Checkliste ✅ Die besten WordPress Themes kaufen

Wie und wo kann man die besten WordPress Theme kaufen? Nun, bevor ich “das beste WordPress Theme kaufen” kann, muss ich erst einmal herausfinden, was die Kriterien für die besten WordPress Themes sind. Und hier wird es schon kniffelig. Aber fangen wir ganz vorne an …

WordPress ist das beliebteste und wohl auch flexibelste Content-Management-System. Kein Wunder also, dass ein Großteil aller Websites mit WordPress umgesetzt werden – und entsprechend die Angebote an WordPress Themes und WordPress Plugins gewaltig sind.

Doch wie soll man bei dieser gewaltigen Auswahl an WordPress Themes die perfekte Lösung für die eigene Website finden? Was muss man bei der Wahl des besten WordPress Themes beachten? Sollte man ein kostenloses WordPress Theme kaufen oder lieber in ein Premium WordPress Theme investieren? Und welches Premium WordPress Theme ist das beste?

Wer hier in die falsche Richtung läuft, investiert viel Arbeit (und vor allem viel Zeit) in ein Projekt, welches langfristig zum Scheitern verurteilt sein könnte. Viele treffen ihre Entscheidung allein auf Grundlage des „Äußeren“. Ist das Demo-Theme hübsch? Passt das Design zum geplanten Inhalt meiner Website? Gefallen mir die fertigen Templates? Gibt es fertige Webseiten zum kopieren?

Eines vorneweg: All dies ist unwichtig!

Jedes professionelle Theme für WordPress muss sich bequem an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Insofern stellt sich die Frage nach „hübsch“ nicht wirklich. Klar, ein gutes Design erleichtert den Einstieg in das Thema. Aber langfristig sollte dies nicht der primäre Kaufgrund sein.

Also: Nach welchen Kriterien sollte man entscheiden, was ein gutes WordPress Theme ist und welches es wert ist, gekauft zu werden?

Was ist ein WordPress-Theme?

WordPress Themes sind vorgefertigte Website-Layouts, die die Struktur, Funktionen, Anordnung von Elementen, Schriftarten und Farben vordefinieren. Zudem bieten professionelle Themes eine benutzerfreundliche Administrations-Oberfläche, um all die eben genannten Elemente leicht an die individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse anpassen zu können.

Pro Website muss man sich für ein Theme entscheiden, mithin kann man verschiedene Themes nicht kombinieren. Man hat also die Qual der Wahl. Dabei kann man zwischen kostenlosen WordPress-Themes und kostenpflichtigen Premium-Themes wählen.

Warum ist es so wichtig, gleich mit dem richtigen Theme zu starten?

Gefällt deinen Besuchern das Design deiner Website, bekommst du hinsichtlich deiner Inhalte einen Vertrauensvorschuss. Anders ausgedrückt: Bietest du deinen Besuchern ein schlechtes Erlebnis, wird es enorm schwer für dich, die Interessenten von deinen Leistungen und Angeboten zu überzeugen. Das Auge isst/kauft eben auch mit.

Ein professionelles Auftreten in der Öffentlichkeit ist heute unumgänglich. Finden sich deine Besucher auf der Website gut zurecht, können sie sich auf die Inhalte konzentrieren, was das Erreichen deiner Ziele mit der Website deutlich erleichtert.

Zudem werden sich die Besucher länger mit deinen Inhalten beschäftigen, was wiederum der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zugute kommt.

Sollte man lieber ein einfaches oder ein flexibles WordPress Theme kaufen?

Von außen betrachtet ähneln sich technisch die meisten WordPress Themes. Man bekommt einige Vorlagen für die Erleichterung zum Aufbau der eigenen Website und ein »einfacher« Pagebuilder, Visual Builder oder eine umfangreiche Theme- Optionen-Page verspricht bequeme Anpassungsmöglichkeiten des Themes.

Nun, genau hier beginnen die Probleme.

Genau diese »Erleichterungen« basieren auf themespezifische Programmierungen und machen es sehr schwer, später von einem Theme zu einem anderen zu wechseln. Ein neues Themes bringt neue Anpassungsoptionen und andere Werkzeuge mit sich, die konfiguriert werden müssen. Vor allem aber kann bei komplexen Layouts die Seitenstruktur bei einem Wechsel zusammenbrechen.

WordPress-Themes bieten viele Einstellungsmöglichkeiten für Farben, Spalten, Animationen und mehr. Faustregel: Je mehr man mit einem Theme in die Seitenstruktur eingreift, desto schwerer wird später der Wechsel.

Sollte man deshalb ein ganz einfaches Theme nutzen?

Nicht wirklich.

Wer ein sehr einfaches Theme nutzt, kommt rasch an die Grenzen. Okay, wenn du eine schlichte Vorlage zum Bloggen suchst, reicht ein Standard-Theme von WordPress. Wer hingegen eine komplette Website aufbauen möchte, sollte seine Ansprüche etwas höher schrauben.

Meine Devise: Ich habe lieber alle Optionen in der Hand, statt später mein Theme aufgrund mangelnder Funktionen wechseln zu müssen.

Denn eines ist sicher: Zeiten ändern sich. Und damit auch die Geschmäcker. Ein professionelles Theme sollte also »mit der Zeit gehen« können.

Modernität vs. Evergreen

Gerade bei kostenlosen Themes stolpert man rasch über veraltete Demoseiten, denen es an all den Dingen mangelt, die man von aktuellen Websites erwarten darf. Warum? Weil die meisten kostenlosen Themes nicht gepflegt werden. Die Pflege eines Themes ist sehr kostenaufwendig. Wer hier über sein kostenloses Promotheme nicht genug Einnahmen über spätere Upsell-Verkäufe generiert, kann ein Theme nur schwer up-to-date halten.

Kontrolliere also bei deiner Recherche immer, wie oft Themes aktualisiert werden. Was nutzt dir ein tolles Theme, dass heute nicht mehr responsive ist, sprich nicht damit mobilfreundlich ist. Und hier noch ein Tipp: Kontrolliere die Website auch gleich auf deinem Handy. Nur weil ein Hersteller sagt, das Theme sei mobilfreundlich, heißt das nicht, dass es auf dem Mobilgerät auch gut aussieht. Teste das Theme deiner Wahl also in verschiedenen Browsern und Geräten.

Single- oder Mulitpurpose-WordPress Themes kaufen?

Wie du bereits herausgelesen haben wirst, bin ich ein Freund von Multipurpose-Themes. Ein Theme sollte mir also möglichst viele Optionen für später bieten. Zu beachten ist hier, dass es hier Lösungen für Verbraucher, Entwicklung und beide gibt (unschwer zu erraten, dass ich Lösung drei bevorzuge).

Entwickler-Themes sind vollgepackt mit tausenden von Einstellungen. Zwar lässt sich alles irgendwie anpassen, aber halt nur irgendwie.

Verbraucher-Themes bieten die besten Page Builder. Dies ist besonders für Anfänger perfekt. Die besten WordPress Themes implementieren dabei nicht nur einen visuellen Builder oder ein externes Plugin, sondern haben eine eigene Lösung für einen guten Pagebuilder. Auf diese Weise ist der Builder optimal in den Code des Themes eingebunden und beitet dem Endverbraucher ein nahtloses Erlebnis bei der Erstellung der WordPress Website.

Mein Favorit ist hier das Theme Divi.

