Beste WordPress Themes: Darauf musst du achten!

WordPress ist das beliebteste CMS und Content Vermarkter rund um den Globus lieben es. Laut einer Studie von WpTavern verkaufen sich auf Plattformen wie ThemeForest vor allem WordPress Themes hervorragend, weil WordPress es sowohl Anfänger-, Fortgeschrittene- als auch Online-Marketing-Experten ermöglichen, professionelle Internetauftritte zu erstellen. Um genau zu sein, beherrscht WordPress mehr 50% des CMS-Marktes weltweit.

Eine Studie von ManageWp gab bekannt, dass mittlerweile über 20 % aller U. S. registrierten Domain-Namen auf WordPress laufen. Unglaublich. Und nun kommen wir auch schon zum Thema “Templates”: Denn auf jeder dieser Domains mit einem aktiven WordPress, ist zwangsweise auch ein WordPress-Themes installiert.

Angebote gibt es mittlerweile wie Sand am mehr. Die Frage ist, wie findest du das beste WordPress Theme für dein Vorhaben?

Was fällt in die Kategorie “Beste WordPress Themes”?

Aus eigener Erfahrung (und aus über 10.000 Supporttickets, die wir mittlerweile verarbeitet haben) kann ich dir sagen: die Wahl des richtigen Themes ist nicht so einfach wie man meinen sollte. Als ich meine ersten Websites aufbaute, habe ich Tage damit zugebracht, ein passendes Theme zu finden – oder zumindest eines, welches möglichst dicht an meine Vorstellung herankommt. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden. Heute weiß ich, dass es bessere Wege gibt …

Dabei ist die Wahl eines guten Themes sehr wichtig. Denn der Erfolg im Online Business geht weit über das Schreiben guter Artikel oder über das Angebot auf der Website hinaus? Viele Faktoren entscheiden darüber, ob du mit einem Projekt Erfolg hast oder nicht. Und ein sehr wichtiger Faktor ist eine vernünftige Außendarstellung, sprich deine Website.

Ein anderer Faktor ist natürlich die Optimierung der Website für die Suchmaschinen. Bevor ein Besucher auf deine Seite kommt, muss er sie ja finden. Und wenn er sie denn gefunden hat, muss sie technisch perfekt (oder fast perfekt) sein und schnell laden. All dieses hängt ebenfalls mit deinem Theme zusammen. Fehler im Code, zu lange Ladezeiten, eine schlechte Optik: 2/3 deiner Konversion stehen und fallen mit dem  Theme, welches du gerade benutzt.

Wer eine Website nicht als Hobby betreibt, sondern eine professionelle Internetpräsenz für sein Business benötigt, sollte ein ebenso professionelles Theme nutzen. Natürlich kann man als Anfänger auch zunächst ein kostenfreies Angebot nutzen. Aber du wirst in der Regel rasch feststellen, dass du den nächsten Schritt gehen musst, wenn du das volle Potenzial deiner Website ausnutzen willst. In meinem Beitrag “Premium Themes vs. kostenloses WordPress Theme” habe ich dir ein paar Gedanken zu diesem Thema zusammengestellt.

Also gut: Worauf sollte man achte, wenn man ein neues Theme sucht, welches vor allem auch im Bereich Content Marketing einen guten Job macht?

WP Themes sollten einfach zu bedienen und reich an Funktionen sein.

Für den Start empfehle ich Themes, die optisch nicht zu komplex aufgebaut sind. Ein klares Design hilft nicht nur den Lesern, sondern auch dir als Content Marketer. Versuche nicht gleich ALLES im ersten Schritt in deine Website zu integrieren. Wenn du dies probierst, wirst du vermutlich ewig an deiner Website bauen.

Websites sind ein Lernprozess. Entsprechend starte hier klein, mache dich mit den wichtigsten Funktionen des WP Themes vertraut und steigere dann Schritt für Schritt deine Anforderungen an die Website.

Bei der Wahl des Themes achte darauf, dass dich dein Theme auf diesem Weg begleiten kann. Es sollte also einen leichten Einstieg ermöglichen und mit der Zeit zusammen mit deinen Anforderungen wachsen können.

Das Theme sollte auch dann funktionieren, wenn du kein erfahrener Entwickler bist. In der Regel bieten aber mittlerweile fast alle Themes ein vernünftiges Optionspanel, über welches du deine Einstellungen, inklusive Logo, Farben, Social Media Links und mehr anpassen kannst.

