Designen lassen bei Designenlassen.de

Wer ein neues Produkt entwickelt, eine neue Website baut oder eine neue Firma gründet, braucht einen guten Namen. Jeder, der den Prozess der Namensfindung schon einmal durchlaufen hat, weiß wie schwierig es ist, einen guten, einprägsamen, wohlklingenden Namen für ein Projekt zu finden.

Gleichwohl ich schon viele Produkte auf den Markt gebracht habe, stehe ich jedes Mal vor dem gleichen Problem: Wie soll mein neues Produkt heißen? Und so kam es, wie es kommen musste: Für meinen neuen Kurs benötigte ich natürlich einen griffigen Namen. Der Name sollte leicht zu verstehen sein und den Inhalt des Kurses widerspiegeln.

In der Regel starte ich die Namenssuche mit einer Recherche nach verfügbaren Domains. Doch dieses Mal wollte ich einen anderen Weg gehen. Und zwar wollte ich über die Internetseite designenlassen.de ein paar Anregungen gewinnen.

Der Selbsttest

Über die Website designenlassen.de kann man rasch ein Projekt erstellen und sich ein Logo, Webdesign, Flyer, Verpackungen gestalten – oder einen Namen finden lassen.

Eines gleich vorneweg: Die Namensfindung ist ein überaus komplizierter Prozess. Insofern hatte ich nicht den Ansporn, tatsächlich einen fertigen Namen zu finden. Dies würde auch in keinerlei Verhältnis zu den angebotenen Preisgeldern stehen, die für den Gewinner fällig werden. Vielmehr erhoffte ich mir, eine Anregung für mein künftiges Produkt zu finden.

Die Idee hinter designenlassen.de ist, dass man für sein gewünschtes Endergebnis ein Projekt erstellt und hierzu verschiedene kreative Vorschläge abliefern dürfen. Der Auftraggeber kann dann diese Vorschläge kommentieren, sortieren und am Ende des Zeitraums sich für einen Vorschlag entscheiden. Der Gewinner bekommt dann das vereinbarte Preisgeld. Dazu kann der Auftraggeber auch einen Bonus zahlen (sollte ein Teilnehmer besonders viele Vorschläge gemacht haben oder möchte der Auftraggeber einen Verlierer dennoch honorieren).

Sollte der Auftraggeber mehrere Vorschläge gut finden, kann er auch mehrere Gewinner küren. Er muss dann allerdings für jeden Gewinner das Preisgeld zahlen. Also los, schauen wir uns einmal an, wie meine Erfahrungen im Detail waren.

Ein neues Projekt starten.

Wer ein neues Projekt startet, muss zunächst sein Projekt beschreiben. Dies ist logisch. Hier geht es darum, die Zielgruppe zu bestimmen, Vorgaben festzulegen, die sie kreativen berücksichtigen müssen. Zudem kann man Daten hochladen, die das Projekt besser beschreiben. Außerdem kann man Kategorien festlegen, die den Rahmen für den kreativen weiter abstecken. Dies erleichtert die Arbeit des kreativen und natürlich auch des Auftraggebers.

Im nächsten Schritt legt man die Projektoptionen fest. Hier kann man entweder ein geschütztes Projekt anlegen oder ein Eliteprojekt.So oder so müssen die Kreativen eine Vertraulichkeitserklärung abgeben. Im ersten Fall ist das Projekt aber generell für alle Besucher der Plattform zugänglich. Im zweiten Fall haben nur die 1000 besten Designer Zugriff auf das Projekt.

Mein Briefing:

Wir betreiben u.a. die Business-Plattform: https://kickstartbusiness.de

Hier planen wir einen neuen Workshop zum Thema: ‚Ehrlich online verkaufen‘. In dem Workshop geht es vor allem um die Frage, wie aus Website-Besucher Interessenten werden  > aus Interessenten dann Käufer > und aus Käufern schließlich echte Fans.

