ThriveCart Review: ShoppingCart, SalesFunnel und Affiliate-Plattform

Ich werde immer wieder gefragt, welche Warenkorblösung ich für meine Projekte nutze. Und hier kommt die Antwort: Ich nutze zwei verschiedene Lösungen. Zum einen WooCommerce und zum anderen ThriveCart.

In dieser Review möchte ich dir den Shopping-Cart ThriveCart vorstellen:

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  • SalesFunnel: Erstelle eigene SalesFunnel, inkl. Upsells, Downsells, Bumps.
  • SaaS oder eingebettet: Nutze die Thrive-Shop-Lösung oder bette den Warenkorb direkt in deine Website ein.
  • Affiliate-Center: Baue dir ein eigenes Partnernetzwerk auf. Die Abwickung und Auszahlung der Provisionen übernimmt ThriveCart.
  • Sichere URL: Nutze sichere URLs, um deine Produkte zum Download anzubieten. Dies URLs laufen dann nach 2 Stunden oder 1 Woche ab.
  • Timed Offer: Knüpfe dein Angebot an ein Datum oder nutze einen Evergreen-Timer.
  • Zahlungsoptionen: Prüfe verschiedene Preispunkte, biete Einmal-, Split-Zahlungen, Mitgliedschaften oder “Your-Price-Optionen an.
  • A/B-Split-Testing und Analytics: Teste deinen Produktabwandlungen!

ThriveCart nimmt einem einen Batzen Arbeit ab, denn alles ist Out-Of-The-Box fertig! Ich zeige dir in dieser Review die wichtigsten Highlights von ThriveCart. ThriveCart übernimmt die komplette Abwicklung des Verkaufs bis hin zum Versand. Alles was du tun musst, ist Geld verdienen. ThriveCart kümmert sich auch um dein Partnerprogramm und wickelt auch gleich die Provisionszahlungen für dich ab. Sehr praktisch.

ThriveCart SalesFunnel mit Bump-Offer, Upsells und Downsells

ThriveCart ist mehr als nur ein Warenkorb. Du kannst 1-Klick-Bump-Offer erstellen, d. h. wenn jemand etwas in den Warenkorb legt, kannst du ein Ergänzungsprodukt direkt auf der Kassenseite anbieten. Das funktioniert sehr gut. Ich kann nur empfehlen, dies einmal auszuprobieren.

thrivecart-review

Zudem kannst du komplette SalesFunnel direkt in ThriveCart erstellen. Wie wäre es mit einem One-Time-Offer als Upsell? Hat also jemand etwas gekauft, kannst du den Kunden zu einem einmaligen Angebot weiterleiten. Kauft jemanden zum Beispiel die Playstation, so könnte ihm im Anschluss ein Controller angeboten werden.

Oder kauft jemand deinen Workshop XYZ, so könntest du als Upsell einen Aufbaukurs anbieten. Ist dem Kunden dies zu teuer, kannst du einen Downsell (also ein kleines Produkt) als Alternative anbieten.

Dankeseite mit Rechnung und Secret-Link

Nach Kaufabschluss bekommt der Kunde seine Rechnung und alle Details zur Kaufabwicklung. Hier kannst du die eigene Dankeseite von ThriveCart gestalten. Praktisch ist, dass du dort einen Secretlink einbauen kannst. Bietest du beispielsweise ein E-Book zum Download an, so kannst du den Download-Link auf diese Seite legen und festlegen, dass diese Seite nach x Tagen nicht mehr erreichbar sein soll. So hat nur der Käufer vorübergehenden Zugriff auf den Download.

Alternativ kannst du auch eine eigene Webseite als Dankeseite festlegen. ThriveCart leitet den Kunden dann nach dem Kauf an die von dir gewünschte URL.

Und noch etwas: Neu ist, dass du deine eigenen URLs auch im Rahmen des SalesFunnels nutzen kannst. Eine tolle Lösung.

