Immer wieder hört man, dass es einfacher sei, mit E-Mail Marketing Geld zu verdienen. Richtig ist, dass man beim E-Mail Marketing den besten Zugang zu seinen Kunden hat. Dies bedeutet, dass man auch die besten Verkaufschancen hat.

Wenn man also hört, dass das “Geld in der Liste” steckt, dann ist hier sicherlich viel Wahres dran.

Aber eine große Liste alleine generiert noch keinen Verkauf.

Viel entscheidender als unzählige Abonnenten ist die Qualität der Abonnenten, und noch viel entscheidender ist die richtige Ansprache mit dem richtigen Thema zur richtigen Zeit.

Die gute Nachricht ist, dass es sehr leistungsstarke Techniken gibt, die dir die tägliche Arbeit erleichtern. Die schlechte Nachricht ist, dass du das Potenzial dieser Techniken ausschöpfen musst, um mit einer E-Mail-Liste tatsächlich Geld verdienen zu können.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die womöglich wichtigste Strategie im E-Mail-Marketing. Die Rede ist von der so genannten Segmentierung.

Wenn du diese Technik wirklich beherrschst, bist du in der Lage, den Wert jeder einzelnen E-Mail zu maximieren, deine E-Mail-Öffnungs- und Klickrate dramatisch zu steigern und natürlich auch deine Verkaufszahlen zu verbessern.

Das Prinzip “E-Mail Listen segmentieren” ist gar nicht so schwer …

Der ganze Trick ist schnell zusammengefasst:

Um eine erfolgreiche Mailingliste zu pflegen, musst du die richtigen E-Mails an die richtigen Leute zur richtigen Zeit senden.

Es ist wie “match-up”, wo du in der Lage bist, perfekt zugeschnittene E-Mails an Personen zu senden, die angegeben haben, dass sie an bestimmten Themen interessiert sind.

Nun kommt der etwas kompliziertere Teil: Wenn es um die Maximierung deiner E-Mail-Marketing-Gewinne geht, kannst du dies nur tun,

… indem du deine Zielgruppe und deren Bedürfnisse zu richtigen Zeit kennst.

Das ist wichtig, in jedem Aspekt des Geschäfts … aber extrem wichtig im E-Mail-Marketing, da du bei so vielen Spam-Filtern und einfachen “Opt-Out”-Optionen sicherstellen musst, dass du die Art von E-Mails erstellst und versendest, die deine Abonnenten auch wünschen. Nur dann werden sie darauf auch reagieren.

Tust du dies nicht, werden deine E-Mail-Kampagnen wohl niemals profitabel sein.

Hier kommt die “Listensegmentierung” ins Spiel – und dies ist ein enorm wertvolles Werkzeug, um den Wert jedes Abonnenten zu steigern, selbst wenn du eine sehr kleine Mailingliste hast!

Bei der Segmentierung geht es um viel mehr, als nur unbedarft Abonnenten zu beschicken und Nachrichten an deine aktivsten Käufer zu senden. Maßgeschneiderte E-Mails helfen, die Response-Raten zu steigern, so dass sie auf bestimmte Zielgruppen von Menschen mit exakt passenden Angeboten und Aktionen zugeschnitten sind, die die höchst möglichen Reaktionsraten zur Folge haben.

Indem du deine Listen segmentierst, wirst du nicht mehr im Dunkeln agieren. Du bespaßt nicht einfach eine Mailing-Liste, die durch deine Bemühungen blindlings irgendwie wachsen soll …

Mit der Listensegmentierung vereinfachst du die Arbeit und steigerst gleichzeitig den Wert jeder Kampagne. Du lernst dein Publikum kennen und lieferst genau das, was dieses am meisten will.

In diesem speziellen Bericht wirst du die effektivsten Methoden zum Segmentieren deiner Listen vom ersten Tag an (beginnend mit deinem ersten Abonnenten) verstehen lernen, und – wenn du bereits eine Mailing-Liste aufgebaut hast, werde ich dir zeigen, wie du den Wert vorhandener Abonnenten maximieren und gleichzeitig dein Einkommen durch Kampagnen mit hohen Response-Raten steigern kannst.