Für einen einfachen Einstieg ist ein sogenannter Pagebuilder hilfreich. Perfekt wäre, wenn der Pagebuilder auch im “Frontend” funktioniert, sprich du direkt auf der Seite arbeiten kannst, ohne dich mit der Programmierung auseinandersetzen zu müssen.

WP Themes Designers Inn

Mit der Zeit wirst du sehen, dass du zusätzliche Funktionen benötigst. Hier ist es natürlich wichtig, dass dein Theme zum einen möglichst viele dieser Funktionen abdeckt. Vor allem ist aber darauf zu achten, dass du später ggf. auch Codes deiner Website leicht hinzufügen kannst. Ganz gleich, ob du später einmal Google Analytics, Heatmaps oder ein Tracking für dein Marketing verbaust. Im besten Fall hat dein Theme für alle diese Fälle gleich die richtige Antwort.

Manche Themes bieten hier direkt in den Themeoptionen die Möglichkeit, Code in den Head, oder Body einzufügen. Das ist schon einmal gut. Noch besser ist es, wenn du den Code auch zusätzlich pro Seite integrieren kannst.

Und richtig perfekt wird es, wenn du dann nicht nur CSS, sondern auch PHP & oder JS pro Seite einbinden kannst. Der Vorteil ist nämlich dann, dass diese Codes nicht global bei jeder Seite geladen werden müssen, sondern nur dann, wenn man sie auch wirklich für eine spezielle Funktion auf einer bestimmten Seite benötigt.

WP Themes Pagebuilder

Als Folge behältst du einen möglichst schlanken, sauberen und validierten Code. Das heißt, egal wie groß oder klein deine technischen Fähigkeiten sind, du kannst dein Theme immer so bearbeiten und strukturieren, dass es deine Inhalte optimal darstellt.

Und sollte tatsächlich einmal eine individuelle Anpassung nötig sein, kannst du mit grundlegendem HTML/PHP-Wissen, deine Inhalte zusätzlich strukturieren.

Schick. Auch auf dem Smartphone.

Dein Theme sollte überall gut aussehen, auch auf Smartphones, Desktops, Tablets und allen anderen Geräten. Der mobile Markt wird nicht nur stetig größer und gewinnt damit rasant an Wichtigkeit für jede Website. Auch Google & Co. setzen zunehmend auf mobilen Traffic. Dies beginnt mit der Umstellung der Search Engine, die nach und nach auf Sprachbefehle umgestellt wird. Und endet bei den Rankingfaktoren für eine Website.

Eine Website, die nicht für mobile Endgeräte optimiert ist (responsive Design), hat es heute schwer, überhaupt noch in die Top 10 der Suchergebnisse bei Google zu kommen.

Und nun gehen wir noch einen Schritt weiter:

Denn viele Premium-Themes sind zwar für Smartphones optimiert – was Google glücklich macht – aber die Darstellung auf dem Smartphone kann dennoch unschön aussehen – was deine Leser unglücklich macht … was wiederum Google unglücklich macht.

Beispielsweise macht ein Slider auf dem Smartphone meist keinen Sinn, Bilder bedecken den Bildschirm viel zu groß, Überschriften werden so groß skaliert, dass nur noch 1 Wort pro Zeile zu lesen ist.

Nun, dies kann passieren. Dies sind die täglichen Tücken im responsive Design.

ABER …

das Theme muss dir die Möglichkeit geben, diese Fehler zu beheben. Im besten Fall stehen dir hier zwei Werkzeuge zur Verfügung:

Zum einen solltest du die verschiedenen Elemente deines Designs für die verschiedenen Endgeräte (Desktop, Tablet, Smartphone) anpassen können. Welche Schriftgröße soll in der Desktopansicht gezeigt werden und welche Abwandlungen in den mobilen Ansichten. Gleiches gilt für die Abstände der einzelnen Seitenelemente.

WordPress Responsive Theme

Zum anderen solltest du die Möglichkeit haben, einzelne Elemente oder komplette Sektionen je nach Endgerät zu aktivieren oder deaktivieren. Beispielsweise sieht Full-Screen-Video auf dem Desktoprechner schick aus. Ein solches Video ist aber auf einem Smartphone problematisch. Die Bandbreite des Surfers könnte bei einem Handy nicht ausreichend sein, um ein Videos sauber abzuspielen. Oder der Mobil-Tarif hat ein begrenztes Volumen, sodass viele Nutzer das Video nicht starten wollen.

