Schon einmal an ein persönliches Fremdsprachen-Coaching gedacht?

Die Welt rückt immer näher zusammen. Heute sitzt man mit einem Kunden am Stammtisch, morgen telefoniert man mit einem Kollegen aus Spanien und übermorgen hält man eine Videokonferenz über den großen Teich hinweg. Ist man zudem noch in dem Bereich »Digitale Medien« aktiv, wird man um die Internationalisierung der Geschäftsprozesse kaum noch herumkommen.

All die Vorteile einer Globalisierung auf der einen Seite, stellen uns vor ganz neue Herausforderungen auf der anderen Seite. Ein wesentliches Problem ist dabei die Sprache. Viele Geschäftsprozesse werden in englischer Sprache abgewickelt. Einschlägige Literatur und Neuigkeiten aus aller Welt sind meist in Englisch verfasst.

Glücklicherweise haben die meisten von uns Englisch in der Schule gehabt, und können damit die meisten Herausforderungen des Alltags meistern. Zumindest sollten die angestaubten Kenntnisse für das Lesen englischer Texte ausreichen. Problematischer wird es hingegen, wenn man selbst englische Texte verfassen muss oder gar englische Konferenzen halten muss.
Spätestens jetzt wird einem schmerzlich bewusst, dass die Schulzeit doch schon etwas zurückliegt und die einst mühsam angeeigneten Kenntnisse größtenteils unter dem Staubmantel der Zeit verschwunden sind.

Wer sich dann noch grammatikalisch korrekt ausdrücken möchte, steht zuweilen vor einer ziemlich großen Hemmschwelle. Auch die Übersetzungshilfe von Google ist hier keine Alternative. Während man beim Lesen eines Geschäftsbriefes hier und dort noch über Übersetzungsprogramme Hilfe bekommt, möchte man einen solch seltsamen anmutenden Text nicht wirklich als Geschäftspost aus dem Haus schicken.

Was ist zu tun?

Es führt kein Weg drumherum: Man muss noch einmal die Schulbank drücken. Wirklich? Im Zeitalter der Digitalisierung muss es doch einfachere Wege geben. Immerhin versprechen viele Onlinedienste, dass man quasi im Schlaf eine neue Sprache erlernt.

Ich habe es versucht. Ich habe viel geschlafen und kann dennoch die versprochene Sprache nicht wirklich besser.

Das Grundproblem all diese Dienste ist, dass man eine Sprache meist nicht nach Themenfeld lernt, sondern pauschal die Grammatik und die Vokabeln übergestülpt bekommt. Möchte man einen Urlaub in Italien verbringen und ein wenig Italienisch sprechen, spricht auch gar nichts gegen diese Vorgehensweise. Muss man aber im IT-Bereich einen Geschäftsbrief verfassen, möchte man in einer bestimmten Nische mit Kunden diskutieren, so wäre es doch schön, wenn man die Sprache maßgeschneidert für seine konkreten Anforderungen lernen könnte. Im Geschäftsbereich muss sich beispielsweise nicht den Satz »Wo ist der Strand?« beherrschen.

Kurz: Man bräuchte einen persönlichen Coach oder Online-Lehrer. Dies wäre der effektivste Weg, Zeit sparen und für die eigenen Bedürfnisse angepasst eine Sprache zu lernen.

Auf der Suche nach entsprechenden Angeboten bin ich über die Internetseite PrePly gestolpert. Im Prinzip werden hier Nachhilfelehrer – oder nennen wir es schöner: Online -Lehrer – übersichtlich zusammengefasst. Man kann seine Preisvorstellungen pro Stunde definieren, die Verfügbarkeit Lehrers bestimmen und festlegen, ob der Lehrer ein Muttersprachler sein soll oder nicht.

Die preislichen Vorstellungen der Lehrer liegen irgendwo zwischen 15 und 40 € pro Stunde. Gerade erfahrene Lehrer mit 1000 oder sogar mehr als 5000 Unterrichtsstunden sind natürlich etwas teurer, liegen also eher zwischen 25 und 40 € pro Stunde, was meines Erachtens für einen guten Lehrer aber dennoch äußerst preiswert ist.

Bedenkt man zudem, dass man hier nicht Teil einer Schulklasse ist, sondern ein individuelles Training bekommt, relativiert sich der Preis umso mehr.

Sehr praktisch finde ich neben dem personalisierten Lernprogramm auch, dass man mit dem Lehrer die individuellen Unterrichtszeiten abstimmen kann. So kann man bereits im Vorfeld schauen, welcher Lehrer zu welchen Tagen und Uhrzeiten generell verfügbar ist. Auf diese Weise kann man das Erlernen der Sprache bestmöglich in seinem Wochenplaner integrieren.

Und wo bleibt die Digitalisierung?

Der größte Vorteil ist meines Erachtens, dass die Unterrichtsstunden per Videocoaching stattfinden. Man trifft sich also nicht eins zu eins mit dem Lehrer, sondern wird über das Internet unterrichtet. Dies hat den ganz besonderen Vorteil, dass man problemlos von überall lernen kann. Alles, was man benötigt ist, der Laptop oder zur Not auch schlicht das Handy mit Internetverbindung.

Und wie startet man?

Die Abwicklung ist denkbar einfach: Man sucht sich einen Lehrer oder eine Lehrerin heraus und prüft, ob deren Empfehlungen und Qualifikationen zu den eigenen Erwartungen passt. Dann vereinbart man eine Probestunde. Ist man mit dem Lehrer zufrieden, plant man ein Stundenpaket. Dies können 5, 10,15 oder 20 Stunden sein.

Übrigens geht man kein Risiko ein. Die meisten Lehrer bieten zum einen eine Probestunde an. Zum anderen bietet die Plattform eine Zufriedenheitsgarantie an. Sollte man mit dem Angebot nicht zufrieden sein, kann man entweder einen alternativen Lehrer ausprobieren oder sein Geld zurückverlangen.

Fazit

Was das Konsumieren der Texte angeht, bin ich im Englischen relativ fit. Wenn es jedoch um das Schreiben eines englischen Textes geht, liegt mein Schulwissen einfach zu lange zurück. Während man sich bei einem Brief noch behelfen kann, wirkt ein Stottern im persönlichen Gespräch rasch recht peinlich.

Da meine Zeit begrenzt ist und ich wenig Interesse habe, die Grundlagen der Fremdsprache neu zu lernen, sondern vor allem ein paar gezielte Herausforderungen zu bewältigen habe, wäre für mich ein individuelles Coaching eine gute Lösung. Dies würde Zeit sparen und ich könnte mit meinem persönlichen Lehrer direkt an meinen Baustellen arbeiten.

Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass man nach diesem Prinzip nicht nur Englisch lernen kann, sondern nahezu jede andere Sprache. Zwar ist das Suchergebnis nach »Muttersprachler Englisch« am umfangreichsten, aber auch andere Sprachen bieten hunderte potentielle Lehrer an, sodass jeder einen passenden Deckel für seinen Sprachtopf finden sollte.

Wie lernst du eine neue Fremdsprache? Welche Tools nutzt du? Hinterlasse mir gern dein Feedback! 

Marco

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