Durch diesen Prozess kannst du nicht nur mit jeder E-Mail, die du versendest, mehr Geld verdienen, sondern du lernst auch, dich wirklich mit deinem Zielmarkt zu identifizieren.

Also lasst uns anfangen!


Bestimmen von hochwertigen Kunden

Eines der wichtigsten Dinge, die du bei der Segmentierung tun solltest, ist deine besten Kunden zu identifizieren – mit anderen Worten, diejenigen, die am häufigsten kaufen.

Es ist immer wichtig, diejenigen zu belohnen, die regelmäßig bei dir einkaufen und sich als treue Kunden erwiesen haben.

Indem du herausfindest, wer auf deiner Liste das meiste Geld ausgibt, kannst du ihnen Prämien und Anreize, Rabatte usw. anbieten, die andere Listenmitglieder nicht erhalten. Mit anderen Worten, du gibst ihnen das Gefühl, geschätzt zu werden, weil sie loyal sind, und im Gegenzug werden sie dies auch weiterhin tun: loyal sein.

Du kannst beispielsweise deine Liste so segmentieren, dass jeder, der im letzten Jahr mindestens 100 EUR ausgegeben hat, in eine bestimmte Mail-Liste aufgenommen wird. Diese Kunden erhalten dann einen Rabatt von 50 % auf dein neuestes Produkt (oder ein anderes begrenztes und exklusives Angebot), und du kannst diesen Käufern ausdrücklich mitteilen, dass der Gutschein nur für deine “besten Kunden” bestimmt ist. Das verstärkt das Gefühl, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben, ihr Geld bei dir auszugeben.

Und ich finde es auch richtig und wichtig, dass man besonders treue Kunden belohnt.

Deine besten Kunden sollten immer wie Könige behandelt werden. Indem du ihnen regelmäßig Dankeschön-Geschenke schickst und sie wissen lässt, dass nur sie diese “exklusiven Angebote” erhalten, weil sie kürzlich etwas gekauft haben oder sie deine E-Mails oft gelesen haben, werden sie in Zukunft noch mehr von dir kaufen und regelmäßig deine E-Mails lesen.

Du kannst nicht nur deine besten Kunden verwöhnen, sondern auch spezielle Produkte oder private Angebote speziell für diese Premium-Kunden erstellen. Vielleicht so etwas wie ein persönlicher Mentoring-Kurs, ein privater Rabatt auf Schulungen oder ein Produkt mit sehr begrenzten Verkaufszahlen, das nur deine “besten Kunden” kaufen können?

Dies wäre ein weiterer Weg, um sicherzustellen, dass alle „glücklich“ sind und weiter / jetzt erst recht ein Kunde bleiben!

 „Tote-Abonnenten“

Eine weitere gute Möglichkeit, Listen zu segmentieren, besteht darin, festzustellen, wer auf deine Liste ein toter Abonnent ist.

Was genau ist ein toter Abonnent?

Ein toter Abonnent ist jemand, der völliges Desinteresse gezeigt hat. Er oder sie hat weder gekauft noch hat er jemals oder selten deine E-Mails geöffnet. Er hat auf keines deiner kostenlosen Angebote reagiert usw. Mit anderen Worten,  er kann nicht erreicht werden und gehört damit auch nicht auf die Liste. Diese Leute sind völlig unempfänglich, und „verstopfen“ nur den Kanal.

Oder?

Du fragst dich vielleicht, warum du diese Leute überhaupt segmentieren solltest. Schließlich tun sie nichts, oder?

Nun, ja und nein.

Tatsache ist, dass Abonnenten Geld kosten. Die meisten E-Mail-Service-Provider berechnen dir die Kosten, basierend darauf, wie viele Abonnenten du hast. Lasst uns alle 1.000 Mitglieder, sagen wir, zusätzlich 5 EUR pro Monat kosten. Wenn du 20.000 zusätzliche tote Abonnenten auf deiner Liste hast, kostet dich das 100 EUR pro Monat! Das ist kein kleiner Brocken. Vor allem, wenn er sich nicht refinanziert, denn wahrscheinlich ist: Diese Leute werden niemals auf deine Angebote antworten, sie sind einfach nicht interessiert – und sollten daher schnell von deiner Liste entfernt werden.