Hier ist es praktisch, wenn man für die mobile Ansicht eine alternative Ansicht zur Verfügung stellen kann. Man könnte anstelle des Videos ein schönes Bild zeigen. Man könnte bei mobilen Geräten auch auf hochauflösende Hintergrundbilder verzichten. In Anbetracht der kleine Displays, kann man von Hintergrundbildern eh nicht viel erkennen.

Bevor du also viel Arbeit in deine neue Website steckst, überprüfe, ob dein Wunsch-Theme auch für Smartphones und Tablets optimiert ist – und ob du hier auch individuell in das Geschehen eingreifen kannst.

WordPress Themes müssen mit gängigen Plugins kompatibel sein.

Wie ich bereits beschrieben habe, solltest du etwas kleiner anfangen. Aber dies bedeutet nicht, dass du das große Ganze aus den Augen verlieren sollst.

Früher oder später wirst du merken, dass dein Theme alleine nicht ausreicht. Jede noch so komplexe Theme stößt irgendwann an seine Grenzen. Und da ist auch gut so, denn wollte ein Theme jeden denkbaren Anwendungsfall abdecken, hättest du einen viel zu aufgeblasenen Code.

Ein Theme ist für die Optik zuständig. Hier soll es dir alle Werkzeuge an die Hand geben, damit du deine Inhalte optimal präsentieren kannst.

Aber dann gibt es ja noch viele Dinge links und rechts, die du als zusätzliche Funktionen benötigst. Wie sieht es beispielsweise mit einem Shop aus? Brauchst du Bestellformulare?

Um hier später keine böse Überraschung zu erleben, solltest du darauf achten, dass das Theme zumindest mit den bekanntesten kostenlosen und kostenpflichtigen Plug-Ins kompatibel ist, wie zum Beispiel SEO von Yoast, W3 Total Cache, WooCommerce, Contact Form 7, Gravity Forms und viele weitere.

Das Theme sollte selbstredend auch mit den bekanntesten aktuellen Browsern kompatibel sein (z.B. Mozilla Firefox, Google Chrome, Safari, Edge).

Inspirierend und flexibel anpassbar.

Als ich meine erste Internetseite gebaut habe, habe ich mir immer 1 Theme mit 1 Design gesucht und dann meine Website auf dieser Grundlage gebaut. Daran ist grundsätzlich auch nichts falsch.

Das Dumme ist nur, dass das Internet ein sehr schnelllebiges Medium ist. Was heute noch Up-To-Date ist, ist morgen schon wieder oldschool. Startup-Unternehmen, CEOs und Redner lieben derzeit große Slider, denn sie können so ihre Präsentation bewerben oder zukünftige Events ankündigen.

Aber was ist morgen? Schon jetzt wird wild diskutiert, ob Slider überhaupt sinnvoll sind. Denn entweder ist ein Slide zu schnell (und man kann den Inhalt nicht richtig erfassen) oder zu langsam (dann sieht niemand Slide 2 und 3).

Sind Hero-Images da nicht besser? Oder was ist mit Parallax-Scrolling-Effekten?  Und schon fangen die Probleme an. Wenn dein Theme einen Slider auf der Startseite vorsieht, du diesen aber nicht mehr nutzen möchtest … was dann?

Erschwerend kommt hinzu, dass ich meist beim „Bauen“ von anderen tollen Themes inspiriert werde. Schnell artet dies in ein „Ach, dies oder das könnte ich ja auch noch irgendwie einbauen“.

Und hier fangen dann die Probleme an. Hat man ein „statisches“ Theme, ist dieses eben so, wie es ist. Friss oder stirb.

Aber deine Marke, dein Unternehmen, deine Angebote, deine Kunden sind nicht statisch! Die Anforderungen und Gewohnheiten ändern sich.

Leider kann man ein Theme nicht so leicht wechseln. Designelemente werden per Shortcodes (entweder offen oder über einen Pagebuilder) umgesetzt. Und hier verstehen sich die verschiedenen Themes nicht untereinander.