Divi ist für mich das beste Theme für WordPress und hervorragend für Einsteiger UND fortgeschrittene Designer geeignet. Der große Vorteil besteht darin, dass du per Drag & Drop deine Website aufbauen kannst – du aber dennoch die Möglichkeit hast, besondere Wünsche individuell zu programmieren bzw. du einen Entwickler einschalten kannst, der deine Anforderungen leicht umsetzen kann.

Support in deiner Sprache

Zwar möchte man in der Regel alles aus eigener Kraft schaffen. Dennoch ist es gut, wenn man auf einen guten Support zurückgreifen kann. Ein kostenloses WordPress Theme bieten meist keinen Support. Dies gilt aber auch für das eine oder andere Premium WordPress Theme. Prüfe also immer, ob der Entwickler Support anbietet – und dies im besten Fall in deiner Sprache. Dies erleichtert die Umsetzung komplizierterer Herausforderungen erheblich.

Wir bieten beispielsweise über Designers Inn einen umfassenden Support für das Theme Divi, da der Hersteller hier keinen Support in Deutsch bietet.

SEO und Nutzerfreundlichkeit

Okay, worauf sollte man noch achten: Die besten WordPress Themes müssen alle in den Bereichen Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung punkten. Ein Theme, dass langsam ist, wird Google nicht glücklich machen … und deine Websitebesucher noch viel weniger.

Grundsätzlich denkt man hier natürlich an Themes mit möglichst »schlankem« Code. Wie passt da nun ein Mulitpurpose-Theme mit Pagebuilder rein, dass zudem möglichst viele Funktionen bieten soll?

Selbstverständlich bedeutet ein umfangreicheres Theme auch mehr Ladezeit.

Aber dies kann man leicht in den Griff bekommen. Wer allerdings den Luxus »aller Optionen« haben möchte, sollte bei dem Kauf des Themes auch gleich den Kauf eine Cache-Plug-ins wie beispielsweise WPRocket einplanen. Denn diese kleinen Tools bewirken echte Wunder und ermöglichen auch umfangreichen Premiumthemes absolute Top-Werte in Sachen Geschwindigkeit und PageScore (→ hier habe ich einen dazu passenden Artikel)

Welche Theme-Funktionen brauchst du wirklich?

Die Auswahl an Themes für jede erdenkliche Art von Websites sind groß: So findet man tolle Angebote für Unternehmensseiten, Magazin- oder Verkaufsseiten, Reiseblogs oder Kreativ-Portfolios.

Aber muss man sich wirklich entscheiden?

Nach meiner Meinung sollte das Theme lieber so viele Funktionen wie möglich bieten und »alle« Ideen grundsätzlich umsetzen können. Das bedeutet nun nicht, dass du alle Funktionen in deinem Projekt einsetzen musst. Ganz im Gegenteil. Nutze immer so wenig Funktionen wie möglich, um deine Site schlank und für den Besucher übersichtlich zu halten. Doch es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man eine große Werkzeugkiste im Gepäck hat.

Bevor du ein Theme für deine WordPress-Website auswählst, solltest du also bestimmen, welche Funktionen für dein Projekt unerlässlich sind. Im Optimalfall werden all diese Anforderungen von deinem Theme erfüllt.

Sollte dein Traum-Theme nur 80% abdecken, prüfe, ob du deine Idee nicht ein wenig abgespeckt mit Bordmitteln umsetzen kannst – oder ob die die eine fehlende Funktion mittels Plug-in ergänzen kannst.

Bedenke aber: Überflüssige Features und zu viele Plug-ins überladen die Seite und wirken sich gegebenenfalls negativ auf die Ladegeschwindigkeit – und damit auf das Ranking – der Website aus.

Gutes Design ist nicht nur »hübsch«, sondern auch zielführend.

Es gibt viele tolle Websites mit fantastischen Effekten und atemberaubenden Gimmicks — allerdings ohne Kunden. Nach über 20 Jahren Erfahrung im Bereich UI/UX-Design und Dutzenden Auszeichnungen als Kommunikationsdesigner habe ich gelernt, dass das beste Design ein einfacher Call-To-Action ist.

Naja … so einfach vielleicht dann doch nicht, aber die Idee ist klar. Um bei dem Beispiel mit dem Werkzeugkoffer zu bleiben: Es ist ratsam einen gut bestückten Werkzeugkoffer dabei zu haben, aber es ist durchaus ausreichend, wenn nur ein bis zwei Werkzeuge zum Einsatz kommen. Nutze das richtige Tool zur richtigen Zeit, statt deine Websitebesucher mit Effekten zu verschrecken.

Richte das Design und den Funktionsumfang deiner Website auf deine Zielgruppe aus.

  • Wen möchtest du mit deiner Website ansprechen?
  • Welche Erwartungen haben deine Websitebesucher?

Bei einem Blog steht der Content im Fokus. Hier muss ich nicht mit Animationen arbeiten. Eine Promo-Website kann hingegen die eine oder andere technische Raffinesse vertragen.

Wähle ein Design also nicht nach dem Aspekt: Das gefällt »mir«, sondern definiere deine eigene Zielgruppe und schau, was deiner Leserschaft gefällt. Der Köder muss dem Fisch gefallen, nicht dem Angler.

Wie flexibel sollte dein Traum-Theme sein?

Jeder möchte so einfach wie möglich starten. Logisch. Und so suchen sich viele Nutzer ein Theme heraus, welches im Großen und Ganzen den Vorstellungen der späteren Website entspricht. Wie soll das Menü aussehen, gibt es einen Blog mit Seitenleiste, sieht die Kontaktseite gut aus?

Da spricht auch grundsätzlich nichts dagegen.

Aber …

Beachte, dass die vorgefertigten Designs nur »Optionen« sind und sich im Nachhinein leicht anpassen lassen.

Gerade einfache Themes geben die Grundstruktur einer Website fest vor. In der Programmierung ist bereits fix definiert, wie die Website aufgebaut ist: Wird im Kopfbereich ein Video oder ein Titelbild genutzt? Gibt es zusätzlich Widgetbereich im Footer? Werden Blog-Beiträge untereinander oder als Raster präsentiert?

Dies ist meines Erachtens nicht clever.

In unserem Agenturalltag haben wir regelmäßig Kundenanfragen, die Hilfe bei der Anpassung von Themes brauche, da diese nicht mehr den Ansprüchen entsprechen. Natürlich kann man diese Themes als Entwickler umschreiben, aber dies kann zuweilen recht umfangreich werden – vor allem, wenn das Theme für spätere Updates kompatibel bleiben soll.

Statt also nach dem perfekten Design Ausschau zu halten, prüfe lieber, ob du ein Theme leicht anpassen (und strukturell umbauen) kannst.

Quick-Tipps für deine Theme-Suche

Ein passendes Theme zu finden kann in Anbetracht der tausenden Optionen wie eine Herkulesaufgabe wirken. Wie soll man die guten Themes von den schlechten unterscheiden? Braucht man die volle Kontrolle über jedes Detail? Es gibt schlicht zu viele Angebote. Aber keine Sorge, konzentrieren wir uns auf folgende einfache Dos und Dont’s bei der Suche nach dem perfekten Theme.

Dos

  • Kaufe nur Themes von einem vertrauenswürdigen Entwickler von Themes mit vielen und hohen Bewertungen.
  • Kaufe nur Themes, die regelmäßig aktualisiert werden und deren Entwickler selbst eine gültige Seite online haben.
  • Kaufe ein schnelles Theme bzw. ein Theme, welchem du einfach “Beine machen” kannst.
  • Wähle ein Theme, welches auf jedem Gerät und jedem Browser funktioniert.
  • Kauf nur Themes, die du leicht Anpassen kannst. Eine hohe Flexibilität ist wichtiger als ein Demo-Design für eine individuelle Lösung, die deinen jetzigen Vorstellungen entspricht.

