Wie stark das Web-Hosting das WordPress-PageSpeed beeinflusst

Als ich auf WordPress umstellte, fand ich, dass das Arbeiten damit irgendwie träge ist. Immer wieder musste ich nach Klicks warten, um weitermachen zu können. Gut, ich änderte die Seite ja direkt online, auf dem Server und nicht wie früher in einem Programm auf meinem Rechner. Das ist halt so, dachte ich damals. Seit ich dann Yoast-SEO nutzte, dauerte das Seiten/Beitrag bearbeiten noch mal länger.

Die vielen Artikel über WordPress Geschwindigkeits-Optimierung weckten mein Interesse und ich nahm mir vor, das mal in Angriff zu nehmen.

  • Die Tipps, Caching-Plugins zu nutzen, brachten bei meiner Seite leider nichts. Mehrere davon hatte ich ausprobiert, merkte aber keinen Unterschied.
  • Die Google PageSpeed-Insights Seite, brachte auch keine besseren Werte.
  • Viele weitere Tipps wurden schnell ziemlich technisch und an dem CSS/PHP Code oder an der .htaccess zu basteln, traut sich längst nicht jeder.
  • In einigen der Artikel, wurde auch der Web-Hoster ins Spiel gebracht, dass es oft auch einfach daran liege.

Zu der Zeit hatte ich gerade das Plugin „All In One WP Migration“ kennengelernt. Damit kann man das komplette WordPress in eine Datei speichern. So stellt man leicht Backups her und die sind auch spielend wieder herstellbar, sofern eine funktionierende WordPress Installation vorhanden ist.

Dies ist heutzutage, bei fast allen Web-Hostings, mit einem Click angelegt. Diese Backups sind auch, bei ganz anderen Domains oder Web-Hostings nutzbar. Somit kann man sich z.B. seine Seite kopieren und in einer Sub-Domain oder bei einem anderes Hoster, wieder einspielen. Die ganzen URL Änderungen werden von dem Plugin angepasst. Will man beispielsweise größere Änderungen machen oder etwas testen, kann man das dann erst mal bei der Kopie machen. So hält man Schwierigkeiten von der eigentlichen Website fern.

Der Hosting-Test

Mit dem Wissen, wie leicht ich meine WordPress Seite woanders draufladen konnte, kam ich auf die Idee, einfach mal einen anderen Web-Hosting Anbieter auszuprobieren. Manche bieten einen unverbindlichen Testzugang an, bei dem man keinen Vertrag eingehen muss. Ich habe also auf die dortige WordPress Installation, das Plugin „AIO WP Miration“ installiert und meine Seite geladen.

Siehe da, es ging alles um einiges schneller! Sowohl das arbeiten im Dashboard als auch das laden der Seite und die PageSpeed Werte. Daraufhin habe ich noch einige andere getestet und mich über weitere Test-Tools informiert. Irgendwann hatte ich so viele Daten und Test-Erfahrung, dass ich mich dazu entschloss, die Ergebnisse zu veröffentlichen, da sie für manch einen hilfreich sein könnten: https://wpgrip.eu/wordpress-hosting-performance-test/

Fazit

Die Resultate zeigen, wie deutlich sich die Performance der Anbieter unterscheidet. Die identische WordPress-Seite hat sehr verschiedene Ladezeiten und PageSpeed-Werte, je nach Web-Hoster. Ich würde jedem empfehlen bei Speed-Problemen, erstmal da anzusetzen und zu schauen, ob nicht ein anderer Hoster die Seite sehr viel schneller macht. Danach kann man immer noch die ganzen anderen Performance-Tipps in Angriff nehmen, sollte es überhaupt noch nötig sein.

Warum das so ist?

Das kann tausend Gründe haben. Die verschiedenen Anbieter haben halt unterschiedliche Konfigurationen. Voreingestellte Komprimierung, PHP Version, Datenbank Implementierung und vieles mehr. Dazu kommen Dinge wie verfügbare CPU/Memory-Ressourcen, Anzahl der Webseiten pro Server, Anbindung des Rechenzentrums etc. Weiterhin versuchen viele Anbieter ihre Technik auf WordPress hin zu optimieren, offenbar unterschiedlich gut.

Möge die PageSpeed mit Dir sein
M.

Alle Testergebnisse im Detail

Gastautor: M.

Gastautor: M.

https://wpgrip.eu/

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