Warenkorb- und Kassenseite, eingebettet oder als Popup

Sehr gelungen ist, dass du ThriveCart als komplette Kassenseite nutzen kannst. Praktisch ist, dass du hier auch eine eigene Domain und einen CNAME angeben kannst. Damit kannst du z.B.. eine Subdomain shop.deinewebsite.de anlegen und ThriveCart darauf laufen lassen.

thrivecart-templates
thrivecar

ABER du kannst die Kasse auch direkt auf deiner Website oder als Popup einbinden. Sehr genial, denn der Kunde verlässt hier deine Webseite nicht. Dein Kunde merkt nicht, dass im Hintergrund ein anderes System die Abwicklung übernimmt.

Und ja: An die DSGVO ist natürlich auch gedacht!

Affiliate-Center mit ThriveCart

Möchtest du ein eigenes Partnerprogramm aufbauen? Kein Problem! Mit ThriveCart bekommst du ein komplettes Affiliate-Center mitgeliefert. So können deine Partner deine Produkte empfehlen und werden automatisch für ihre Hilfe ausgezahlt.

Du selbst legst fest, wie hoch die Provisionen sind. Du kannst Provision-Level bestimmen und die Zeit, wann eine Auszählung fällig wird.

Dies macht Sinn, wenn du eine Garantiezeit einräumst. Möchte der Kunde z.B. nach 30 Tagen seinen Beitrag erstattet bekommen, muss dies vom System reflektiert werden, da ja nun keine Provision fällig wird.

ThriveCart mit deinem CRM oder Autoresponder verknüpfen.

Bei externen Systemen achte ich immer besonders darauf, dass ich meine bestehenden System verknüpfen kann. Nun bieten alle Systeme mittlerweile Zapier an. Aber ganz ehrlich: Zapier kann echt teuer werden. Besser ist eine native Schnittstelle.

Und hier kommt die gute Nachricht: ThriveCart lässt sich in so ziemlich jede nur denkbare Weise mit Systemen verknüpfen. Du kannst für jede Aktion (Kauf, Kaufabbruch, Refund, etc.) Regeln definieren und hier Formcodes oder Scripte ablaufen lassen. Zudem gibt es eine Webhook und API, sodass du die Daten zur jeweiligen Aktion auslesen kannst.

Ich habe z.B. meinen Autoresponder einfach per HTML-Formode (den bekommst du von jedem E-Mail-Anbieter) eingebettet. Kauft jemand ein Produkt, so landet dieser auf der passenden Liste meines Autoresponder.

Außerdem habe ich ThriveCart mit meinem Mitgliederplugin MemberSonic verknüpft. Kauft also ein Kunde eine Mitgliedschaft, so landet er nicht nur auf meiner E-Mail-Liste, sondern wird auch gleich als Mitglied in meinem Mitgliederbereich eingetragen.

Sehr praktisch.

Customer Hub

Oft müssen Kunden ihre Daten anpassen. Sei es, dass sich die Rechnungsadresse ändert, Kreditkarten ablaufen oder man den Download-Link verbummelt hat.

All dies wird automatisch im Customer Hub zusammengefasst. Hier kann sich der Kunde mit seinen Daten anmelden und kann all seine persönlichen nach belieben anpassen.

Übrigens: Verkaufst du eine Mitgliedschaft, erkennt das System automatisch, wann eine Kreditkarte abläuft und warnt den Kunden rechtzeitig. Hier kann der Kunde nun in seinem Customer Hub seine neue Karte hinterlegen, damit die Zahlung reibungslos abgewickelt werden kann.

Ein paar weitere Highlights

Discount-URL

Eine tolle Funktion ist die Discount-URL. Wenn du einen Coupon anlegst, dann kannst du einen eigene Discount-URL erstellen, d. h. wir schicken diese URL raus und der Coupon wird automatisch direkt im Warenkorb angewendet.

Der Kunde muss also nicht den Coupon kopieren usw, sondern kann direkt den vergünstigten Preis in seinem Warenkorb abrufen.

