WordPress Backup: Datenbank sichern.

Leider denkt man immer erst dann daran, wenn etwas schief gegangen ist: man hat vergessen, seine Daten zu sichern. Dabei ist ein WordPress Backup quasi eure digitale Lebensversicherung. Gerade vor einem Upgrade sollte man eine Sicherung durchführen, um im WorstCase mit dem Backup den Status Quo vor dem Dilemma wiederherstellen. Und schließlich und endlich kann die Seite immer gehackt werden, sodass man froh ist, eine Kopie seiner Arbeit im Schrank stehen zu haben. Eigentlich sollte man bei einem Premium WordPress Theme immer eine Backupfunktion gleich mit einbauen … aber dies ist leider leichter als gesagt.

Eines gleich vorab: Die wordpresseigene Funktion „Daten sichern“ ist bitte nicht zu nutzen. Hier werden nur Artikel, Seiten, Kommentare, benutzerdefinierten Felder, Kategorien und Tags gesichert. Alle weiteren Einstellungen, Plugins oder die Dateien selber werden nicht gespeichert. Sollte der Blog also tatsächlich defekt sein, hilft uns dieser Export nicht weiter. Zu einem WordPress Backup gehören nämlich zwei Teile: Zum einen die MySQL-Datenbank, in der alle Artikel, Seiten, Kommentare, etc. gespeichert sind. Zum anderen die Dateien auf dem Webserver, wo unter anderem euer Theme und all die Plugins abgelegt ist. Erst wenn beide Teile gesichert sind, ist das WordPress Backup vollständig!

1.) Backup der Dateien: Dies ist einfach: Lade einfach sämtliche Dateien, die sich auf deinem FTP-Server im WordPress Verzeichnis befinden, herunter. Sollten sich in diesem Verzeichnis noch andere Dateien oder Ordner befinden, die nicht origniär von WordPress stammen, solltest du diese einfach mitsichern, da sie ggf. zu Plugins gehören.

2.) Backup der Datenbank: Bevor wir mit dem Sichern der Datenbank beginnen, empfehle ich sämtliche SPAM-Kommentare und Daten von Statistik-Plugins zu löschen. Andernfalls wäre die Datenbank unnötig mit unrelevanten Daten vollgestopft. Für unser Backup loggen wir uns zunächst in unserer Datenbank ein. Empfehlenswert ist das Plugin „phpMyAdmin“, mit dem man direkt aus WordPress heraus die Daten sichern können. Noch einfacher geht dies mit dem Plugin WP-DB-Backup. Das Backup kann dann im Adminmenü unter dem Punkt “Werkzeuge” > “Backup” per Knopfdruck gestartet werden.

Okay, anbei noch ein Video, welches die beiden obigen Punkte Schritt-für-schritt erklärt:
Quelle: Video Tutorial „Websites mit WordPress umsetzen und pflegen“ | video2brain.com

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