Aber bevor du sie für immer streichst, gibt es etwas, was du als “letzte Anstrengung” tun kannst, um sicherzustellen, dass sie an deinen Angeboten wirklich gar nicht interessiert sind.

Sende der “Zombie”-Gruppe eine spezielle Nachricht, indem du segmentierst, wer auf Angebote in der Vergangenheit nicht geantwortet hat, und sie nun darüber informierst, dass sie in Zukunft aus der Liste entfernt werden.

Diese Nachricht könnte eine einfache „Warnung“ sein, dass er/sie von deiner Liste entfernt wird und wertvolle Angebote verpassen könnte, weil sie bislang keinerlei Interesse gezeigt haben. deine Nachricht könnte auch eine Art Incentive beinhalten, wie zum Beispiel: “Hey {NAME}, ich habe bemerkt, dass Sie in letzter Zeit nichts über meinen Newsletter gekauft haben, also dachte ich, ich werde mir einfach einmal die Zeit nehmen, Ihnen diesen 50 % Rabatt Coupon anzubieten.”

Dies könnte Zombies in wertvolle Listenmitglieder verwandeln oder zumindest etwas Geld sparen, indem man sie löscht.


Verwenden von Segmentierungs-Funktionen

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, deine Listen zu segmentieren, so dass du deine Abonnenten “teilen und direkt erobern” kannst, während du besser verstehst, was diese am meisten interessiert.

Verschiedene Methoden von Listen-Segmentierung haben unterschiedliche Ergebnisse: Manch eine wird effektiver sein als andere, je nachdem, was deine Intention und damit einhergehend deine Qualifikation ist, muss genau hingeschaut werden. Zum Beispiel wäre Alterssegmentierung für jemanden, der Produkte an Senioren oder Studenten vermarktet, wertvoller und wichtiger als für jemanden, der Produkte zur Gewichtsabnahme verkauft.

Es liegt an dir, zu entscheiden, welche Segmentierungen für deine Abonnentenliste am besten geeignet sind. Es ist jedoch wichtig, immer verschiedene Filtertypen zu testen, damit du Abonnenten anhand der demographischen Kriterien gruppieren kannst, die dir dann das Targeting erleichtern .

Hier sind einige verschiedene Segmentierungstypen, die du verwenden kannst, und ein paar Informationen darüber, warum jedes sinnvoll sein könnte:

