Portrait Professional 11 – Professionelle Bildbearbeitung für Fotografen


HINWEIS: Aufgrund der neuen Funktionen habe zu PortraitPro eine zweite Review gemacht: http://designers-inn.de/blog/portraitpro-professionelle-bildbearbeitung-fotografen-amateure/

Portrait Professional 11

Heute habe ich für euch die Software Portrait Professional 11 getestet. Portrait Professional ist eine Bildbearbeitungssoftware, die sich insbesondere an (Hobby-)Fotografen richtet. Wie der Titel schon vermuten lässt, liegt das Augenmerk hier auf der Bearbeitung des Gesichts, dies allerdings im weitesten Sinne, denn auch die Haare lassen sich mit dem Programm bearbeiten.

Ziel soll es sein, Porträts rasch und einfach optimieren zu können. Dazu wird ein beliebiges Foto in die Software geladen, die gleich darauf das Gesicht vermisst und ein Raster festgelegt. Diese Gesichtserkennung für Augen, Nase, Mund und Kopfform funktioniert ausgesprochen gut. Ein umständliches Optimieren der einzelnen Erkennungspunkte ist in der Version 11 kaum notwendig. Auf diese Weise lässt sich rasch mit der Bearbeitung des Bildes starten.

Ist das Gesicht sauber erkannt, wird man durch acht Menüpunkte geleitet, bei denen man Schritt für Schritt das Gesicht seinen Vorstellungen entsprechend anpassen kann. Dies beginnt bei der Gesichtsform, wobei ich die Höhe der Stirn, die Länge des Halses, die Form der Nase, das Volumen der Lippen bis hin zur genauen Stellung der Augen alles nach meinen Wünschen modellieren kann.

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Im zweiten Schritt widmet man sich dann den kleinen Hautverunreinigungen. Hier kann ich über intuitive Regler größere Poren entfernen, die Haut glätten, einen Glanz hinzufügen und viele weitere Details anpassen. Noch individueller kann ich den Störenfrieden mit dem Retusche-Pinsel zuleibe rücken. Die entfernten Stellen werden hervorragend durch „Haut“ ersetzt, was einen direkt dazu verleiten kann, zuviel an „echter Haut“ zu optimieren.

In diesem Zusammenhang gefällt mir der Regler Texturen besonders gut, mit dem ich nachträglich eine natürliche Hauttextur in das Bild zurückbringen kann, so dass aus meine Fotografie keiner Porzellanpuppe, sondern einem natürlichen Foto gleicht.

Im dritten Schritt werden die Augen zum Leuchten gebracht. Hier gibt es die Möglichkeit das Augenweiß, die Farbe der Augen, die Schärfe der Augen und Augenbrauen und Glanzeffekte und Spiegelungen ganz nach den eigenen Bedürfnissen nachzuregeln, wobei ich jeweils das linke und rechte Auge voneinander getrennt bearbeiten kann. Perfekt!

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Weiter geht es mit Mond und Nase. Auch hier kann weitreichend nachgeschminkt werden. Nachdem wir bereits im ersten Schritt die Form des Mundes angepasst haben, können wir nun Lippenstift und Lipgloss auftragen, Glanzpunkte hinzufügen oder den Kontrast zur Nase erhöhen oder absenken.

Sind die Details des Gesichtes einmal eingestellt, kommt in den nächsten zwei Schritten die Haut unter die Lupe. In diesem Moment haben wir bereits die Hautverunreinigungen entfernt, so dass es um die Einfärbung der Haut geht. Die Ergebnisse wirken äußerst natürlich und reichen von blasser bis sonnengebräunter Haut. Auch hier stehen eine Vielzahl einzelner Regler zu Verfügung, angefangen beim Weißabgleich bis hin zu zusätzlichen Effekten wie beispielsweise dem Hinzufügen von Rouge.

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Ein ganz besonderes Highlight von Portrait Professional 11 ist die Bearbeitung der Haare. Haare sind bekannterweise eine Königsdisziplin in der Bildbearbeitung, da diese nur sehr schwer freizustellen und sodann separat zu bearbeiten sind. Auch hier zeigt sich Portrait Professional 11 von seiner besten Seite. So lassen sich mit wenigen Klicks die gesamte Haarfarbe ändern, Tiefen und Lichter optimieren, die Haare schärfen oder etwas weich zeichnen. Großartig. Dieses Tool hätte mir in der Vergangenheit eine menge Zeit erspart.

Als achter und damit letzter Bearbeitungsschritt wird noch einmal das gesamte Bild unter die Lupe genommen. An Reglern gibt es hier die üblichen Verdächtigen: Weißabgleich, Helligkeit, Sättigung, Kontrast, Farbanpassung und vieles mehr.

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Alles in allem macht die Bildbearbeitung mit Portrait Professional 11 unheimlich viel Spaß. Alle Menüpunkte sind vollkommen selbsterklärend. Für das Video in diesem Artikel habe ich nicht einmal in das Handbuch geguckt, sondern bin einfach intuitiv die Menüpunkte nach und nach durchgegangen. Sollte man wirklich hier und dort weitergehende Informationen benötigen, gibt es zu jedem Punkt eine Kurzerklärung als Mausobereffekt (diese reicht in 90% der Fälle bereits aus). Und wer noch weiter in jedes Detail einsteigen möchte, findet in jeder Rubrik einen Direktlink zum Online-Handbuch. Nach meinem Geschmack eine überaus sinnvolle und zeitsparende Art und Weise dem Kunden ein Programm näherzubringen.

Fazit: Portrait Professional 11 ist eine wirkliche Erleichterung für Fotografen.

Auch Hobbyfotografen und oder jeder, der ein Bild seiner Freundin, seines Freundes oder seines Kindes mit wenigen Klicks aufhübschen möchte, ist mit dem Programm bestens bedient. Zudem gibt es das Programm in drei Editionen, die die Bedürfnisse der Privatanwender bis hin zu professionellen Fotostudios abdecken.

Link Portrait Professional 11 – Englisch: www.portraitprofessional.com

Link Portrait Professional 11 – Deutsch: www.portraitprofessional.com/de/

Marco

Marco

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