Copywriting ist zweifellos eine der wichtigsten Fähigkeiten, die man in der Geschäftswelt besitzen kann. Es ist nicht nur nützlich für die Erstellung von Werbebriefen, woran die Leute normalerweise denken, wenn sie das Wort "copywriting" hören, sondern auch für das Erstellen von E-Mails für das E-Mail-Marketing, für effektive Aufrufe zum Handeln auf Websites, Blogs und Social Media und viele andere Anwendungen.

Das Problem ist, dass viele neue Texter (und selbst erfahrene) immer wieder die gleichen Fehler machen – und diese Fehler die ansonsten effektive Copy zerstören können.

In diesem Report werfen wir einen Blick auf die 7 Killer im Copywriting und darauf, wie du diese Fehler in deiner eigenen Copy vermeiden kannst.

Sobald du diese Fehler kennst und weißt, wie du sie vermeiden kannst, kannst du viel besser effektive Verkaufstexte erstellen!

Also lasst uns anfangen.

Der "Wert" im Text …

Das erste, was wir unbedingt im Blick behalten müssen, ist der "Wert" unseres Angebots. Der (Mehr)Wert ist vielleicht die wichtigste Sache, auf die du dich in deiner Copy konzentrieren musst, wenn du wirklich erfolgreich sein willst.

Letztendlich möchtest du deinen Kunden etwas mit "Wert" anbieten. Nicht unbedingt einen Geldwert, aber irgendeine Art von Vorteil oder Nutzen. Eine Verbesserung des Lebens, eine Erleichterung bei der Arbeit usw.

Die Sache ist, du kennst den Wert deines Produktes. Schließlich hast du es wahrscheinlich selbst erstellt. Zumindest, wenn es dein primäres Produkt ist, solltest du es in- und auswendig kennen. (Wenn du das nicht tust, lerne es besser ganz SCHNELL!)

Deine potenziellen Kunden kennen den Wert deines Produkts nicht. Es liegt an deiner Copy, sie über den Wert deines Produkts zu informieren.

Du wirst bald feststellen, dass eine schlechte Copy mehrere Fehler als Ursache hat. Aber ein zentraler Punkt ist immer die Fokussierung auf den Mehrwert deines Angebots.

Denke daran, von Anfang bis Ende musst du zeigen, was dein Produkt für den Leser leisten kann.

Fehler # 1: Keine (Mehr)Werte in der Überschrift.

Jeder, der etwas über das Copywriting weiß, weiß auch, dass die Überschrift der wichtigste Teil deiner Verkaufscopy ist. Wenn du die Überschrift falsch angehst, wirst du 75-80% deines Traffics auf Anhieb verlieren. (Ja, das ist eine echte Statistik: Im Vergleich zu deinem Textbody lesen ungefähr 5 mal so viele Leute die Überschrift eines Werbebriefs!)

Deine Überschrift sollte jedem genau sagen, was das Produkt auf Anhieb für ihn tun kann. Es sollte entgegen der landläufigen Meinung keine Frage sein – zumindest nicht ohne eine entsprechende Antwort, die in der Überschrift selbst enthalten ist. Vielmehr sollte es sagen, was der Leser bekommt.

Die Leute wollen wissen, welche Ergebnisse, die sie bei der Verwendung des Produkts erwarten können. Es gibt keine Frage, die den Leser mehr zum Nachdenken anregt, als diese, was dazu führen kann, dass – wenn sie nicht gleich geklärt ist – der Leser wegklickt. Es muss sofort eine Info geben, die den Leser darüber informiert, ob das Produkt das ist, wonach er sucht.

Nicht nur das, sondern: diese Schlagzeilen sorgen auch dafür, dass der Benutzer aus purer Neugierde weiterlesen möchte.

Neugier ist stark. Nutze das!

Wenn die Leser erst einmal wissen, was sie mit dem Produkt erreichen können, wollen sie mehr darüber wissen, wie genau sie es erreichen können. Letztendlich besteht die Aufgabe der Überschrift darin, die Leute dazu zu bringen, den Rest des Textes zu lesen (oder zumindest direkt zum Call-to-Action zu springen, wo sie die gewünschte Aktion ausführen können). Wenn deine Überschrift erfolgreich den Mehrwert erklärt, hat sie ihren Job getan.