  • Geschlecht – Eine Segmentierung nach Geschlecht kann sehr nützlich sein, wenn deine Produkte für ein Geschlecht besonders nützlich oder von Interesse sind. Es kann auch hilfreich sein, wenn du eine unterschiedliche Versionen deiner Produkte für verschiedene Geschlechter hast oder wenn du geschlechtsspezifische Affiliate-Produkte bewerben möchtest. Darüber hinaus könnte es hilfreich sein, wenn du ein Produkt bewirbst, das ein Geschlecht beleidigen oder ausgrenzen könnte.
  • Alter – Die Segmentierung nach Alter ist besonders nützlich, wenn du für eine bestimmte Altersgruppe wirbst. Wenn du beispielsweise Jugendliche / Studenten oder Senioren ansprichst, solltest du deine Liste möglicherweise nach Alter segmentieren.
  • Beschäftigungsstatus – Die Segmentierung nach Beschäftigungsstatus ist besonders nützlich, wenn du Produkte für Unternehmen / Business verkaufst. Zum Beispiel möchtest du möglicherweise E-Mails über einen Lebenslauftipp schreiben: Ein Leitfaden für diejenigen, die derzeit arbeitslos sind.
  • Geografischer Standort – Die Segmentierung nach Standort kann von Vorteil sein, wenn du unterschiedliche Versionen deines Produkts für verschiedene Sprachen verwendest. Es kann auch sehr wichtig sein, wenn dein Angebot nur für Personen gilt, die in einem bestimmten Gebiet leben, oder für Menschen, die an bestimmten Orten / Plätzen wohnen, von Vorteil ist.
  • Kaufhistorie – Die Kaufhistorie ist einer der nützlichsten Segmentierungstypen, da du dadurch erfahren kannst, ob ein Abonnent ein “Toter” ist oder nicht. Ein toter Abonnent ist jemand, der innerhalb einer bestimmten Zeitspanne keinen Kauf bei dir getätigt hat. Du kannst diese Personen entweder aus deinen Listen entfernen oder deine Werbung gezielt auf diese zuschneiden, um die Antwortrate möglicherweise doch noch zu erhöhen.
  • Käufe – Du kannst auch nach dem gekauften Produkt, dem ausgegebenen Geld, usw. segmentieren. Durch die Segmentierung kannst du bestimmte Werbeaktionen an die Personen versenden, die am meisten oder am wenigsten ausgeben, an diejenigen, die selten oder oft kaufen oder an diejenigen, die bestimmte Artikel kaufen.
  • Beziehungsstatus – Wenn du Produkte verkaufst, die sich auf Dating oder Beziehungen beziehen, könnte diese Art der Segmentierung äußerst wichtig sein. Beispielsweise willst du lieber keine Anzeige für “Wie bekomme ich meine Ex zurück?” an eine verheiratete Person senden, da dies deren aktuelle Beziehung beeinträchtigen könnte, wenn der Partner dies sieht und denkt, dass die Informationen angefordert wurde. Und wenn jemand Single ist, wird er wahrscheinlich kein Interesse daran haben, wie man eine glückliche Ehe führt.
  • Verlassene Warenkörbe – Wenn deine Liste mit deinem E-Commerce-System korrespondiert, kannst du deine Liste möglicherweise sogar nach Personen segmentieren, die ihre Einkäufe abgebrochen haben. Es wurde festgestellt, dass bis zur Hälfte aller E-Commerce-Transaktionen abgebrochen werden, bevor der Verkauf abgeschlossen ist. Wenn du diese Personen herausfilterst, kannst du diesen eine Nachricht zusenden, die darauf zugeschnitten ist, zu erfragen, warum sie ihren Kauf abgebrochen haben und was du tun kannst, um ihnen zu helfen, diesen abzuschließen.
  • Historie lesen – Wenn du deine Liste danach sortierst, wer deine E-Mails tatsächlich öffnet und am häufigsten liest, kannst du diejenigen belohnen, die deine Nachrichten am häufigsten lesen. Dann könnest du z.B. denen, die deine Nachrichten selten lesen, erklären, was sie verpassen!

Beachte, dass sich diese Faktoren ändern können, wenn du deine Listen segmentierst. Du wirst wahrscheinlich keine Möglichkeit haben, deinen Abonnenten zu erlauben, ihre individuellen Informationen in deinem System zu aktualisieren, so dass jemand, der Single ist, natürlich im Laufe der Zeit heiraten kann, und jemand, der arbeitslos war, als er sich anmeldete, nun schon einen Job bekommen hat.

Dennoch ist die Segmentierung in vielerlei Hinsicht äußerst nützlich. Sie ermöglicht dir, die Reaktionsrate deiner Liste zu verbessern, vom Senden der richtigen Nachrichten angefangen – an die richtigen Personen – , dem Entfernen von „Listen-Zombies“ bis hin zum Anpassen von Nachrichten an ganz bestimmte Gruppen.


Maximierung der Antwortraten

Es gibt viele Möglichkeiten, mehr aus deiner Liste herauszuholen, einschließlich der Erhöhung der Öffnungs- und Lese-Raten, Steigerung der Verkäufe usw. In diesem Abschnitt erhältst du einige nützliche Informationen, um die allgemeine Rentabilität und Reaktionsfähigkeit deiner Liste zu erhöhen.

A / B-Split-Test

Eine Sache, die die meisten Menschen vernachlässigen, ist A / B-Split-Tests zu verwenden, um herauszufinden, welche Variante die besten Chancen bietet, welche Antwort die beste Antwortrate generiert und was am meisten Gewinn bringt.

Teil der Segmentierung ist die Unterteilung von Personengruppen in mehrere Interessen-Gruppen, um verschiedene Angebote und Anzeigentypen zu testen.

Einige E-Mail-Dienste haben diese Tests direkt in ihr System eingebaut. In diesem Fall ist es sehr einfach, Split-Tests zu verwenden, um herauszufinden, welche Version einer Nachricht oder eines Angebots die beste Antwortquote erhält.