2-Step-Checkout

Beliebt ist zur Zeit der 2-Step-Checkout. Hier sieht der Kunde auf der Kassenseite zunächst nur “Name und E-Mail”. Erst in der zweiten Ansicht wird dann nach den Zahlungsinformation gefragt. Dies hat den Vorteil, dass man denjenigen erreichen kann, der bei den Zahlungsinformation den Prozess abgebrochen hat. Hier kann man gegebenenfalls nachfassen oder den Kunden über einen Rabatt zurück zum Kauf bringen.

Versandabwicklung

Wer physische Produkte verkauft, der kann die Versandabwicklung in ThriveCart integrieren. Überaus praktisch. Gerade bei kleinen Produkten wie Büchern macht dies durchaus Sinn.

Automatische Rechnungsstellung

Rechnungen schreiben ist immer lästig. Besser ist, wenn dies gleich automatisch erfolgt. Hier bekommt der Kunde mit Bestellung seine Rechnung per E-Mail samt PDF zum Ausdruck mitgeliefert. Zudem wird auch an die Steuer gedacht. du kannst diese pauschal hinzufügen oder per VAT-Nummer bei B2B-Käufen auch rausrechnen. Bestimme selbst, ob die für die EU andere Regeln nutzen möchtest als außerhalb der EU. Du kannst hier alles frei konfigurieren.

Kassenseite optimieren

Passe die Kassenseite nach deinen Bedürfnissen an. ThriveCart bietet hier eine handvoll Templates. Hier kannst du die Felder anpassen, also beispielsweise Videos in deinem Shopping-Cart integrieren, um etwas zu dem Produkt zu erzählen. Oder binde eni Video auf der Dankeseite ein. Oder füge Testimonials der Kassenasicht hinzu oder füge eigene Felder und Bullet-Points hinzu, um die Highlights deines Angebots noch einmal in den Fokus zu bringen.

ThriveCart Analytics

Natürlich musst du wissen, ob deine Verkaufsseite funktioniert. Hier bietet ThriveCart jede Menge Analysen, die man sich im Detail anschauen kann. Welche Kunden haben welches Produkt wann gekauft? Wie hoch ist die Refund-Rate? Wie viele Coupons wurden eingelöst? Wir haben eine Transaktionsübersicht, hier können wir nach Kunden suchen und schauen, was die Kunden gekauft haben.

thrivecart analytics

Einfache Produkterstellung in ThriveCart

Die Erstellung eines Produkts ist extrem einfach. Wähle einfach aus, ob du ein digitales oder physisches Produkt verkaufen möchtest. Danach gibt es vier Schritte, die du durchgehen musst:

  • Produkterstellung
  • Erfüllung
  • Checkout
  • Regeln

Im ersten Schritt “Produkterfüllung” legst du den Namen und den Preis fest. Du hast auch Preisoptionen, also Einmalzahlung, Ratenzahlung, Subscription oder Preisempfehlungen. Du kannst auch die Menge begrenzen, also z.B. sollen nur 10 Verkäufe möglich sein, bevor das Angebot geschlossen wird.

Als Zahlungsanbieter stehen dir Paypal. Stripe, Google Pay, Apple Pay und Authorize zur Verfügung. Damit sollte man jeden Anwendungsfall abdecken können.

Im zweiten Schritt bestimmst du die art der “Erfüllung”, also die Lieferung, Dankeseite etc.

Nun gestaltest du die Kassenseite “Checkout”. Jedes Produkt kann eine eigene Kassenseite haben. Diese können wir direkt über ThriveCart hosten oder auf unserer eigenen Website einbetten.

Zu guter Letzt kannst du noch “Regeln” festlegen. Hier bindest du dein CRM, deinen Autoresponder, du kannst das Produkt zur Bewerbung durch Partner freigeben und die Provisionsregeln definieren oder Tracking-Pixel einbauen.

Fertig!

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Viel Spaß!
Marco

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