Fehlen passende Einstellungsmöglichkeiten oder Erweiterungen, muss man bei einem neuen Theme grundsätzlich alle Arbeite von vorne beginnen. Es sei denn …

… du nutzt ein flexibles Multi Purpose Theme mit Pagebuilder.

Gerade bei professionellen Anbietern haben sich sogenannte Pagebuilder durchgesetzt. Der große Vorteil dieser Herangehensweise ist, dass das Theme im Prinzip ein „leeres Blatt“ Papier ist und mit einem gewaltigen Werkzeugkasten an Möglichkeiten ausgeliefert wird.

Natürlich muss niemand mit einem „leeren Blatt“ starten. Komplette Designvolagen für die Websites  werden einfach in den Pagebuilder geladen – und fertig ist die Website.

Aber anders als bei einem statischen WordPress Theme, kannst du nun das Design beliebig anpassen, ändern, ergänzen. Du hast quasi hunderte Themes innerhalb deines Themes. Dadurch bleibst du auch in Zukunft sicher und kannst mit der Zeit gehen.

Was will man mehr?

WP Themes, die das Marketing im Blick behalten.

Moderne Themes sehen auf dem ersten Blick alle hübsch aus. Dies trifft auf viele kostenloses Themes zu und auf die meisten  professionellen Theme. Aber „schön“ ist immer so eine Sache.

Ein Theme muss auch die verschiedenen Aspekte des Marketings im Blick haben. Denn nur wenn ein Theme in der realen Welt auch „funktioniert“, kann deine Website in sinnvoller Bestandteil deines Marketing-Mixes sein.

Hier sind ein paar Stolperschwellen, auf die du achten solltest:

  • Achte bei der Funktionalität darauf, dass du Homepages und Landingpage (mit separatem Menü) erstellen kannst.
  • Achte darauf, dass du den Aufbau der Seite (Spalten, Zeilen, Seitenleisten, etc.) flexibel anpassen kannst.
  • Achte darauf, dass du dien Logo und ggf. eigene Schriften leicht in dein Theme einbinden kannst.
  • Achte darauf, dass du jede Seite in Abschnitte strukturieren kannst.
  • Achte darauf, dass du die Abstände auf der Seite ohne Programmierung ändern kannst, damit deine Kernaussage oberhalb der „Falzlinie“ der Seiten sichtbar bleibt.
  • Achte darauf, dass du Videos von YouTube & Co und selbst gehostete Video über deinen Pagebuilder in dein Layout integrieren kannst.
  • Achte darauf, dass die Formulare und Optins den Datenschutzbestimmungen entsprechen (DSGVO).
  • Achte darauf, dass du die Schriften von Google ausstellen kannst. Fast alle Themes nutzen nämlich Google Fonts. Führt dies zu Problemen, musst du diese ausstellen können.

Ein perfekt strukturiertes Design sollte dir die Flexibilität geben, das Layout  so zu bearbeiten, bis es deinen Vorstellungen entspricht. Schließlich muss dein Theme ja deine Marke repräsentieren.

Nutze Themes mit großer Community oder von Agenturen.

Ich habe früher gerne Themes von ThemeForest gekauft. Hier findest du tausende Themes. Aber die Geschichte hat einen Haken: Hinter den tausenden Themes stehen auch tausende Designer. Oft Einzelkämpfer.

Dies ist ja grundsätzlich nicht tragisch. Das Problem ist nur, dass hinter allen anderen Komponenten des Internet, vom Browser bis zu WordPress, gewaltige Großkonzerne stecken. Diese Konzerne entwickeln die Technik in atemberaubenden Tempo weiter – und stellen an die Themes immer wieder neue Anforderungen.

Man muss nun kein Genie sein, um zu erraten, dass diese Rechnung bei einzelnen Webdesignern nur schwer aufgeht. Wie soll man sein Theme im gleichen Tempo für neue Anforderungen anpassen, wie dies Milliardenunternehmen mit ihrer Software vorgeben?

Dies geht nicht.

Die Folge ist, dass leider viele Themes nicht weiterentwickelt werden. Man kauft quasi den Ist-Stand. Ändert sich die Technik, hat man eben Pech. Als Folge habe ich oft ein Theme wechseln müssen, da dieses schlicht nicht mehr auf aktuellen Browsern funktionierte. Dies ist sehr ärgerlich. Denn zum einen hat man 40, 50, 90 Dollar verbrannt, zum anderen muss man die komplette Seite von vorne neu aufbauen.