Fehler # 2: Fokussierung auf "Action Words" in der Headline …

Viele Texter haben gelesen, wie wichtig es ist, "Aktionswörter" zu verwenden, um Menschen dazu zu bringen, eine gewünschte Aktion zu starten, wie beispielsweise ein Produkt zu kaufen, einen Artikel in den Einkaufswagen zu legen oder einen E-Mail-Newsletter zu abonnieren. Die Verwendung dieser Wörter ist in einigen Bereichen deiner Copy eine gute Idee.

Allerdings haben zu viele Leute das "Action Word"-Ding zu ernst genommen und verwenden es in ihren Handlungsaufforderungen als ihr primäres Element. Das kann ein Fehler sein.

Denke daran, wir konzentrieren uns auf den Wert. Wir möchten die Leute wissen lassen, was sie bei jedem Schritt des Lesens der Copy bekommen können. Konzentriere dich also nicht auf Handlungswörter, sondern auf "Wertwörter".

Wertwörter lassen die Leute wissen, dass sie etwas Tolles bekommen können. In der Tat ist GET eines der mächtigsten Wertwörter, die es gibt! Jeder möchte es etwas bekommen / haben.

  • Anstatt "Klicke hier" zu schreiben, sage "Bekomme hier deinen …".
  • Anstatt "Nimm teil" zu sagen, sage "Erhalte hier deinen freien Zugang".

Wenn du dich auf deine Wertwörter konzentrierst, wirst du feststellen, dass deine Conversions signifikant ansteigen und mehr Leute auf deine Copy antworten, als wenn du diese vielgepriesenen "Action-Wörter" verwendest.

Fehler # 3: Deine Zielgruppe nicht kennen.

Viele Menschen sind sich sicher, dass sie ihren Markt in- und auswendig kennen. Sie sind sich so sicher, dass sie nur wenig oder gar nicht recherchieren und stattdessen einen Text schreiben, basierend auf dem, was sie glauben, dass ihr Publikum denkt und fühlt. Das Problem ist … was, wenn du das tust und falsch liegst?

Marktforschung ist wichtig.

Es gibt einen Grund, warum Mega-Unternehmen riesige Mengen ihrer Marketingbudgets für Forschung ausgeben. Sie nehmen alle Arten von Forschung in Anspruch, einschließlich des Checks der demographischen Aspekte und Fokusgruppen, die einzelne Produkte testen.

Du musst deinen Markt in- und auswendig kennen, nicht nur, um sicherzustellen, dass du die richtigen Sachen schreibst, sondern auch um sicherzustellen, dass du nicht die falschen Sachen schreibst.

Nehmen wir an, dein Markt ist hauptsächlich weiblich, aber du glaubst fälschlicherweise, dass es hauptsächlich Männer sind, die du ansprechen musst. Du schreibst deine Copy speziell für diese Gruppe, und du machst einen kleinen Witz à la "stelle sicher, dass deine Frau nicht weiß, dass du das kaufst!" Wenn dein Markt hauptsächlich aus Frauen besteht, sind diese womöglich beleidigt und fühlen, dein Produkt ist nichts für sie, da es offensichtlich auf Männer abzielt.

Nimm niemals an, dein Publikum zu kennen. Stelle sicher, dass du es weißt!

Tipp: Wie auch ohne Budget herausfindest, was genau dein Zielmarkt ist, zeige ich dir in meinem Workshop "Das Perfekte Produkt." Erfahre hier, wie du dein Angebot auf deinen Markt abstimmen kannst.

 
Fehler # 4: Copy, die schwer zu lesen ist.

Ich spreche hier nicht von einer langweiligen Copy, obwohl das sicherlich auch ein großer Fehler wäre. Ich rede von einem Text, der nichts anderes ist als ein Haufen farbloser Wörter, die auf einer Seite zusammengebündelt sind.

Wenn du eine solche Verkaufscopy gelesen hast, wirst du verstehen, wie schwer es für den Leser und anstrengend für die Augen ist – und wie frustrierend es ist, eine "Textwand" zu lesen, die von nichts aufgelockert ist.