Wenn diese Option nicht integriert ist, kannst du eine separate Split-Test-Software verwenden und deine Liste einfach segmentieren und eine Version an das eine oder anderer Segment senden.

Ändern deiner Angebote und Nachrichten

Wenn deine Nachrichten im Allgemeinen keine gute Antwortquote erreichen, solltest du deine Angebote und Nachrichten optimieren, um bessere Ergebnisse zu erhalten. Mit Split-Tests kannst du herausfinden, welche Versionen am besten funktionieren, aber wie du deine Nachrichten oder Angebote änderst, bleibt dir überlassen.

Wenn die Leute deine Nachrichten nicht oft öffnen, solltest du an deinen Themen arbeiten. Aber bitte nichts verwenden, das irreführend oder spammig sein könnte. Das würde die Menschen nur aufregen und die Abmelderaten würden durch das Dach schießen.

Verwende Motive und Botschaften, die interessant genug sind, um Menschen dazu zu bringen, deine Mail zu öffnen, ohne auf etwas Irreführendes zurückgreifen zu müssen.

Mailing – mehr oder weniger oft

Wie oft du E-Mails versendest, ist oft genauso wichtig wie das, was du versendest.

  • Wenn du nicht oft genug mailst, vergessen die Leute, wer du bist oder ob sie sich für den Empfang deiner Nachrichten entschieden haben.
  • Wenn du zu oft mailst, werden die Leute sich aufregen, abmelden oder sogar anfangen, deine Nachrichten als Spam zu melden.

Eine gute Balance zu finden, kann schwierig sein, aber in der Regel solltest du nicht öfter als alle paar Tage mailen, es sei denn, es wird eine größere Werbeaktion durchgeführt, und selbst dann versende nicht öfter als einmal pro Tag deine Mails.

Idealerweise solltest du auch nicht länger als eine Woche oder zwei warten, ohne deine Liste zu nutzen. Sie sollte “warm” gehalten werden …

Mehr Incentives bieten

Je öfter du deinen Abonnenten besondere Anreize gibst, desto öfter öffnen, lesen und beantworten sie deine E-Mails. Sie werden sich sogar auf deine Nachrichten freuen, weil sie wissen, dass sie jederzeit etwas Besonderes bekommen können.

Hier sind einige Ideen für Anreize:

  • Hohe Rabatte auf deine Produkte
  • Kostenlose Berichte, Videos oder andere Werbegeschenke
  • Artikel, Tipps und Ratschläge
  • Angebote nur für Listenmitglieder (nicht für die allgemeine Öffentlichkeit)

Wettbewerbe

Eine gute Möglichkeit, mehr Leute dazu zu bringen, deine E-Mails zu lesen, besteht darin, regelmäßige Wettbewerbe durchzuführen, bei denen du Preise vergibst. Du kannst E-Mails versenden, um den Wettbewerb bekannt zu machen, die Teilnehmer an die Wettbewerbsfristen zu erinnern, den Wettbewerb zu aktualisieren und die Gewinner bekannt zu geben.

Einige Dinge, die du verschenken könntest:

  • Rabattcodes für deine Produkte
  • Kostenlose Kopien deiner Produkte
  • Geschenkkarten von beliebten Online-Händler

Du kannst deinen Wettbewerben auch ein soziales Element hinzufügen. Du kannst Abonnenten zusätzliche Chancen beim Wettbewerb einräumen, wenn diese über Facebook, Twitter und andere soziale Medien einen Link zum Wettbewerb teilen. Jede Aktion erhöht die Erfolgsaussichten.


Frage, was Abonnenten wirklich wollen

Ein schneller und einfacher Weg, um von deinen Abonnenten einen echten Schub zu bekommen, ist, sie direkt zu fragen, wonach sie suchen. Du kannst eine Umfrage z. B. SurveyMonkey.com einrichten, um Abonnenten zu fragen, wonach sie suchen. Das können Fragen sein über die Art von Training, die sie suchen, welches Format sie genau wollen, etc.

Hier sind einige Umfrage-Ideen:

  • Welche Art von Training oder Hilfe benötigen Sie?
  • Bevorzugen Sie Video oder schriftliche Schulungen?
  • Wie viel würden Sie dafür bezahlen?
  • Was ist die schwierigste Sache, mit der Sie (in der Nische) kämpfen?