Themeforest

Aus diesem Grunde achte immer darauf, dass hinter einem Theme immer ein Team oder eine große Community steht. Ist eine WordPress Theme erfolgreich, hat es viele Käufer, dann wird es in der Regel auch vernünftig gepflegt und man bekommt die notwendigen Updates zur Verfügung gestellt.

Wenn du dir unsicher bist, dann schaue dir den Changelog zu einem Theme an. Sind hier nur zwei/drei Einträge zu finden, lass lieber die Finger von dem Theme. Ist der letzte Changelog-Eintrag älter als 12 Monate, lass ganz sicher die Finger von dem Theme.

Gutes Design – auch für die Folgeseiten.

Ein vernünftiges Theme sollte nicht nur eine schöne Startseite haben. Auch die Folgeseiten sind wichtig. Wie sieht der Blog aus, die Service- und die Kontaktseite? Wie kannst du dein Portfolio oder deine Kunden präsentieren?

Wer mit deiner Website Besucher anlocken will, braucht vielfältige Inhalte. Laut Whatech, haben 9% aller B2B Vermarkter Schwierigkeiten damit, vielfältige Inhalte herzustellen.

Aber das „Erstellen“ der Inhalte ist ja nicht die einzige Hürde. Die Inhalte müssen auch professionell präsentiert werden. Gerade im Content-Marketing muss man eine Seite je nach Anforderung leicht anpassen können.

Content Marketing findet vor allem im Bereich „Blog“ statt. Leider kapitulieren hier viele Webdesigner und betten einfach den bestehenden WordPress-Blog in das Theme ein. Hier kann dann noch die Überschrift und die Seitenleiste etwas angepasst werden, aber grundsätzlich war es das dann auch schon.

Das ist schade.

Nutze lieber ein Theme, welches zwar den Blog von WordPress nutzen kann, dir aber dennoch die gleiche Flexibilität bietet, die du bei den „Seiten“ hast. Du erkennst dies unter anderem daran, ob du dein Pagebuilder des Themes auch im Blog (also bei den „Beiträgen“) nutzen kannst.

Natürlich muss auch der Blog dem mobile-first Designkonzept folgen, was eine 100% Smartphone-kompatibel Darstellung garantiert.

Die besten WordPress Themes sollten dein Vorhaben unterstützen können.

Eine Website erfüllt immer einen Zweck – sollte sie zumindest. Entweder du möchtest ein Produkt bewerben, eine Leistung erklären oder auf ein Angebot aufmerksam machen. Irgendeinen Sinn und Zweck wird deine Website haben – und dein Theme sollte dieses Vorhaben bestmöglich unterstützen.

Als Content Marketer müssen wir Kunden fesseln können, Mehrwerte in Geschichten verpacken und Probleme in einfachen Worten erklären können. Wir müssen den Leser begeistern oder zumindest fesseln können.

Ein Theme sollte also immer den Endbenutzer im Sinn haben. Wie möchtest du deinen Kunden erreichen?

Möchtest du beispielsweise Buchrezensionen auf deiner Website anbieten, dann sollte dein Theme die passenden Funktionen bereithalten. Du solltest ein Portfolio erstellen können, anderen Benutzern die Möglichkeit geben, ein Feedback über ihr liebstes Buch zu verfassen.

Eine Verkaufsseite braucht gute Call-to-Action-Buttons und ein vernünftiges Anmeldeformular. Diese Elemente musst du frei auf der Seite unterbringen können, denn eine gute Positionierung wichtiger Webelemente ist eine Schlüsselrolle bei der Erhöhung deiner Click-Through-Rate oder der Verringerung der Absprünge von deiner Seite.

Achte auch darauf, dass du dein Portfolio möglichst flexibel darstellen kannst. Die Präsentation eines Buchs folgt anderen Regeln, als die Darstellung eines Leistungskatalogs oder von Referenzprojekten.

Wenn Du ein Künstler bist, z.B. Fotograf oder Illustrator, dann solltest du leicht eine Galerie in deinem Layout einbinden können – oder einen Full-Width-Slider, um deine besten Arbeiten perfekt zur Schau zu stellen.