Dont´s

  • Kaufe ein Theme nicht, nur weil es hübsch aussieht. Glaube mir, diesen Fehler habe ich selbst oft gemacht. Ich habe meine Website aufgebaut, nur um dann festzustellen, dass die angebotenen Themes (z.B. von Themeforest) nicht mehr weiterentwickelt wird und jetzt meine gekauften Themes praktisch nutzlos sind und ich meine komplette Website neu erstellen muss. Grrrr. Das will man nicht.
  • Kaufe kein Theme, dass dir eine Websitestruktur fix vorgibt. Es wird mit Sicherheit der Zeitpunkt kommen, an dem du eine Anpassung vornehmen willst. Sei hier vorbereitet.
  • Vergiss nicht, das Theme vor dem Kauf zu testen, bzw. kaufe kommerzielle Themes nur, wenn du bei Nichtgefallen eine Geld-Zurück-Garantie hast.

Beschränke dich auf „zukunftssichere“ Themes

Meine Vorgehensweise ist sehr einfach:

  1. Ich konzentriere mich auf professionelle Themes, die seit Jahren gepflegt werden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mein Traum-Theme auch morgen noch aktualisiert wird.
  2. Dann schaue ich mir nur flexible Themes mit einem professionellem Pagebuilder an. Diese müssen mir technisch vieles (bestmöglich 80%) ermöglichen und das Ergebnis der technischen Umsetzung sollte mir grafisch gefallen, damit ich nicht alles nacharbeiten muss.
  3. Zudem konzentriere ich mich nur auf die TOP10-Themes. Auf diese Weise stelle ich sicher, dass Drittanbieter von Plug-ins mein Traum-Theme hinsichtlich der Kompatibilität berücksichtigen. Eine noch so schöne Insellösung nutzt mir in der Praxis wenig, wenn ich keine Schnittstellen zu WooCommerce, Yoast, Learndash, WProcket oder anderen Premium-Plug-ins habe, die ich für meine Website benötige.
  4. Zu guter Letzt sollte das Theme gute Vorlagen für den Sofort-Einstieg haben, damit ich nicht jede Seite von null aufbauen muss, sondern mit einem vernünftigen Setup gleich starten kann.

Klingt dies nach einem Plan?

Dann schau dir gern unsere Galerie auf Designers-Inn an. Wir nutzen das Top5-Premiumtheme Divi als Basis für all unsere Websites. Mit diesem Theme erstellen wir seit Jahren all unsere Kundenprojekte, von »kleinen« Webprojekten bis hin zu umfangreichen Image- und Shopwebsites mit 8-stelligen Jahresumsätzen.

Lass dich nicht von schicken Demoseiten und 1-Klick-Lösungen verzaubern.

Anfänger sind anfangs von Homepage-Baukasten begeistert. Klar ist es bequem eine Mitgliedschaft bei Wix & Co zu kaufen und dann mit ein paar Klicks seine erste Website zu erstellen. Aber was ist, wenn man eine Funktion braucht und der Baukasten nicht die Möglichkeit beitet, diese zu implementieren?

Besser ist es, wenn man bei Bedarf die Zügel in der Hand hat.

Die gute Nachricht ist, dass moderne WordPress Premium-Vorlagen den Baukasten-Wunsch längst aufgegriffen haben und passend zu Ihren Themes einen bunten Strauß an 1-Klick-Vorlagen mitliefern, die dann nur noch in Größe, Form und Farbe angepasst werden müssen.

Also ist es clever ein Theme mit einer hübschen Demo-Seite zu kaufen?

Jein.

Das Problem ist, dass “Nischenseiten” (also Themes, die sich auf ein Design festlegen) sehr festgelegte Code-Strukturen haben, was es unnötig schwerer macht, einen Button und ein anderes Detail einzeln anzupassen. Bei mittleren bis großen WordPress Projekten kann dies zu einer echten Herausforderung werden.

Besser wären hier globale CSS-Regeln.

Noch komplizierter wird es, wenn unabhängig von den Frontend-Einstellmöglichkeiten eine erweiterte “Anpassbarkeit” des Themes nur über CSS und PHP möglich ist. Dafür benötigt es Coding-Erfahrung und ein Verständnis für PHP und CSS.

Was ist die Lösung?

Neulinge greifen auf Visual Builder zurück. Und auch das (für mich) beste WordPress Theme Divi gehört in diese Kategorie.

Der große Vorteil ist: Mit diesen ist es ohne Programmierkenntnisse und ohne WordPress Online Kurs möglich, dass Theme anzupassen. Allerdings kann die Vielzahl von Einstellmöglichkeiten für Layout, Design und Struktur ein wenig verwirren.

Prüfe also, ob du mit dem Pagebuilder deines Wunsch-Themes klarkommst. Das musst du leider selbst herausfinden! Hier sind die Geschmäcker unterschiedlich. Einige schwören auf Thrive Themes, Elementor-Plug-in o.a.. Ich mag eben Divi.

Weiter unten in diesem Artikel stelle ich dir eine ganze Reihe an Themes vor. Am besten probierst unterschiedliche Themes aus, damit du merkst, mit welchem du am besten zurechtkommst.

Schau dir genau die Funktionen des Themes an. Hier geht es auch darum, was genau die Ziele deiner Website sind (Blog, Onlineshop mit WooCommerce, Webvisitenkarte etc.). Mach dir also wie besprochen zunächst Gedanken darüber, was die Anforderungen an das Theme sind. Überlege auch, welche Plug-ins ggf. zum Einsatz kommen sollen. Brauchst du einen Shop (WooCommerce) oder ein eLearning-System (Learndash)? Es ist wichtig, dass dein neues Theme mit diesen Plug-ins kompatibel ist.

Vor- und Nachteile von Premium- und Kostenlosen-Themes

Kostenlose WordPress-Themes sind für ein begrenztes Budget verlockend. Bedenke aber, dass diese den oben genannten Ansprüchen häufig nicht gewachsen sind. Dies beginnt bei der Qualität der Codierung, mangelnder Pflege und technischer Unterstützung. Ja, es mag sinnvoll erscheinen, etwas Geld zu sparen, aber allein die Inanspruchnahme des Kundensupports könnte das ersparte Geld mehrfach wieder reinholen oder gar dein Unternehmen vor Ausfallzeiten oder störenden Funktionen bewahren.

Ist ein kostenloses WordPress Themes also ein No-Go? Nein. Selbst die WordPress-Standardthemes werden von großen Communitys genutzt. Bei Problemen findet man so zumindest über die Community-Foren schnell Hilfe.

Dennoch bieten Premium-Themes in der Regel mehr Funktionen und einen professionellen Support. Die Vorzüge lassen sich wie folgt zusammenfassen …

Vorteile eines Premium-Themes

Premium Themes glänzen mit hoher Funktionsvielfalt, bieten eine professionelle Unterstützung bei Problemen und eine sehr guten Kompatibilität zu aktuellen Browsern und Endgeräten.

Zudem sind die Websites in der Regel einzigartiger, da gute kostenlose WordPress-Themes selten sind und dementsprechend oft zum Einsatz kommen. Wer sich von anderen Websites abheben möchte, hat es mit Premium-Themes leichter.

Außerdem funktionieren diese Themes meist nur out-of-the-box. Wer von den vorgegebenen Pfaden abweichen möchte, hat es meist sehr schwer. Premium-Themes bieten deutlich mehr Funktionen und Anpassungswerkzeuge.