Nachrichten anpassen

Es gibt endlose Möglichkeiten, deine E-Mail-Nachrichten anzupassen, um die Antwortquote zu erhöhen, aber die traurige Tatsache ist, dass viele Menschen die einfachste Anpassung oder Personalisierung vernachlässigen.

Die meisten Leute wissen, wie man den Namen des Abonnenten in den Text ihrer E-Mail einfügt, aber weißt du, dass du den Namen auch in den Betreff einfügen kannst? Das zieht schnell eine Menge Aufmerksamkeit auf sich.


Gewinne steigern mit Follow Ups

Es gibt einen weiteren sehr wichtigen Grund, warum die Segmentierung deiner Listen sich direkt auf den Umsatz und den Gesamtgewinn auswirkt. Durch die gezielte Ausrichtung auf bestimmte Käufergruppen kannst du mit einer E-Mail-Reihe oder “produktbezogenen” Dienstleistungen / Angebotsabfolgen auf Folgendes zugreifen:

  • Biete Unterstützung und “erweiterte Lizenzierung” für bestimmte Produkte an.
  • Erhalte wertvolles Feedback und Rezensionen für bestimmte Produkte.
  • Bring im Folgenden zusätzliche „Upgrades“ heraus, die für das Produkt relevant sind.
  • Biete Hilfskomponenten an, die bestehende Produkte verbessern.
  • Fördere ähnliche Produkte und verdiene Geld im Affiliate-Marketing.

Und vieles mehr … alles nur, wenn man weiß, wer was gekauft hat.

Dadurch, dass du sorgfältig deine Mailing-Listen segmentierst, wirst du in der Lage sein, zusätzliche Angebote nur für diejenigen zu schaffen, die bereits von dir als Kunde auch etwas erworben haben. Du kannst dann daran arbeiten, eine Beziehung zu neuen Abonnenten und Interessenten zu aufzubauen.


Mit der Segmentierung kannst du dich mit deinen Abonnenten verbinden und genau herausfinden, wo sich die Personen jeweils in deinem Verkaufstrichter befinden.

Wer muss noch auf ein Angebot antworten?

Wer hat ein Produkt von dir gekauft?

Wer hat gerade erst von dir gekauft?

Wer braucht vielleicht ein wenig Hilfe, um zu entscheiden, welches Produkt er kaufen möchte?

Wie oft hat ein Abonnent ein Angebot angeklickt, aber nie gekauft?

Zum Beispiel kannst du eine Reihe von Zusatzkomponenten erstellen, die deine wichtigsten Produkte oder eine Dienstleistung ergänzen, weiter dein Upselling und Backend-System abdeckt, … und du richtest deine Mailingliste so ein, dass diese neuen Angebote automatisch an zahlende Kunden gesendet werden.


Da sich beide Gruppen von Abonnenten an zwei verschiedenen Orten in deinem Verkaufstrichter befinden, ist es wichtig, dass du jede Gruppe einzeln ansprechen kannst, da beide an unterschiedlichen Angeboten zu unterschiedlichen Zeiten interessiert sind. 



Wirfst das richtige Produkt zur falschen Zeit auf den Markt, werden deine Kampagnen leiden. Aber das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Käufer zu schicken, garantiert dir Erfolg!

Diejenigen, die dein Kernprodukt bereits gekauft haben, werden an zusätzlichen (relevanten) Angeboten interessiert sein, vielleicht an neuen Versionen oder Upgrades, während deine neuen Abonnenten, die sich noch für den Kauf deines Hauptprodukts entscheiden sollen, nicht mit den gleichen Angeboten belästigt werden – da sie noch nicht ganz bereit dafür sind.

Eine Möglichkeit, deine Listen einfach zu segmentieren, besteht darin, integrierte automatische Filter zu verwenden, um Abonnenten von einer Gruppe in eine andere zu verschieben. Du kannst die Parameter basierend auf vielen verschiedenen Faktoren festlegen, einschließlich der Antwortrate, der Öffnungsrate, der Dauer des Abonnements usw. – und organisierst deine Kontakte einfach nach deinen Prioritäten. 