Stelle sicher, dass du deine Copy so interessant wie möglich aussieht, indem du dem Text interessante Elemente hinzufügst – nicht zu viele versteht sich. Verwende einige dezente Elemente wie Fettdruck, Farbe, Unterstreichen, Kursiv usw.

Aufzählungszeichen sind eine großartige Möglichkeit, große Textblöcke in Teile zu zerlegen, die einfacher vom Gehirn zu verarbeiten sind:

  • Verwende Aufzählungszeichen, um verschiedene Funktionen aufzulisten
  • Verwende Aufzählungszeichen, um Vorteile aufzulisten
  • Verwende Aufzählungszeichen, um wichtigen Text hervorzuheben

Vergiss nicht, dass du auch fett, unterstrichen usw. verwenden kannst, um den Text innerhalb dieser Aufzählungspunkte hervorzuheben !!!

Fehler # 5: Nutzlose Bilder.

Bilder sind unglaublich nützlich in der Copy, wenn sie direkt auf das Thema ausgerichtet sind und Sinn ergeben. Wenn du jedoch zufällig Bilder verwendest, nur weil du keine Bilder gefunden hast, die zu deinem Thema passen, hilft das nicht. Im Gegenteil.

Kontextferne Bilder dienen nur dazu, potenzielle Kunden zu verwirren. Diese sehen ein Bild und fragen sich: "Was bedeutet das?" Nur weil du verstehst, wie ein bestimmtes Bild zu deiner Botschaft passt, heißt das nicht, dass deine Leser es auch auf Anhieb tun.

Frage dich: Erkennst du sofort, was dieses Bild symbolisieren soll? Würde es dir helfen, ein Stück Copy zu verstehen, oder würde es dich einfach ablenken, während du versuchst herauszufinden, was zum Teufel es sagen soll?

Du kannst einfach nicht ohne ein bisschen nachzudenken, etwas einsetzen. Sei dir sicher. Selbst dann, wenn jemand sich die Zeit nimmt, das Bild in Ruhe zu betrachten, versteht dieser den Zusammenhang? Bist du sicher? Vielleicht wird er es einfach ignorieren … oder überspringen. Das würde dann bedeuten, dass das Bild ziemlich nutzlos war, oder?

Ja, Bilder helfen, Botschaften zu vermitteln. Aber nur, wenn diese Bilder im Kontext leicht zu erkennen sind und die Botschaft, die du vermitteln willst, wirklich unterstützen. Einfach Bilder einzufügen, um diese wichtige Bilder in deiner Copy zu haben, ist nicht hilfreich.

Stelle sicher, dass die von dir verwendeten Bilder deine Botschaft richtig vermitteln. Stelle sicher, dass diese Bilder sofort erkennbar sind und dass möglichst jeder sofort versteht, was dieses Bild sagen soll.

Fehler # 6: Zu viele (oder zu wenige) Wörter verwenden.

Dies ist ein schwieriges Thema. Zunächst scheint jeder zu denken, dass eine längere Copy immer besser ist, aber in vielen Fällen kann eine längere Copy die Conversions negativ beeinflussen.

Ich bin mir nicht sicher, wann der Trend begann – aber der Glaube, dass längere Copys immer besser als kürzer sind, hält sich. Vielleicht fing es an, als all diese Texter, die Geld pro Seite verlangen, dazu neigten, längere Copys zu erstellen, um ihre Preise zu rechtfertigen und mehr Geld pro Kunde zu machen. Wer weiß?

Tatsache ist, dass ein Text immer so lang sein sollte, um ein thema gut und zufriedenstellend zu erklären. Während ein Infotext (wie dieser) durchaus auch länger werden kann, sollte ein Verkaufstext möglichst griffig und kurz sein.

Manchmal funktioniert auch bei einer Verkaufsseite eine längere Copy. Manche Produkte benötigen halt mehr Erklärungen als andere. Ein Produkt, das 1.997 EUR kostet, wird wahrscheinlich mit mehr Aufwand beworben werden müssen als ein Produkt, das 19,97 EUR kostet. (Obwohl das nicht immer der Fall ist!)