Aktualisierungen durch die Anbieter garantieren weitgehend aktuelle Sicherheitsstandards und die Kompatibilität zu aktuellen Browsern.

Zu kostenpflichtigen Themes gehören in der Regel auch technische Anleitungen, Tutorials und weitere Support-Angebote. Die meisten Premium-Entwickler verfügen hingegen über sehr guten Support und Benutzerforen.

Nachteile eines Premium-Themes

Trotz vieler Vorteile sind auch einige Aspekte zu berücksichtigen, die unter Umständen gegen den Kauf eines Premium-Themes sprechen können:

Ein kostenpflichtiges Theme kostet je nach Funktionsumfang zwischen 30 bis 500 Euro. Zudem sind grundsätzlich nur 1 Jahr Updates enthalten, sodass man hier mit einer jährlichen Gebühr rechnen muss.

Ein weiterer Nachteil ist, dass mehr Einstellungen und Individualisierungsoptionen auch mehr Einarbeitungszeit bedeuten. Premium-Themes können zuweilen überwältigend sein, was die Einarbeitung erschwert.

Viele Themes bieten zudem benutzerdefinierte Funktionen, die einen Wechsel des Themes erschweren.

Vorteile eines kostenlosen Themes

Ein Vorteil ist: Nun ja, es ist kostet nix. Wer sich zudem aus der WordPress-Bibliothek bedient, weiß zumindest, dass das Theme ein Controlling der Qualitätsrichtlinien von WordPress durchlaufen hat. Zu den beliebtesten, freien Themes gibt es meist auch eine große Community, die bei Problemen weiterhelfen kann. Zudem ist jedes Plug-in zumindest für die Standardthemes von WordPress optimiert.

Nachteile eines kostenlosen Themes

Viele User verwenden diese Themes, so dass deine Website am Ende nicht einzigartig ist. Leider gibt es oft keine Kundenunterstützung für die jeweiligen Themes, denn die Themeentwickler sind nicht verpflichtet, dir zu helfen. Dies gilt auch, wenn deine gesamte Website ausfällt.

Vor allem fehlt es den einzelnen Themes oft an grundlegenden Funktionen, da nur abgespeckte Versionen angeboten werden.

Und das Wichtigste: Oft werden die freien Themes nicht aktualisiert. Damit entstehen Sicherheitslücken und früher oder später eine Inkompatibilität zu aktuellen Browsern.

Wähle ein leistungsfähiges Theme aus. Mehr ist manchmal eben mehr.

Früher waren Themes mit vielen Funktionen anfälliger für Performance- und Sicherheitsprobleme. Heute muss man auf extravagante Funktionen in der Regel nicht mehr verzichten, da diese (bei guter Programmierung) die Seitenperformance nicht beeinträchtigen.

Premium-Entwickler legen mittlerweile (eigentlich) alle ihren Schwerpunkt auf die Performance und Ladegeschwindigkeit der Website.

Für mobile Geräte optimiert (muss nicht mobile-first sein).

Google stellte 2016 seinen Suchalgorithmus auf mobile Endgerätoptimierung um. Webseiten, die mobiloptimiert sind, ranken seitdem besser als Websites ohne responsive Webdesign bzw. ohne mobile Version.

Aber Achtung: Dies bedeutet nicht, dass eine Website für das Handy entwickelt werden muss und dann auf dem Desktop großgezogen wird. Gerade bei Shopsystem hätte die hinsichtlich der Conversion drastische Folgen.

Wichtig ist allein, dass dein WordPress Themes nicht nur responsive ist, sondern auf dem Smartphone komplett dargestellt wird – übrigens auch was die Performance auf  mobilen Geräten betrifft.

Nun kann man auf Nummer sichergehen und ein Mobile-First-Theme komplett ohne Funktionen kaufen. Eine weiße mobile-first Website ohne Bilder oder JavaScript lockt aber niemanden hinter dem Ofen hervor.

Meines Erachtens ist es am besten, das Theme für seine Hauptzielgruppe zu optimieren. Die meisten meiner Kunden kommen über den Desktop-Rechner auf meine Website. Entsprechend habe ich diese für den Desktop zu 100% optimiert.

Anschließend optimiere ich die Website für das Smartphone. Sollte das eine oder andere Feature auf dem Handy nicht zu optimieren sein, muss ich schweren Herzens darauf verzichten.

Die gute Nachricht: Professionelle Themes, wie Divi, lassen sich individuell für Desktop, Tablet und Smartphone anpassen.

Ladezeit des Themes

Die Ladezeit einer Website ist für Google ein wichtiger Rankingfaktor. Durch die steigende Verwendung von mobilem Endgeräten ist die Ladezeit sogar noch wichtiger für Nutzer (und Suchmaschine) geworden.

Nicht nur Ihre Seitenbesucher profitieren, wenn deine Inhalte schnell angezeigt werden. Auch dein Ranking in den Google-Suchergebnissen verbessert sich mit einer flotten Seite.

Wie bereits beschrieben, muss man einen Kompromiss zwischen Ladezeit und Funktionalität des Themes eingehen. Je mehr Funktionen ein Theme bietet, desto größer wird die Datengröße des Themes – und damit die Ladezeit. Allerdings kann man auch mit sogenannten Multi-Purpose Themes ein Google Pagespeed Score von 90-100 erreichen. Allerdings muss man hier auf Cache-Plugins oder auf ein vernünftiges (Bilder)Hosting zurückgreifen.

Aber was ist die Alternative zu den Theme-Platzhirschen?

Man könnte ein WordPress Theme wählen, welches auf die aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Und wenn sich die Bedürfnisse ändern? Tja, dann stößt du an die Grenzen deines WordPress Themes und musst im Zweifel von vorne anfangen.

So oder so: Teste die Performance des Themes am besten mit Google PageSpeed Insights, GTmetrix oder Pingdom vorab.

Hier habe ich ein Tutorial, wie man die Ladezeit eine Themes optimiert.

Suchmaschinenoptimierung des Themes

Immer wieder liest man in den Angaben des Herstellers, dass ein Theme “suchmaschinenoptimiert” ist. Anfängern wird vorgegaukelt, dass sie mit ihrem neuen WordPress Theme automatisch bei Google auf Platz 1 landen.

Dies ist natürlich Unsinn. Dennoch sollte ein Theme die SEO-Basics beherrschen: eine klare Struktur und saubere Formatierung der Inhalte und Überschriften, ggf. eine erleichterte Eingabe der Meta-Angaben und ein schlanker Quellcode.

Mit anderen Worten: Ein Theme sollte dir so wenig wie möglich in die Quere kommen, damit du dich selbst um das Thema Onpage-Suchmaschinenoptimierung kümmern kannst.

Dabei sind die meisten WordPress Themes von Haus gut aufbereitet, weshalb du diesem Thema bei der Wahl nicht oberste Priorität einzuräumen brauchst.

Übersetzung des Themes

Die meisten großen Themes sind ins Deutsche übersetzt. Dennoch sollte man einen Blick auf die Übersetzung werfen, da man das Gefühl hat, dass viele Themes mit Google übersetzt worden sind.

Beachte, dass dies in der Regel nur das Backend deines Themes betrifft. Wenn du zwei- oder mehrsprachigen Content anbietest, brauchst du ohnehin ein Übersetzungsplugin wie WPML oder qTranslate.

