Kundenbindung per Newsletter

Kundenbindung, Kundenbeziehung, Vertrauen – dies sind wichtige Begriffe, welche vor allem dann auftauchen, wenn es um ein mögliches Geschäft geht. Immerhin kann dein Kunde viel verlieren, wenn er viel riskiert. Möchtest du also dein Produkt oder deine Dienstleistung erfolgreich an den Kunden bringen, musst du zunächst nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern auch das Vertrauen deiner Kunden gewinnen und die Kundenbindung auf lange Sicht stärken. Wie du das hinbekommst, weiß Annemarie Lennicke von Newsletter2Go, einem Jungunternehmen aus Berlin.

Wie aktuell sind Newsletter?

Wir leben in einer modernen und vor allem schnelllebigen Zeit. Inzwischen wird nicht nur täglich nach neuen E-Mails im Postfach geschaut, sondern fast jeder liest seine Nachrichten und E-Mails mobil von unterwegs. Die E-Mail ist somit nach wie vor der schnellste und günstigste Weg, seine Kunden und Abonnenten zu erreichen. Mithilfe von Newslettern kann heutzutage eine stabile und persönliche Kundenbindung aufgebaut und ein regelmäßiger Kontakt hergestellt werden.

Ein wirklich guter Newsletter besteht aus mehr als nur Text. Das E-Mail Marketing hat sich vor allem in den letzten Jahren immer weiterentwickelt. Auch dieses Jahr wird es einige Veränderungen in dem Bereich geben. Die Funktionen werden weitreichender, die Kampagnen kreativer und individueller. Um sich auch zukünftig von der Konkurrenz abheben zu können und mit den Kunden in Kontakt zu bleiben, sollten Unternehmer immer auf dem Laufenden bleiben und ihr E-Mail Marketing stetig optimieren.

Was interessiert die Abonnenten wirklich?

Natürlich haben deine Abonnenten verschiedene Interessen und nicht alle können mit ein und derselben Sache gecatched werden. Umso wichtiger ist es, auf jeden einzelnen Kunden individuell einzugehen. Eine persönliche Ansprache ist von Vorteil. Vermeide allgemeingültige Ansprachen wie “Lieber Abonnent”. Nutze lieber eine direkte Anrede wie beispielsweise “Lieber Herr Müller”. Dadurch fühlt sich dein Abonnent nicht als Teil eines Massenmailings, sondern merkt, dass du dich für ihn persönlich interessiert und willst, dass er mit allem rundum zufrieden ist.

Die persönlichen Daten, die du dafür brauchst, kannst du bereits bei der Anmeldung zum Newsletter abfragen. Fordere den Interessenten einfach dazu auf, Informationen wie beispielsweise seinen Namen und sein Geburtsdatum preiszugeben. Mach an dieser Stelle auch auf deinen Datenschutz aufmerksam. Dadurch weiß dein Kunde sofort, dass seine persönlichen Informationen geschützt sind und nicht an Dritte weitergereicht werden.

Ob eine Ansprache mit dem Vornamen oder doch lieber dem Nachnamen ratsam ist, weißt nur du alleine am besten. An dieser Stelle ist es wichtig, seine Zielgruppe genauestens zu kennen. Hast du ein solides Grundwissen über deine Kunden, kannst du eine passende Ansprache auswählen.

Nicht nur die Anrede kann personalisiert werden. Auch Betreff und Inhalt können individuell an jeden Empfänger angepasst werden. Gerade der Betreff ist das Aushängeschild einer E-Mail und sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Letztendlich wird anhand des Betreffs innerhalb weniger Sekunden entschieden, ob ein Mailing überhaupt geöffnet wird. Versuche deshalb, bereits in der Betreffzeile die Aufmerksamkeit des Kunden zu gewinnen. Damit das gelingt, solltest du vor allem auf zwei Punkte achten: Länge und Inhalt der Betreffzeile.

Ist der Betreff zu lang, wird er eventuell abgeschnitten und ist für die Leser nicht vollständig lesbar. Dadurch können wichtige Informationen verloren gehen. Die Betreffzeile sollte interessante und persönlich relevante Informationen enthalten. Nur so kannst du die Aufmerksamkeit des Empfängers bekommen.

Der richtige Zeitpunkt für ein Mailing

Natürlich möchtest du mit deinem Mailing erfolgreich sein. Damit dem Erfolg nichts mehr im Wege steht ist es wichtig, den richtigen Versandzeitpunkt zu finden. Auch hier gibt es einige Punkte, die du falsch machen kannst. Wird das Mailing beispielsweise zu einer ungünstigen Tageszeit versendet, könnte es unter allen E-Mails, die dein Empfänger bekommt, untergehen und wird gar nicht oder erst sehr spät gelesen. Außerdem spielt die Versandfrequenz eine wichtige Rolle. So gut dein Mailing auch sein mag, bekommen die Abonnenten zu viele Nachrichten von dir, wirkt das abschreckend und wirft ein eher negatives Licht auf dich.

Probieren geht über studieren! Versende ein Mailing und schau dir anschließend in der Auswertung an, wie gut es bei den Empfängern angekommen ist. Dabei kannst du vor allem ein Augenmerk auf die Klick- und Öffnungsrate legen. Stellst du nun fest, dass diese Zahlen nicht sehr hoch sind, kannst du den Versandzeitpunkt einfach ändern. So bekommst du recht schnell einen Überblick über den Tagesablauf deiner Kunden und natürlich ein Gefühl für den richtigen Versandzeitpunkt.

Fazit

Mit einem einerseits seriösen und andererseits kreativen E-Mail Marketing kannst du Vertrauen zu deinen Kunden aufbauen. Dein Abonnent sieht, dass du ihn nicht vergessen hast. Mit Inhalt und Gestaltung des Mailings kannst du deutlich zeigen, wie viel dir an dem Kunden liegt und wie bemüht du bist, alles zur vollsten Zufriedenheit zu erledigen. Der Kunde ist König, behalte das bei der Erstellung deiner Mailings immer im Hinterkopf.

Annemarie Lennicke

Annemarie Lennicke

Gastautor

 

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