Um beispielsweise deine Listen zu segmentieren und diejenigen, die deine Produkte kaufen, in eine “Käuferliste” zu verschieben, kannst du auf deiner Produkt-Downloadseite ein sekundäres Opt-In-Formular einrichten, das Kunden auffordert, neue Updates, Upgrades oder wichtige E-Mails bezüglich Änderungen an deinem Produkt direkt über diese Liste zu erhalten.

Kunden, die Geld in dein Produkt investiert haben, werden diese Liste natürlich abonnieren, weil sie sicherstellen möchten, dass sie das Produkt, für das sie bezahlt haben, optimal nutzen können und wichtige Hinweise oder wichtige Updates nicht verpassen.

Fazit

Die Segmentierung deiner Listen wird dir helfen, dich zu verbessern – und natürlich deine Abonnentenbindung zu stärken, indem du jeden einzelnen Abonnenten individuell auf seine Interessen hin ansprechen und sicherstellen kannst, dass deine Mailingliste für jede Gruppe relevant bleibt.

Dies ist viel besser, als eine zufällige Sendung an deine gesamte Mailing-Liste, die das Risiko beinhaltet, dass du einen Kunden ansprichst, der dein Produkt bereits gekauft hat oder einfach nicht an dieser speziellen Werbeaktion interessiert ist!

Kenne dein Publikum – durch eine kluge Segmentierung deiner E-Mail-Liste. Und du wirst sehen, dass man tatsächlich im E-Mail-Marketing auch Geld verdienen kann!

Nach welchen Kriterien segmentierst du deine E-Mail-Liste? Hat dir der Artikel geholfen, über das Thema nachzudenken? Dann hinterlasse mir doch bitte einen Kommentar!

WordPress 5 und dein Designers Inn Themes

WordPress 5 und dein Designers Inn Themes

Heute wurde WordPress 5.0 veröffentlicht, und es gibt einige sehr große Änderungen. WordPress 5.0 führt den neuen Editor "Gutenberg" ein. Dieser neue Editor ersetzt nicht nur TinyMCE, sondern auch die gesamte Arbeitsoberfläche. Für viele mag diese Änderung auf den...

So machst du deinen Arbeitsplatz zu einem glücklicheren Ort

So machst du deinen Arbeitsplatz zu einem glücklicheren Ort

Langeweile und Frust sind nicht nur für die betroffenen Arbeitnehmer problematisch. Unzufriedenheit von einzelnen Mitarbeitern ist für Teamwork und ein gutes Arbeitsumfeld Gift. Die Kosten dafür tragen am Ende alle gemeinsam - das Unternehmen durch niedrigere...

Guter Traffic für wenig Budget

Guter Traffic für wenig Budget

Bezahlter Traffic ist der einfachste und zuverlässigste Weg, neue Kunden zu finden. Aber du musst für eine erfolgreiche Kampagne die 3 “Zielmärkte” korrekt ansprechen!

Hey, schreib mir deine Meinung!

2 Kommentare

  1. Thomas Boje

    Hallo, ich segmentiere meine Listen nicht. Ich nutze Tagging sehr erfolgreich und generiere darüber direkt die nächsten Werbemails. Du kannst dich ja gerne mal bei tboje.de anmelden ;-)
    Große Listen helfen jedoch nicht – Qualität geht hier ganz über Quantität. Persönliche Beziehungen zu einem Email-Adressat sind das a und o.

  2. Marco Linke

    Hi, Tagging ist ja ebenfalls eine Art der Segmentierung. Ob du nun Kunden über Aktionen mit Tag versiehst oder in passende Listen schiebst, kommt am Ende ja auf das Gleiche heraus. Insofern gebe ich dir völlig recht: Je genauer du deine Zielgruppe ansprichst, desto besser wird der ROI sein. Vor allem gilt es die Kundentransformation zu beachten. Ich habe dazu hier einen Artikel geschrieben: https://kickstartbusiness.de/online-marketing-kundentransformation-teil-1/

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest

Share This

Diese Website nutzt Cookies. Durch Bestätigung oder Nutzung der Website erteilst du dein Einverständnis. Impressum | Datenschutzerklärung