Updates/Support der Themes

Browser, Plugins und auch WordPress-Themes werden regelmäßig weiterentwickelt. Dabei erweitern die Entwickler die Funktionen oder beheben bekannte Bugs und Sicherheitslücken. Dank dieser Updates bleibt deine Website nicht nur aktuell, sondern wird auch leistungsfähiger. Themes ohne Updates können hingegen zu Problemen führen – und schlimmstenfalls deine Website lahmlegen.

Ob ein WordPress-Theme den Sicherheitsstandards genügt, lässt sich meist in den User-Kommentaren herauslesen, denn auf technische Fehler und Sicherheitslücken reagiert die Community rasch.

Ist ein Themes besonders beliebt, wird dieses auch gut verkauft, mithin hat der Entwickler ein großes Eigeninteresse das Theme zu updaten und/oder weitere Elemente, Funktionen oder Layouts zu ergänzen.

Bei einem WordPress Theme, welches kaum verkauft wird, könnten Updates früher oder später eingestellt werden.

Gleiches gilt auch für den Support bei Problemen mit dem WordPress Theme. Ein kostenloses (oder schlecht verkauftes) Theme hat meist keinen schnellen und kompetenten Support.

Beachte aber, dass Theme-Anbieter in der Regel nicht binnen weniger Stunden reagieren. Dafür sind die Teams meist viel zu klein. Eine Antwort sollte aber binnen 24 bis 72 Stunden eintrudeln.

Tipps für Designer und Entwickler

Auch wenn sich ein WordPress Theme eigentlich nur auf das Layout und das Design des Themes beziehen sollte, bieten heutige Themes einen bunten Strauß an zusätzlicher Funktionalität. Natürlich ist es schön, wenn dein Theme tolle neue Funktionen bietet. Allerdings legst du dich auf diese Weise auch auf das jeweilige Theme fest, denn „Funktionen“ kann man nicht so einfach tauschen. Soll heißen: Es wird für dich schwer dein Theme zu wechseln, da du beim Wechsel auch die Funktionalitäten deiner WordPress-Website verlierst.

Wer seine Seite mit einem WordPress-PageBuilder gestalten möchte, sollte gleich zu einem PageBuilder-Theme greifen. Nach meiner Meinung macht es wenig Sinn, mit Plugins und Shortcodes den WYSIWYG-Editor aufmotzen zu wollen. Besser ist es, ein durchoptimiertes Theme wie Divi einzusetzen.

Alternativ könnte man auch ein einfaches Frameset nutzen und dann die Gestaltung über Elementor, dem Beaverbuilder oder dem Visual Composer angehen.

Natürlich könnte man einzelne Funktionen über Plugins und Shortcodes ergänzen. Shortcodes bezeichnen übrigens vorgefertigte Funktionen, die man per Code in eine Seite einfügt. Ein gängiges Beispiel ist der Revolution Slider.

Doch auch hier gilt: Zwar kannst du mit Plugins und Shortcodes die Funktionen deines Theme nahezu endlos erweitern. Aber je mehr Shortcodes du nutzt, desto mehr geht diese Freiheit zu Lasten der Ladezeit deines Themes – und es wird auch immer schwieriger, die Kompatibilität der einzelnen Elemente untereinander zu wahren.

Tipps für Entwickler

Das Genesis Framework ist eigentlich kein Theme, sondern ein Framework, mit dessen Hilfe man leistungsstarke und effiziente WordPress-Websites erstellt. Es ist für Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit optimiert. Es bietet eine Vielzahl von eingebauten Funktionen wie ein Admin-Panel, SEO-Funktionen, Seitenvorlagen und mehr. Das Genesis Framework wird von Hunderttausenden von Menschen genutzt, über 400.000 Websites laufen auf ihm.

Das Genesis Framework ist wohl das beliebte WordPress-Theme-Framework, da es einem die Freiheit gibt, moderne, saubere und responsive WordPress-Themes zu entwickeln, ohne endlos in die PHP- und CSS-Codierung einsteigen zu müssen.

Wenn du darüber nachdenkst, WordPress-Entwickler zu werden, ist dies der beste Tipp, den ich habe: Lerne das Genesis Framework. Genesis bietet Entwicklern eine großartige Grundlage zum Erstellen von Websites und verfügt über einige wirklich praktische Funktionen, die es ermöglichen, unglaublich leicht Websites zu erstellen. Außerdem ist es mit den beliebtesten Plugins wie WooCommerce und Contact Form 7 kompatibel.

WordPress Theme FAQ

Was für ein WordPress Theme sollte ich verwenden?

Es ist wichtig zu wissen, welche Art von Website du erstellen möchtest, bevor du dich entscheidest, welches Theme für deine Bedürfnisse am besten geeignet ist. Themes werden im Allgemeinen als „single-purpose“ (für ein bestimmtes Thema optimiert) und „multi-purpose“ (beliebig anpassbar) klassifiziert.

Es gibt zwar viele WordPress-Themes, aber es ist schwer, ein 100 Prozent perfektes Theme zu finden. Ich empfehle daher Themes, die du beliebig an deine Bedürfnisse anpassen kannst – und welche mit dir, deinem Unternehmen und deiner Website mitwachsen können.

Was sind WordPress Themes eigentlich?

Kurz gesagt ist ein Theme eine Sammlung von Dateien, die das Aussehen einer bestimmten Website bestimmen. Ein Thema umfasst alle PHP-, HTML-, CSS- und JavaScript-Elemente, aus denen Ihr Website-Design besteht. Dazu zählt der Aufbau der Website, die Darstellung von Farben, die Platzierung der Überschriften und Texte, Menüs, Fuß- und Kopfzeilen u.v.m. Ein WordPress-Theme steuert also das Aussehen und die Funktionalität einer WordPress-Site.

Was sind WordPress-Templates?

Im Gegensatz dazu ist eine WordPress-Vorlage nur eine einzelne Datei, die zum Generieren von speziellen Seiten verwendet wird, quasi eine Musterseite. WordPress-Templates werden für den Aufbau einer statischen Website verwendet und geben hier den Rahmen für Überschriften, Textbausteine oder Bilder vor. Sie sind so einfach wie möglich gestaltet, da sie normalerweise keine Stile, Skripte oder Vorlagen enthalten.

Templates nutzt man also, um typische Seiten erstellen zu können (die auf einem Template aufbauen), beispielsweise die Startseite, Blog- und Archivseiten oder die Kontaktseite.

Was ist ein Child Theme?

Ein Child-Theme ist eine „Ergänzung“ zum Haupttheme (Elterntheme). Die Idee ist, an einem Ort den gesamten Code hineinzuschreiben, den man beim Elterntheme ändern möchte.

Stelle dir ein Child-Theme als Anstrich über einem bestehenden WordPress-Design vor. Der große Vorteil ist, dass alle Änderungen, die du an deinem Design vornimmst, das ursprüngliche Design des Elternthemes zwar überschreiben, aber diese Änderungen eben nicht im Elterntheme liegen. Dies bedeutet, dass alle Anpassungen bei einem Update des Elternthemes erhalten bleiben!

Ein Child-Theme ist quasi eine sekundäre Version deines regulären Themes: Es ist vollständig vom Haupt-Theme getrennt.

Ist WordPress kostenlos?

WordPress ist eine Open-Source-Software. Der Kerncode kann kostenlos heruntergeladen und installiert werden, und es gibt viele Plugins und Themen, die ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden können.

Um WordPress in einer selbst gehosteten Umgebung zu verwenden, was die empfohlene Verwendungsmethode ist, musst du einen Domainnamen und ein Webhosting erwerben. Es gibt auch Premium-Themes und -Plugins, die nur zum Kauf erhältlich sind.

