst.

Ich denke, Social Pilot ist auf jeden Fall einen Blick wert – und bei diesem Preis kann man gar nichts falsch machen. Wenn dir die Social Pilot Review gefallen hat, hinterlass mir einen kurzen Kommentar oder schreib mir, was du für Tools für deine Social Media Kampagnen nutzt!

Social Pilot kostenlos testen

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Marco

Marco

Designer | Marketer

Hey, schreib mir deine Meinung!

7 Kommentare

  1. Marco

    Gutes Gelingen :-)

  2. Ralf

    Hallo Marco,

    vielen Dank für das super Video und die hilfreichen Info´s. Ich habe aber noch eine Frage zum Urheberrecht. Darf ich alles, was frei zugänglich ist auf meinen gewerblichen Seiten teilen?

    Vielen dank und beste Grüße

  3. Marco

    Danke für dein Feedback. Rechtlich kann man dies leider nicht in aller Kürze beantworten. Denn „frei zugänglich“ heißt ja nicht, dass es keinen Urheberschutz gibt. Wie der Anwalt sagen würde: Es kommt drauf an …

  4. Ulrike

    Danke Marco,
    wie immer sind Deine Tipps genau richtig. Weiter so! Mein regionaler Blog http://www.im-allgaeu-daheim.de kommt neben der Arbeit immer etwas zu kurz, da bin ich froh über jede Automation. Ich werde den Pilot gleich ausprobieren.

    Beste Grüße, Ulli

  5. Thorben

    Sehr schöner Beitrag von dir .. Danke dafür erst einmal . Urlaub das könnte ich nun auch gebrauchen;) .. vllt noch ein kleiner Tip an die Allgemeintheit. Wer sein Account verbessern will sollte folgendes beachten.
    Pro Post min. 15-30 Hashtags die zum Bild passen. nicht die typischen nutzen.
    like4like bringt nichts ;)
    Dann ist es wichtig das von anfang an genügend Likes auf dem Post sind
    Ich helfe mir da aus mit http://www.buycheapestfollowers.com/de/
    Dort kann man Instagram Likes Kaufen oder auch Instgram Follower Kaufen.
    Dies bringt noch mehr Aufmerksamkeit für deinen Account .. nicht falsch verstehen der Zukauf ist nicht das Ziel sonder sollte nur unterstützend genutzt werden bis es läuft
    Hoffe das hilft euch ein Bisschen für mehr Content ;)
    lg Thorben0

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