Dein Theme muss zu deiner Marke passen.

Im Business ist es extrem wichtig, eine persönliche Marke aufzubauen. Deine Marke ist ein essenzieller Teil des Online-Geschäfts. Entsprechend muss dein Theme auch deine Marke widerspiegeln. Deine Seite sollte mit deinem professionellen Logo, deinen Hausfarben und deiner Corporate-Schrift angepasst werden können.

Dies betrifft übrigens nicht nur Firmenwebsites, sondern ebenso geschäftliche wie privaten Websites in allen Branchen. Ein gutes Branding ist ebenso fürUnternehmen, Freiberufler, Freelancer – eigentlich jedem Websitebetreiber wichtig.

Gerade für Content Marketer ist wichtig, dass du auch dein Bloglayout so strukturieren kannst, wie du es willst. Deine Kategorie-Seite muss keine langweile Artikelliste sein.

Schön ist auch, wenn du einen Blog nach Kategorie in eine Seite einbinden kannst. Auf diese Weise kannst du leicht themenrelevante Folgeartikel zu deinen Beiträgen in deine Seite integrieren. Dies hilft deinen Lesern sinnvoll weiter, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen – und reduziert die Absprungrate, was deinem Ranking nutzt.

Onepage & Multipages im Kombipack.

Wer im Marketing unterwegs ist, wird den großen Vorteil von Landingpages kennen. Hier wird für ein spezielles Angebot eine maßgeschneiderte Zielseite entwickelt, die den Kunden auf direktem Wege zur gewünschten Handlung leitet. Diese Zielseiten sind „onepages“, das bedeutet: alle Inhalte werden auf einer Seite präsentiert.

Es ist sehr ärgerlich, wenn man für jedes Produkt eine eigene WordPress Seite mit eigenem Theme erstellen muss. Dies kostet viel Zeit und verschwendet auch als Folgekosten jede Menge Zeit für die Pflege der einzelnen Seiten.

Besser ist es, wenn dein Theme gleich die Option bietet, ein 1-seitiges und responsives Layout für einzelne Unterseiten zu nutzen.

Kompatibel mit Shopsystemen und Mitgliederplugins

Design und Browserkompatiblität sind Features, die jedes Theme im Blick behalten sollte. Egal welchen Browser deine Besucher benutzen, sie sollten keine Problem haben, deine Inhalte zu lesen oder Videos anzuschauen.

Manche achten noch auf besondere Funktionen wie Sticky Posts, Übersetzungs-Kompatibilität und mehr.

Doch viele vergessen bei ihrer Recherche, dass man womöglich früher oder später auch Produkte über seine Website verkaufen möchte. WordPress bietet hier viele tolle Plug-Ins an, mit denen leicht einen kompletten Shop in seiner Website integrieren kann. Platzhirsch ist hier sicherlich WooCommerce.

wordpress theme woocommerce

WooCommerce ist nicht nur kostenlos, es bietet auch nahezu unzählige (teils kostenpflichtige) Erweiterungen für nahezu jeden Anwendungsfall: Verschiedenste Zahlungsanbieter, Rechnungsschnittstellen, Abonnentenzahlungen und so weiter und so fort.

Auch ich nutze auf Designers Inn WooCommerce, für den Verkauf und für den geschützten Mitgliederbereich.

Natürlich gibt es auch andere hochwertiges Shoplösungen, du solltest bei der Wahl des Themes aber darauf achten, dass dein Theme zumindest einen Shop unterstützt, damit du später möglichst reibungslos einen Shop oder einen Mitgliederbereich in dein Setup einbauen kannst.

Beliebte Fragen

Welches ist das beste WordPress Theme?

Für mich ist seit Jahren Divi das beste WordPress Theme. Mit diesem Theme kann man im Prinzip jede professionelle Webseite zu erstellen. Zudem gibt es hunderte fertige Vorlage, mit denen man sofort starten kann (so z.B. auf Designers Inn). Alle Gestaltungselemente und Funktionen sind in diesen Vorlagen enthalten, die man für eine erfolgreiche WordPress Webseite braucht.

Was spricht gegen ein kostenloses Theme?