WordPress hat zwei Arten von Lizenzen – General Public License (GPL) oder GNU Affero General Public License (AGPL). Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, wie sie abgeleitete Werke handhaben. Ein Entwickler, der GPL-Code verwendet, muss seine Arbeit als Open Source unter derselben Lizenz veröffentlichen, während AGPL von ihm verlangt, alle seine Änderungen öffentlich zu machen.

Sind alle WordPress Themes kostenlos?

Nein. WordPress bietet aber Tausende von kostenlosen Themes für die Verwendung in deinem Blog. Einige setzen auf Einfachheit, andere auf erweiterte Funktionalität. Die Frage ist jedoch, sind alle kostenlosen Themes gut? Oder wurden viele mit der Absicht erstellt, später doch noch Geld zu verdienen?

Hier kann es schwer werden, die Spreu vom Weizen zu trennen. Oft haben kostenlose Themes auch nur wenige Funktionen und sind in den Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt. Wenn du eine professionelle Webseite erstellen möchtest, empfehle ich daher, im Zweifel lieber ein wenig Geld in die Hand zu nehmen und ein Premium Themes zu erwerben. Dies kann später viel Zeit – und Geld – sparen.

Was ist ein Multi-Purpose Theme?

Ein Mehrzweck-Theme ist ein Theme, das zum Erstellen von mehr als einer Website verwendet werden kann. Sie können für jeden Zweck und jedes Nischen-Thema verwendet werden, von einer Website bis zu einer App. Ein Mehrzweck-Theme ist wie eine All-In-One-Lösung zum Erstellen einer Website. Diese Themes sind so konzipiert, dass sie mehr Komponenten und Optionen haben als andere WordPress-Themes. Dies macht sie perfekt für diejenigen, die verschiedene Arten von Websites mit demselben Thema erstellen möchten.

Die schönsten kostenlosen WordPress-Themes

Wir haben darüber gesprochen, wie man kostenlose, qualitativ hochwertige WordPress-Themes findet, aber hier ist eine Liste einiger unserer beliebtesten kostenlosen Themes. Schauen wir uns zunächst drei Quellen für kostenlose Themes an und anschließend ein paar ausgewählte Themes.

Kostenlose WordPress Themes von WordPress.org

Es ist ganz einfach, großartige WordPress-Themes kostenlos zu finden. Du kannst im offiziellen Verzeichnis https://wordpress.org/themes hunderte Themes finden – und die meisten von ihnen sind durchaus gut!

Viele der kostenlosen Themes sind jedoch nur „Light“-Versionen, bei denen man nur grundlegende Funktionen erhält. Also was ist das beste Free-Theme?

Kostenlose WordPress Themes von ThemeForest

ThemeForest ist Teil des Envato Market, einer Plattform für Entwickler und Designer. Es gibt immer 3 kostenlose WordPress-Themes, die man direkt von dieser Website herunterladen kann. Welche Themen derzeit kostenlos sind, ändert sich monatlich. Normalerweise handelt es sich um Themes, die für Leute gemacht wurden, die ein geringes Budget für ihre Website haben, wie Amateurfotografen und unerfahrene Blogger. Aber aufgepasst: Es gibt keine kostenlosen Updates für kostenlose Themes. Sollte es also größere Änderung in WP gibt, kann irgendwann ein Problem mit dem Theme auftreten.

Kostenlose WordPress Themes von TemplateMonster

Bei so vielen Websites im Web ist es keine leichte Aufgabe, die eigene Website hervorzuheben. Auch bei TemplateMonster kann man ein kostenloses WordPress-Themes erhalten und durchaus eine schicke eigene Website erstellen. Das Portfolio von TemplateMonster ist sehr breit und reicht von Websites für Fotografen, Designer und Architekten bis Bänkern oder Ärzten. Warum gibt es bei TM immer wieder einmal kostenlose Themes? Nun, TM verschenkt diese Themes und erhofft sich langfristig eine höhere Rendite – da die meisten Nutzer früher oder später ihr kostenloses WordPress Theme aufgeben und ein Premium WordPress Theme kaufen.

OceanWP

OceanWP ist ein kostenloses Theme, das nicht nur hübsch ausschaut, sondern auch sehr viele Features zu bieten hat. Es ist großartig, dass es mit aktuellen Page Buildern recht gut funktioniert, da man so in kürzester Zeit verschiedene Arten von Websites erstellen kann.

Astra

Noch beliebter als das vorgestellte OceanWP ist das Astra-Theme. Im Frontend „wiegt“ dieses Theme mal gerade als 50 kb und erreicht damit eine hervorragende Performance. Astra lässt sich mit dem Block Editor und PageBuildern wie Elementor, Beaver Builders, Visual Composer oder Divi kombinieren. Neben den wichtigen Seitentypen kann auch ein WooCommerce-Shop erstellt werden. Dazu gesellt sich die Unterstützung von Schema.org und AMP. Astra ist ein kostenloses Theme, das in den letzten Jahren mehr als 1 Million Mal heruntergeladen wurde. Sie haben bisher rund 5.000 Bewertungen mit durchschnittlich 5 von 5 möglichen Sternen.

ColorMag

Das ColorMag-Theme ist ein kostenloses magazinähnliches Thema mit vielen Anpassungsoptionen. Du kannst eine Startseite samt Anzeigenbereich erstellen und auch an Social-Media-Schaltflächen und Seitenleisten ist gedacht.

Getwid Base

Das Getwid Base Theme ist vollständig Gutenberg-ready. Es hat ein eigenes Plugin, das mehr Blöcke für den neuen Block-Editor einbringt. Egal, wofür die Website gedacht ist, wir sind sicher, dass Getwid Base und das Getwid-Plugin etwas zu bieten haben. Mit diesem Duo kann man alle Arten von Websites erstellen, einschließlich Landingpages, Unternehmensseiten und Präsentationen für das Portfolio.

Mit Getwid Base kann man eine Vielzahl verschiedener Elemente verwenden – wie Symbole, Schaltflächen, Multimedia-Inhalte, Google Maps, Tabs & Toggles, Zähler (Zähler), Preistabellen oder Countdowns.

Das Gutenberg-Theme ist für einen stressfreien Webdesign-Prozess ohne vorherige Programmier- oder Programmierkenntnisse konzipiert

Neve

Das Neve WordPress Theme funktioniert nicht nur problemlos mit Gutenberg, es bietet auch Kompatibilität mit anderen Pagebuildern.

So lassen sich auch Elementor, Brizy, Beaver Builder, Visual Composer, SiteOrigin und Divi verwenden. Es gibt viele Gründe, sich Neve anzuschauen: Es ist schnell, hat ausgezeichnete Ladezeiten und ist natürlich responsive. Zudem kannst du damit auch Websites mit WooCommerce einrichten – und selbstverständlich auch einfache Blogs oder Seiten erstellen.

Im WordPress-Theme-Verzeichnis kann man Neve unter den etablierten Themes sehen. Neve läuft bereits auf 200.000+ aktiven Installationen und rund 3.000 neue Downloads pro Tag verzeichnet. Es wurde fast hunderte Mal bewertet, mit bis heute durchschnittlich 5-Sterne-Bewertungen.

Die besten Premium-Mutli-Purpose WordPress Themes

Schauen wir uns jetzt die besten Premium Themes in der Kategorie “Mulit-Purpose” an. Ein Mehrzweck-Theme ist eine WordPress-Vorlage, die sich für jede Nische anpassen lässt. Sie sind extrem flexibel und vielseitig in ihrer Funktionalität.