Insofern geht es nicht um den schnellen Verkauf, sondern um einen nachhaltigen Markenaufbau. Die Beziehung zum Kunden steht im Mittelpunkt. Echte Mehrwerte sollen ein ‚echtes‘ Bedürfnis beim Kunden wecken und dem Kunden einen wirklichen Mehrwert für dessen Business bringen.

Als Zielgruppe kommen zum einen Kunden mit bestehendem Online- und Offline-Business in Betracht, die entweder ihr Geschäftsfeld optimieren oder erweitern wollen. Aber auch Kunden, die ein neues Business online aufbauen wollen, können die Strategien nutzen, um ihre Leistungen/Produkte auf dem Markt zu positionieren.

Wesentlicher Baustein des Kurses ist das Thema E-Mail-Marketing. Hier werden verschiedene Konzepte der internationalen Marketing-Top-Experten zu einer für den deutschen Markt optimiert Gesamtstrategie zusammengeführt.

Aufgabenstellung: Der Name soll möglichst einzigartig sein und einen Wiedererkennungswert haben. Optimal wäre die Verfügbarkeit einer passenden URL (aber nicht zwingend nötig). In dem Namen sollte sich das Thema ‚Online Verkauf‘ wiederfinden, da es nicht um allgemeine Verkaufsstrategien geht, sondern rein um die Optimierung des Online-Verkaufs. Der Name sollte seriös sein und nicht zu ‚marktschreierisch‘.

Okay, dies wäre geschafft. Nun müssen wir den zeitlichen Rahmen für das Projekt festlegen. Das Standardprojekt dauert sieben Tage. Eilige können die Laufzeit des Projektes auf einen Tag verkürzen. Darüber hinaus kann man für sein Projekt die Werbetrommel trommeln, indem das Projekt in der Projektliste hervorgehoben wird, sowie im Newsletter, der Topliste, als Vorteilspaket und auf Facebook beworben wird.

Dann muss natürlich das Preisgeld bestimmt werden. Der Preis richtet sich nach dem Umfang der Vorschläge. Je höher der Preis, desto mehr Kreative nehmen an dem Projekt teil und desto erfahrenere Kreative geben ihre Entwürfe ab. Das einfachste Projekt beginnt bei 110 €, ein Premiumprojekt startet mit 540 €.

Hinweis: Eine sehr schöne Funktion ist, dass man später auch mehrere Gewinner küren kann. Hier wird dann allerdings für jeden Gewinner ein volles Preisgeld fällig. Zusätzlich kann man auch Bonuszahlungen an Teilnehmer entrichten.

Die ersten Vorschläge trudeln ein.

Nachdem das Projekt gestartet ist, trudeln binnen kürzester Zeit die ersten Vorschläge ein. Im Falle eines Designs, werden die Grafiken gezeigt, in meinem Fall die namens Vorschläge. Ich kann nun jeden einzelnen Vorschlag für mich über ein Wertungssystem (1-5) sortieren. Sollte ich bereits überzeugt von einem Entwurf sein, kann ich diesen sofort als Gewinner küren. Ich kann aber auch Vorschläge aussortieren, dem Teilnehmer einen Kommentar schreiben oder einen Teilnehmer komplett von einem Projekt ausschließen.

Votings

Da binnen kürzester Zeit sehr viele Vorschläge eintrudeln, habe ich rasch damit begonnen, die Vorschläge zu werten, um einen Überblick über das Projekt zu behalten.

Kommentare

Es zahlt sich zudem aus, aktiv die Vorschläge zu kommentieren, damit die Teilnehmer wissen, was einem gefällt oder nicht gefällt. Auf diese Weise erspart man den Teilnehmern unnütze Zeit und erhöht selbstverständlich die Qualität der Ergebnisse.