Entwickler wollen/müssen Geld verdienen. Aus diesem Grund ist es verständlich, dass sie den Funktionsumfang oder die Anpassbarkeit bei ihren kostenlosen Themes einschränken. Natürlich können auch kostenlose Themes eine gute Performance und Funktionalität haben. Aber wer soll diese dauhaftt kostenlos pflegen? Als Folge werden diese Themes meist nicht lange geupdated, sodas sie leider nicht lange mit WordPress kompatibel sind. 

Worauf sollte man bei WordPress Themes achten?

Achte auf die Pflege der Themes! Wie lange sind die Themes auf dem Markt? Wann war die letzte Aktualisierung? Wie viele Nutzer hat das Theme? Kaufe lieber ein weit verbreitetes Theme. Zudem rate ich eher auf Multi Purpose Themes. Auf diese Weise legst du dich nicht auf Dauer mit deinem Design fest, sondern kannst jederzeit das Look & Feel deiner Website anpassen. Achte auf die Performance trotz gutem Funktionsumfang. Auf diese Weise musst du weniger Plugins installieren und hast dennoch ein flottes Theme.

Ist das beste WordPress Theme ein Premium Theme?

In der Regel: Ja. Nun ist nicht jedes Premium WordPress Theme automatisch gut. Wer auf Themeforest gekauft hat, kann oft ein Lied davon singen. Hier findet man zwar tausende Premium Themes … aber viele werden nicht lange gepflegt. Das bedeutet, du musst ein komplett neues Theme kaufen, wenn deine Website nicht mehr mit der aktuellen WP Version kompatibel ist. Achte also beim Kauf darauf, dass deine Auswahl eine große Käuferschaft hat. Dies garantiert, dass der Entwickler ein Eigeninteresse hat, das Theme  permanent weiterzuentwickeln.

Warum sollte man Premium Themes kaufen?

Neben regelmäßigen Updates bieten Premium Themes jede Menge Features, sodass man seine Website nicht individuell umprogrammieren oder durch Pluginerweiterungen aufplustern muss. Wie immer gilt: je mehr Plugins, desto mehr Ballast, desto mehr Sicherheitslücken. Premium Themes bringen in der Regel so viele aufeinander abgestimmte Features mit, dass man auf die meisten Plugins verzichten kann. dazu gehören Pagebuilder, Galerien, Slider, Button- und Video-Elemente, Portfolioansicht, A/B Splittests und vieles mehr. 

Gibt es gute kostenlose WordPress Themes?

Die gibt es. Ich empfehle aber kostenpflichtige Themes. Wer mit einem Theme gutes Geld verdient, wird dieses auch gut warteten – was in der IT unbezahlbar ist. So hat das Theme Divi über 500.000 Installationen. Der Jahresbetrag für die Mitgliedschaft liegt bei rund 90 EUR. Rechnet man dies einmal hoch, hat man einen soliden Anreiz, das Theme langfristig weiterzuentwickeln, denke ich. 

Ist ein Theme und ein Template das Gleiche?

Nein. Ein Theme beeinflusst die Optik und Funktionen deiner WP Site. Je nach Umfang können hier viele  Features mitgeliefert werden. Um einzelne Funktionen umzusetzen, verwendet das Themes dann ein Template.

Welches ist das beste WordPress Theme 2021?

Leider gibt es nicht DAS beste WordPress Theme 2021 – und auch nicht 2022. Aber es gibt natürlich eine Reihe von Auswahlkriterien, auf die man bei der Wahl seines Themes achten sollte. Rein technisch sind dies zum Beispiel die regelmäßige Wartung respektive Updates des Themes oder die Ladezeit. Auf der anderen Seite muss das Theme die für dich am besten passende Lösung sein. Sind all die Funktionen vorhanden, die du für deine Internetseite brauchst? Ist das Theme flexibel genug, um auch in Zukunft leicht Anpassungen vornehmen zu können? 

Sind Gutenberg Themes besser als Themes mit Pagebuilder?

Nein. Meines Erachtens spielen Gutenberg Themes derzeit nicht in der gleichen Liga wie Themes mit  Pagebuildern. Entscheidend ist aber nicht, ob ein Theme ALLES nur denkbare kann, sondern ob es für deinen Anwendungsfall optimal ist. Ein Gutenberg Theme kann also bei einem einfachen Blog durchaus geeignet sein.

Fazit

Professionelle WordPress Themes machen dein (Content-)Marketing effektiver. Es ist egal, in welcher Branche du arbeitest: dein Erfolg steht und fällt mit einem perfekten Auftritt.