Es gibt viele Gründe, ein Mehrzweck-Theme zu verwenden. Einer der beliebtesten ist die simple Möglichkeit, Geld zu sparen, denn meiner Meinund nach kann man mit diesen Allzweck-Themes jede beliebige WordPress Website gestalten – was diese Premium Themes auch für Anfänger geeignet macht.

Divi Theme: Das ultimative WordPress Theme!

Divi ist eines der modernsten und meistverkauften Themes. Persönlich denke ich, dass das Theme von ElegantThemes eines der besten WordPress-Themes ist, das derzeit auf dem Markt gibt. Mit Divi kann man ganz einfach eine professionelle Website in jeder Nische erstellen, die nicht nur gut aussieht, sondern auch schnell, benutzerfreundlich und technisch auf der Höhe der Zeit ist.

Das Tolle ist, dass niemand bei null anfängt: Es gibt Hunderte von Vorlagen, mit denen jeder schnell und einfach seine WordPress-Site erstellen kann. Ein weiteres Plus ist, dass alle Designelemente und Website-Builder-Funktionen enthalten sind, sprich man kann größtenteils auf Plugins verzichten.

Divi verfügt über einen eigenen Page Builder, kommt also ohne Plugins oder Drittanbieter aus. Zudem hat es mit seiner neuesten Version auch einen Theme Builder bekommen. Damit kann man jetzt nicht nur einzelne Seiten gestalten, sondern auch seitenübergreifend eigene Templates für die gesamte Website erstellen.

Das Geniale ist hier, dass man auch die Templates nicht coden muss, sondern einfach den hauseigenen Pagebuilder „im“ Theme Builder nutzt, um benutzerdefinierte Kopf- und Fußzeilen, Produkt- oder Blogvorlagen und vieles mehr zu erstellen.

Das Preismodell von Elegant Themes ist sehr fair. Für einmalig 249 US-Dollar sind alle Themes und Plugins zu kaufen – und dies für eine unbegrenzte Anzahl von Websites und Kundenprojekten.

Alternativ kann man für 89 US-Dollar pro Jahr alle Tools von Elegant Themes nutzen und bekommt für die Dauer der Mitgliedschaft Updates und Support.

Der Support ist in der Regel sehr gut (aber auf Englisch). Wer Support auf Deutsch wünscht, kann Support samt über 100 zusätzlicher Designvorlagen bei Designers Inn finden.

Ich denke, Divi ist die erste Wahl für Leute mit wenig bis gar keiner Programmiererfahrung, die dennoch in den Designprozess eingebunden werden möchten. Anstatt zu lernen, wie man die Site programmiert, kann man jeden Aspekt in einer einfachen Drag-and-Drop-Oberfläche anpassen. So kann man seine Website gestalten, auch ohne programmieren zu müssen!

Wer aber tiefer in das Geschehen eingreifen möchte, kann auch direkt in die Module per eigenem Code eingreifen. Damit ist Divi sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet.

Gibt es auch Nachteile?

Ja, Divi ist zwar sehr flott, aber es gehört nicht zu den schnellsten Themes. Aber keine Sorge: Mit ein paar kleinen Tricks, kann man Divi auch auf dieses Podest heben. Hier habe ich ein paar Tipps für dich zusammengefasst: https://designers-inn.de/divi-performance-page-speed-insights-optimieren/

Wenn du einen zuverlässigen Allrounder mit Vielseitigkeit suchst, ist das Divi-Theme von Elegant Themes die beste Wahl – weshalb Divi wohl auch mehr als 600.000 Mitglieder zählt! Dank der großen Community ist der Support hervorragend und löst schnell alle Probleme, die mit dem Theme entstehen können. Zudem haben all Premium-Plugin-Hersteller das Divi auf dem Schirm und achten in der Regel auf eine Kompatibilität.

Impreza – Multi-Purpose WordPress Theme

Ein Bestseller-Theme, das jeder zu mögen scheint, ist das Impreza-Theme. Es ist eines der am höchsten bewerteten Themen bei ThemeForest, daher bin ich mir sicher, dass es auch deine Anforderungen erfüllen kann. Die Demos geben einen guten ersten Eindruck von den Flexibilitäten des Themes. Zudem ist es schnell und mit WooCommerce kompatibel. Der Page Builder ist eine Erweiterung von WPBakery und wird sogar mit der Addons-Erweiterung geliefert. In Bezug auf Slider ist (leider) Slider Revolution integriert. SR ist zwar mit Abstand das beliebteste Plug-in auf Themeforest/CodeCanyon – allerdings hatte ich in der Vergangenheit immer wieder einmal Kompatibilitätsprobleme mit dem Plugin.

Bridge – Creative Multipurpose WordPress Theme

Das Bridge Theme ist eines der beliebtesten Themes auf Themeforest und wird als das meistverkaufte Theme in der Kategorie Creative beworben. Rund 500 Demos sollen den Einstieg in das Theme erleichtern, gleich ob man nun eine eigene Website oder schöne Webseiten für Kunden erstellen möchte. Es sollte für jeden etwas dabei sein. Zumal das Bridge-Thema extrem anpassbar ist. Egal, was man im Sinn hat. Bridge verwendet Elementor oder alternativ WP Bakery als Pagebuilder. So oder so können auf diese Weise alle Elemente per Drag & Drop im Frontend hinzugefügt und komplexe Layouts bearbeitet werden.

Aber nicht nur die vielen Features und Funktionen haben dieses Thema an die Spitze befördert. Das Theme bietet auch eine angenehme Benutzeroberfläche mit einer guten Auswahl an Animationen, Parallax-Scrolling, Layouts in voller Breite sowie Split-Frameworks, die ihm tolle Details hinzufügen.

Avada Theme – Responsive Multi-Purpose WordPress Theme

Das Avada Theme habe ich immer wieder einmal auf dem Schirm, aber irgendwie schafft es Avada nie in meine Top-Listen. Egal, heute möchte ich es zumindest einmal erwähnen.

Ob Portfolio, Speisekarte, Zahnarztpraxis oder Newsletter: Egal welche Art von Website du erstellen möchtest, irgendwie kriegt man dies mit Avada hin. Der Theme-Entwickler selbst bewirbt Avada nicht nur als Theme, sondern als mächtiges Design-Tool. Avada ist gefühlt schon ewig auf dem Markt und gehört damit zu den meistverkauften WordPress-Theme auf ThemeForest. Mit bereits über 500.000 verkauften Exemplaren ist das Team immer noch ehrgeizig und optimiert regelmäßig das Theme.

Aber bei all den Vorteilen gibt es auch Nachteile. Die Ladezeiten sind „solala“. Das Frontend der Seite ist allerdings moderner und schneller geworden. Der Backend-Bereich verfügt über einen Fusion Builder zum Anpassen des Aussehens der Website. Dieser bietet enorm viele Funktionen. Allerdings ist die Benutzeroberfläche m.E. recht unübersichtlich, sodass man eine flachere Lernkurve hat. Avada ist ein solides Theme, der Code geht in Ordnung und es gibt viele Optionen zur Anpassung.

BeTheme – Responsive Multi-Purpose WordPress Theme

BeTheme wird immer beliebter – und dies jetzt schon in Verion 20+. Das neueste Update enthält mehr als 450 fertige Templates zum Sofort-Start. Und jetzt kommt ein Highlight: Wenn du ein neues Demo benötigst, so kann BeTheme ein neues Nischentheme erstellen.

So lässt sich eine fertige Website ganz einfach an deinen Einsatzzweck anpassen.