Du brauchst nicht 30 Seiten text, um ein 0,99 EUR E-Book zu verkaufen, und du brauchst wahrscheinlich mehr als eine halbe Seite, um einen Videokurs von 1,997 EUR übers Coaching zu verkaufen. Aber das ist nicht immer der Fall. Einige Märkte reagieren besser auf einen Copytyp als ein anderer und einige Produkte benötigen mehr Copytext als andere.

Dies bringt uns zu unserem 7. und letzten Fehler …

Fehler # 7: Teste deinen Text.

Testen ist eines der wichtigsten Elemente des Copywritings. In der Tat könnte man sagen, dass Testen noch wichtiger ist als die Überschrift, denn wenn du nicht testest, wie kannst du sicher sein, dass deine Headline funktioniert?

Du kannst Split-Test-Software verwenden, um deine Tests zu vereinfachen, aber dies ist nicht unbedingt erforderlich. Wenn du eine anständige Menge an Datenverkehr hast, kannst du eine Version testen und dann eine zweite Version auch manuell testen – und so die Ergebnisse vergleichen.

Split-Testing macht den Prozess viel einfacher: zu verfolgen, was genau geschieht und außerdem ermöglicht es dir, mehrere Versionen zu testen und die Ergebnisse genau zu analysieren.

Zum Thema "Testing" habe ich hier eine ausführliche Themenreihe mit vielen Tipps geschrieben.

Denke daran, dass du eine ziemlich große Stichprobengröße benötigst, um einen genauen Test zu bekommen. Als Minimum gilt: Du solltest du keine Entscheidung bezüglich deiner Copy treffen, bis mindestens 1.000 Personen jede Version gesehen haben. Jede kleinere Stichprobengröße würde wahrscheinlich zu ungenauen Ergebnissen führen, und selbst diese kleine Stichprobengröße könnte zu einigen Ungenauigkeiten führen. Trotzdem ist es besser als gar nicht zu testen!

Teste verschiedene Elemente wie deine Überschrift, Call-to-Action, Grafiken und Aufzählungspunkte. Auch deine Garantie sollte getestet werden. teste aber immer nur 1 Element gleichzeitig. Es macht keinen Sinn die Überschrift und gleichzeitig das Bild oder die Farbe zu ändern. Jedes Seitenelement muss in einem einzelnen Test gegeneinander geprüft werden.

Sobald du ein Conversion-Verhältnis erreicht hast, mit dem du zufrieden bist, kannst du aufhören zu testen, aber du weißt nie, wann du deine Ziele mit einem kleinen Tweak überschreiten könntest ;-) !

Fazit

Copywriting ist nicht so schwierig wie du vielleicht denkst. Tatsache ist, dass es viele Fehler gibt, die man machen kann, wenn man irgendeine Art von Copy erstellt, und diese kleinen Fehler können große Verluste in Bezug auf Profit oder Conversions bedeuten.

Es ist leider unglaublich einfach, bedeutende Fehler zu machen, weil so viele Menschen irreführende oder falsche Informationen gelesen haben oder die Informationen, die sie gelesen haben, falsch verstanden haben.

Wenn du eine Copy erstellst, musst du dich vor allem daran erinnern, dass du dich auf den Wert deines Angebots konzentrieren musst.

Alles, was du sagst, sollte auf den Wert deines Produkts oder deiner Dienstleistung hinweisen. Nicht darauf, was der Leser tun soll. Nicht, auf das was du vielleicht denkst, dass sie hören wollen. Nicht, was jemand anderes dir gesagt hat. Sondern auf den unmittelbaren Wert, den der Leser erhalten wird, wenn er die Handlung vornimmt, die du vorschlägst.

Denke daran, dass du Wörter wie "bekommen" verwendest. Dies erinnert den Leser daran, dass er etwas Tolles erhalten wird, wenn er gewünschte Aktion ausführt.

Und zu guter letzt: Vertraue nicht allein auf dein Bauchgefühl. schaue dir vor deiner Arbeit deinen Markt genau an (Hier findest du meinen Workshop zur Marktanalyse) . Und teste nach deiner Arbeit das Ergebnis (Hier findest du Tipps zum Splittesting).

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