Der Gewinner

Nach einer Woche habe ich zahlreiche Entwürfe erhalten. Zu meiner Überraschung habe ich wirklich schöne Vorschläge bekommen. In der Tat, habe ich in diesem Test zwei Gewinner ausgezeichnet. Die Abwicklung erfolgte dann reibungslos. Ich habe den Kontakt vom Designer bekommen, wir konnten uns selbstverständlich auch persönlich unterhalten. In meinem Fall war die Übergabe sehr einfach, da es ja nur um den Namen ging. Sollte es sich um ein Design handeln, bekommt man mit Auszeichnung des Gewinners die Feindaten übergeben.

Hinweis: Zu beachten ist, dass man die nicht bezahlten Entwürfe auch nicht nutzen darf. Diese gehören selbstverständlich dem Kreativen. Dies finde ich auch völlig in Ordnung. Möchte man also einen Entwurf oder einen Teil des Entwurfs nutzen, muss man diesen entweder als Gewinner auszeichnen oder man schreibt den kreativen direkt an und verhandelt einen entsprechenden Preis. Die Bezahlung erfolgt dann über die Plattform designenlassen.de

Fazit

Aus Sicht des Kreativen sind „preiswerte“ Plattformen natürlich immer ein zweischneidiges Schwert. Zum einen bekomme ich ohne großen Aufwand Zugang zu potentiellen Kunden. Auf der anderen Seite sind die vereinbarten Honorare weit von dem entfernt, was man in der realen Welt für Kreativarbeit bekommen würde.

Es gibt viele Diskussionen zu dem Thema »Kreative und Geld«. Was die Situation allerdings hier ein wenig zugunsten der Kreativen entschärft ist, dass das Standardprojekt immerhin bei 340 € liegt und Premiumprojekte bei 540 €. Da es in der Regel kein Ausfallhonorar gibt, bzw. dieses dem Auftraggeber obliegt, muss man sich als kreativer überlegen, wie viel Zeit man in die Akquise stecken möchte respektive kann. Zudem finde ich die Idee des „Bonus/Zusatzhonorars“ sehr gut, um besonders fleißigen Teilnehmern gerecht zu werden.

Aus Sicht des Verbrauchers ist eine Plattform wie designenlassen.de eine tolle Anlaufstelle für Ideen. Die Kosten liegen deutlich unter den Kosten einer Werbeagentur. Und verglichen mit anderen Plattformen, die preisgünstige Lösungen anbieten, zahlt man nicht für eine Ansammlung von Entwürfen von der Stange, sondern bekommt Zugriff auf einen Pool von Kreativen.

Der Ablauf eines Projektes ist selbsterklärend. Über wenige Fragen wird der Auftraggeber an die Hand genommen und durch das Projekt geführt, sodass weder der Auftraggeber noch der Kreative Zeit verschwendet. Die Kommunikation mit den Teilnehmern verläuft reibungslos und auch die Übergabe der Ergebnisse ist gut organisiert.

Mehr Infos bekommt ihr unter https://www.designenlassen.de

Ach ja: Ich habe mich übrigens  für „OnlineVerkaufsKonzept“ und „E-SalesHero“ entschieden. Während der erste Vorschlag den Nagel auf den Kopf trifft, passt der zweite Vorschlag eher als Brand für das Produkt. Mal schauen, ob ich diese Namen letztendlich nutze, aber sie sind auf jeden Fall eine schöne Inspiration. 

Marco

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2 Kommentare

  1. Thomas Hower

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Test, das hört sich schon spannend an. Wieviele „gute“ Vorschläge waren schätzungsweise deiner Meinung nach dabei? Und hast du auch schon mal Namensgeneratoren getestet? Mich interessieren vor allem Namemesh und http://www.namefruits.de sowie naminum.com

  2. Marco

    Hi, es waren sehr viele Vorschläge und rund ein Dutzend spannender Vorschläge dabei. Einige Generatoren habe ich vor geraumer Zeit probiert, hatte aber damit kein Erfolg (außer bei Fantasienamen).

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