Das Optionsfeld ist einfach zu bedienen und bietet viele Möglichkeiten. Der aktuelle Muffin Builder macht die Umsetzung individueller Layouts schnell & einfach. Allerdings eignet sich dieser eher für einfachere Layouts. Da ist es gut, dass das Theme mit dem Muffin Builder 3 UND dem Visual Composer ausgeliefert wird. Wo der Muffin Layout Builder an seine Grenzen stößt, kann der Visual Composer übernehmen.

Der Nachteil ist, dass dies dann ein wenig nach Stückwerk wirk.

Alle Vorlagen sind natürlich responsive, SEO-bereit und funktionieren mit WordPress Gutenberg. Das BeTheme unterstützt WooCommerce, hat viele verschiedene Menü- und Kopfzeilenoptionen und ist eigentlich für jede Art von Projekt geeignet.

Interessant ist das innovative Feature „1-Click Skin Generator“. So kann man die Layoutfarben jederzeit global ändern, sollte einmal der Kunden in der Nacht vor dem Launch seine Meinung ändern.

The7 Theme – Multi-Purpose Website Building Toolkit for WordPress

Das The7 Theme habe ich vor geraumer Zeit selbst einmal genutzt. Es ist ein durchaus beeindruckendes Theme. Besonders gefällt mir das klaren und stilvolle Design. Die Entwickler halten das Theme seit Jahren aktuell und fügen neue Funktionen hinzu – dabei bietet das 7-Theme jedes erdenkliche Feature (rund 1000 Optionen), die jeden WordPress-Fan begeistern dürften. Wichtiger ist allerdings, dass diese ganzen Funktionen und Optionen sich auch gut einrichten und konfigurieren lassen.

Wer bei all der Vielfalt ins Schwitzen kommt, kann mithilfe der Demos leicht starten. Zwar haben wir hier nicht hunderte Demos, dafür ist jedes einzelne im Detail anspruchsvoll gestaltet.

Neben dem Design sollte man auch über SEO, Typografie und Kompatibilität nachdenken. Auch hier ist The7 jeweils eine gute Wahl.

Für diejenigen, die daran interessiert sind, eine Website ohne viel Aufwand zu erstellen, bietet das Thema einen einfachen Installationsprozess. Zudem ist jedes Layout nicht nur schön, sondern auch Cross-Browser-kompatibel.

Enfold Theme– Responsive Multi-Purpose Theme

Das Enfold Theme hatte ich bei einem Kundenprojekt einmal im Einsatz. Insgesamt habe ich dir Arbeit sehr positiv in Erinnerung. Als visueller Editor kommt bei Enfold Avia zum Einsatz, ein eigens entwickelten Pagebuilder. Ich finde diesen intuitiver als den beliebten Visual Composer – allerdings nicht so gut wie den Pagebuilder von Divi.

Der Gründer Kriesi und sein Team sind überaus aktiv in der Szene und reagieren rasch auf neue Entwicklungen. So wird das Theme immer wieder mit neuen Funktionen bestückt.

Kriesi hat zudem eine sehr große Community, sodass man zu den meisten Problemen zügig effizienten Support bekommt. Das Enfold Theme ist ein sehr schlankes Theme und glänzt mit einem hohen Google Pagespeed Score. Die Entwickler haben auch schnell und pragmatisch auf die EU-DSGVO und Datenschutzbedenken reagiert. Um sicherzustellen, dass beide rechtlichen Richtlinien befolgt werden, kann man im Design z.B. zeitsensitive Cookies aktivieren.

Auch Enfold wird mit verschiedenen Designs geliefert, was den Einstieg in das Theme mit wenigen Klicks erleichtern sollen.

Kurzum: Dieses Website-Theme ist eine gute Wahl. Es sieht gut aus, ist technisch modern, kommt mit schicken Animationen und responsiven Designoptionen. Dazu ist Enfold WPML- und WooCommerce-kompatibel, es gibt viele Video-Tutorials und ein großartiges Support-Forum für Hilfe.

Jupiter X – Kreatives WordPress Theme für Profis

Jupiter X ist ein Premium Theme das auf das Plugin „Elementor“ setzt. Als All-In-One-Theme kann man im Prinzip jedes gewünschte Layout erstellen. Neben dem WordPress Customizer verfügt Jupiter X über einen integrierten WooCommerce Shop Customizer, mit dem man einzelne Teile wie den Warenkorb und den Checkout-Prozess nach eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Das ist schon ziemlich einzigartig! Außerdem kann man auch benutzerdefinierte Kopf- und Fußzeilen mit dem benutzerfreundlichen visuellen Editor hinzufügen.

Auch hier findet man viele Vorlagen, die in ihrer Komplexität variieren – und all den genauen Anforderungen angepasst werden können. Technischem Support und Video-Tutorials sind selbstredend dabei. Ebenso sind an eine gute Ladezeit der Website gedacht, denn das Theme bedenkt auch die „ungenutzten Optionen“. So werden nur diejenigen Module geladen, die aktiv sind.

Beachte jedoch, dass dieses Thema möglicherweise nicht für kleine Unternehmen geeignet ist, da es sehr viele Anpassungsoptionen gibt.

Thrive Themes

Thrive Themes ist ein WordPress-Anbieter mit einer ganzen Reihe an Marketing-Plugins. Kern der Plugins ist der Content-Builder Thrive Architect: ein umfangreicher Website-Builder. Mit diesem kann man Landingpages, Verkaufsseiten oder eben seine komplette WordPress Website erstellen.

Spannend an Thrive ist, dass man hier nicht nur eine Website, sondern jede Menge Marketing-Tools an die Hand bekommt, wie A/B-Split-Tester, Lead-App uns vieles mehr.

Als Thrive Leads auf den Markt kam, war ich ein großer Fan von Thrive. Leider kann ich mich mit dem neuen Builder Thrive Architect nicht so richtig anfreunden. Zudem muss man bei WordPress-Updates sehr darauf achten, auch seine Thrive-Plugins aktuell zu halten. Zwar sollte man dies bei jedem Plugin, aber bei Thrive hatte ich schon zweimal einen Totalausfall aufgrund einer Inkompatibilität.

Thrive Themes wird ständig weiterentwickelt. Die Plugins arbeiten nahtlos zusammen. Dabei ist jedes Plugin einzeln zu kaufen, allerdings ist meiner Meinung nach die Mitgliedschaft lukrativer. Diese enthält alle Plugins für 19 US-Dollar pro Monat.

Fazit: Meine Checkliste

Diese Auflistung ist nur die Spitze des Eisbergs. Also wo solltest du nun starten?

  • Ich würde auf jeden Fall mit einem Multi-Purpose-Theme starten.
  • Das Theme sollte einen eigenen Pagebuilder nutzen und nicht auf Plugins aufbauen. M.E. wird nur so eine saubere Entwicklung in der Zukunft gewährleistet.
  • Das Theme sollte für die meisten Nischen fertige Vorlagen für den Sofort-Start bieten.
  • Im besten Fall kann man nicht nur komplette Layouts, sondern auch einzelne Module aus den einzelnen Lauts kombinieren. Dies spart später viel Arbeit.
  • Es sollte eine große Community geben, damit es für spezielle Ansprüche auch Lösungen gibt.
  • Ich würde immer ein Bestseller-Theme kaufen, denn nur so wird das Theme auch bei Plugin-Entwicklern hinsichtlich der Kompatibilität berücksichtigt.

Meine Kaufempfehlung ist daher das Theme Divi von Elegant Themes. Wer zudem deutschen Support haben möchte, kann sich auch unser Theme-Paket anschauen. In Absprache mit Elegant Themes bieten wir hier ein schönes Layoutpaket an.

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