Die Zeit, in der es „schick“ war, überhaupt eine Website zu haben, ist lange vorbei. Ganz gleich welches Produkt oder welche Leistung du deinen Kunden anbietest, du musst Vertrauen in dich und in deine Leistung erzeugen. Und dazu benötigst du einen vertrauenserweckenden Auftritt im Internet.

Lass dir bei der Wahl deines WP Themes etwas Zeit. Setze dich hier nicht unter Druck. Eine gute Recherche spart dir später viel Zeit und Ärger.

Prüfe immer, ob das Theme flexibel genug ist, auch morgen noch deine Marke vernünftig zu repräsentieren. Glaub mir, dieses Zeitinvest ist langfristig unbezahlbar.

Okay, dieses Thema ist nahezu unerschöpflich. Teile gerne deine Gedanken zum Thema „Das perfekte WP Theme“ in der Kommentarbox mit uns und sag uns, was für dein Traum-Theme besonders wichtig ist. 

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6 Kommentare

  1. Yvette Richter

    Hallo Marco,

    mein Name ist Yvette.

    Ich arbeite bereits seid über 20 Jahren als selbstständige Kurs- und Fitness Trainerin, davon nun seid 2012 in meinem eigenen “kleinen ” Studio. Natürlich habe ich auch eine Homepage: http://www.koerperzeiten-eisbergen.de. (Mein Man hatte sie mir eingerichtet und mir auch erklärt, wie ich damit arbeiten kann. :)

    Ich möchte nun unbedingt meine Seite überarbeiten und ein wenig modernisieren/ anpassen. Mein Ziel ist es natürlich auch, neue Kunden über meine Website zu generieren.

    In den letzten Wochen habe ich viel über WordPress Themes gelesen, recherchiert, verglichen, mir andere Homepages aus meiner Branche angeguckt usw.
    Eine Seite, die mir persönlich gut gefallen könnte, inhaltlich und vom Aufbau z.B. lautet: http://www.sanely.de.

    Nun zu meinen Fragen:

    1. Ist es möglich, dass Sie mal einen kurzen Blick auf meine Homepage und die von Sanely werfen, um mir dann eine kleine Empfehlung zu geben, welches Ihrer Themes ich evtl verwenden kann, um meine Hompage zu gestalten?
    (Es soll auch ein Buchungssystem mit Kaufoption für 10er – Karten usw. intigriert werden.)

    2. Da ich mich gerne alleine (ohne meinen Mann, obwohl er IT – Spezialist ist :) ) mit der Neugestaltung meiner Seite befassen möchte, mache ich mir trotzdem etwas Sorgen, ob ich das nun selbst hinkriege mit Hilfe Ihrer tollen Premium Themes. In den kurzen Videos von Ihnen sieht es ja eigentlich gar nicht sooo kompliziert aus. Mein Mann behauptet, dass ich das nicht hin bekomme ,weil mir einfach das technische Verständnis dafür fehlt.

    Über eine Antwort freue ich mich!

    Viele Grüße
    Yvette Richter

  2. Marco Linke

    Hi

    zu 1. Die Themes beruhen alle auf der gleichen Technik, du kannst also rein nach Geschmack auswählen. Zudem kannst du alle Elemente zwischen den Themes beliebig tauschen & verändern.

    zu 2. Jetzt erst recht :-) Ich habe im Mitgliederbereich viele Videos, die dir genau zeigen, wie du das Themes installierst und nutzt. Das solltest du hinbekommen ;-)

    VG
    Marco

  3. Almanya

    danke schön.

  4. Hans-Jürgen

    Ich habe mal gelesen, dass man die Themes auch nutzen kann ohne alles von Grund auf neu zu gestalten. Also die Gestaltung übernehmen kann. Ich habe aber nichts gefunden, wie das vonstatten gehen soll. Ich möchte also die Gestaltung des angebotenen Themes weitestgehend übernehmen. Nur noch anpassen.

  5. Marco Linke

    Hi, im Handbuch ist dies Schritt für Schritt erklärt. Im Prinzip lädst du das von dir gewünschte Design und ordnest dies dann deiner Seite zu. damit werden alle Elemente geladen und du musst nur doch die Bilder und Texte mit deinen Inhalten tauschen.

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