Verpackung als Marketing-Tool einsetzen

Es gibt sie für alles: Bedruckte Kartons. Ob für Bücher und Dokumente, technische Gadgets oder Kleidung, ob für Schuhe, Accessoires oder Schmuck … passgenau und perfekt bedruckt. Mit Logo, Hausfarben und Claim. So werden die Kartonagen zum Marketing-Tool.

Mit der richtigen Verpackung wird der Inhalt nicht nur ins rechte Licht gerückt, sondern unter Umständen sogar aufgewertet. Aber habt ihr schon einmal daran gedacht ein Angebot, eine Layout-Präsentation oder eine Imagebroschüre in einer Box zu verschicken?

Warum Boxen bestellen, wenn es auch im Umschlag geht?

Ganz gleich, ob Geschäftskunde oder Endkunde, wer etwas zu sagen, sprich zu verschicken hat, möchte es bestmöglich liefern. Schließlich zahlt der Kunde einen oft nicht unerheblichen Preis dafür. Also soll schon von außen das Beste drin sein, der erste Eindruck zählt. Kartons haben einige Vorteile:
– Sie schützen das Produkt
– Sie sind relativ umweltfreundlich
– Sie sind super bedruckbar
– Sie können signifikant zur Wiedererkennung und zur Kommunikation beitragen.

Warum nicht mal überraschen?

Die Präsentationseinladung per Print statt per Mail? Ein einfaches Dankeschön an den Kunden – in einer fancy Box? Ein originelles Gimmick, das schon von außen Lust aufs Auspacken macht? Kurz: Nutze bereits die Verpackung als Marketing Tool.

All das – und noch viel mehr – ist möglich, wenn wir uns als Designer/ Dienstleister ein bisschen ins Zeug legen wollen: Der schnöde Vertrag ist fertig? Der Geschäftsbericht? Die Projektunterlagen? Ist doch viel cooler, all diese Dokumente stilecht in einer ansprechenden Kartonage zu versenden, oder? Auffallen tut man damit jedenfalls.

Den Geschmäckern sind da kaum Grenzen gesetzt

Es soll ein frecher Spruch drauf? es soll leer sein oder nur ein Punkt/ Zeichen soll den Empfänger so richtig neugierig machen?

Allein die Farbe: Ein heller Karton als Verpackung wirkt gleich ganz anders ein tiefschwarzer. Eine goldene Typo, eine Prägung, etc. anders als eine schlichte moderne Umverpackung. Ob Handhülle, Clothes oder Akten – die Wichtigkeit des versandten Produktes zeigt sich auch und in der Umverpackung. Gerade das Signet kann dort gut zur Geltung gebracht und damit nachhaltig kommuniziert werden.

Layouter wissen, wie es geht. Webdesigner können sich mal auf Print ausprobieren und alle Newbies holen sich Unterstützung oder springen ins kalte Wasser. Die Schachteln gibt es in verschiedensten Größen, Formen, Farbgebungen und Veredelungen. Eine effiziente Produktion von hoher Qualität geht natürlich mit entsprechend hochwertigen Druckbögen einher, sprich gutes Basismaterial und eine moderne Maschinenausstattung sind das A und O. Das gilt ebenso für das Stanzen und Rillen. Damit die Schachteln auch gut in Form bleiben.

Butter bei de Fische: Welches Druckverfahren wählen?

Wieviele sind es denn? Je nach Auflage ist ein anderes Druckverfahren zu wählen. Bei kleineren Mengen lohnt sich eher ein Digitaldruck als ein Offsetdruck. Bei diesem Druckverfahren wird direkt auf Wellpappe gedruckt. Da vom Rechner direkt auf den Drucker übertragen wird, kann hierbei auf eine fixe Druckform verzichtet werden, was alles schneller (und bei kleinen uflagen auch preiswerter) vonstatten gehen lässt. Spezielle Tinten versprechen Abriebfestigkeit und Oberflächenhaltbarkeit. Niemand will ein verwischtes Logo haben. Für jeden ist etwas dabei: Das maximal mögliche Druckformat im Digitaldruck beträgt bei uns 3.200 x 1.600 mm, die maximale Dicke 25 mm.

Bei höheren Auflagen bietet sich die Offset-Drucktechnik an. Das klassische Druckverfahren mit Druckplatte und Druckträger nutzt Papier statt Wellpappe. Dieses wird dann auf die offene Welle aufkaschiert. Die Qualität ist beeindruckend.

Übringes gibt es jede Menge Anbieter für die Produktion bedruckter Kartons, wie z.B. Logobox24.

Zum Schluss kommt die Kür

Nach der Bedruckung werden die Kartontafeln gestanzt und gerillt So entsteht die genaue Form der gewünschten Schachtel.

Voilà: Eine individuelle Umverpackung für individuelle Dinge, zum Beispiel Unterlagen, Produkte, Kundengeschenke. Und jeder weiß gleich, von wem es ist. Und neugierig macht es auch …

Fazit: Mit solch einer individualisierten Box kann man auffallen, vermeintlich wenig Aufregendes (wie Verträge) aufpeppen und Dokumente ins rechte Licht rücken. Go for it!

Barbara Schilling

Barbara Schilling

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