Über 43 % aller Websites weltweit laufen auf WordPress, und trotzdem scheitern viele Selbstständige schon beim ersten Schritt: der Wahl des richtigen Themes. Wer beim WordPress Themes kaufen nur auf hübsche Demoseiten schaut, baut auf Sand. Das beste Theme ist das, mit dem du heute und in fünf Jahren noch entspannt arbeiten kannst.
Nach über 25 Jahren Agenturalltag und Hunderten Kundenprojekten, von kleinen Webvisitenkarten bis zu Shops mit achtstelligen Jahresumsätzen, ist eine Sache klar: Die Entscheidung für das falsche Theme kostet dich mehr Zeit und Geld als jede Investition in ein Premium-Theme. Wir selbst arbeiten seit 2013 mit Divi. Für konkrete Einsatzzwecke (Funnel-Seiten, schlanker Einstieg, E-Learning) zeigen wir dir weiter unten unsere praxiserprobten DI-Themes. Aber natürlich schauen wir auch über den Tellerrand …
Key Takeaways
- Flexibilität schlägt Anzahl an Templates: Ein professionelles Theme braucht einen eigenen, unabhängigen Page Builder — kein Plugin-Flickwerk, das den späteren Wechsel erschwert.
- Multipurpose statt Nische: Du weißt heute nicht, was deine Website in zwei Jahren können muss.
- Performance ist Pflicht: Ladezeit beeinflusst dein Google-Ranking direkt, teste immer vorab.
- Kostenlose Themes haben ihren Preis: Fehlender Support und ausbleibende Updates rächen sich früher als gedacht.
- Deutschsprachiger Support ist bei den meisten internationalen Premium-Themes nicht enthalten — bei Divi bietet das aber Designers Inn
- Unsere Empfehlung: Divi ist mit über 600.000 Mitgliedern eines der meistgenutzten Premium-Themes. Das Theme lässt sich zusätzlich per MCP-Protokoll von externen KI-Agenten ansteuern. Unsere eigenen DI-Themes sind für konkrete Alltagsanforderungen gebaut — Marketing-Funnel, schlanker Einstieg, E-Learning — nicht nur nach Optik ausgewählt.
Was macht ein gutes WordPress Theme wirklich aus?

Nun, bevor ich „Die beste WordPress Themes“ kaufen kann, muss ich herausfinden, was die Kriterien für diese sind. Und hier wird es schon kniffelig. Aber fangen wir ganz vorne an …
WordPress ist das beliebteste und flexibelste Content-Management-System. Kein Wunder also, dass ein Großteil aller Websites mit WordPress umgesetzt werden – und entsprechend die Angebote an WordPress Themes und WordPress Plugins gewaltig sind. Doch wie soll man bei dieser gewaltigen Auswahl an WordPress Themes die perfekte Lösung finden?
- Was muss man bei der Wahl beachten?
- Sollte man ein kostenloses WordPress Theme laden oder in ein Premium WordPress Theme investieren?
- Und welches Premium WordPress Theme ist das beste?
Wer hier in die falsche Richtung läuft, investiert viel Arbeit (und vor allem viel Zeit) in ein Projekt, welches langfristig zum Scheitern verurteilt sein könnte.
Viele treffen ihre Entscheidung allein auf Grundlage des „Äußeren“.
- Ist das Demo-Theme hübsch?
- Passt das Design zum geplanten Inhalt meiner Website?
- Gefallen mir die fertigen Templates?
- Gibt es fertige Webseiten zum kopieren?
Eines vorneweg: All dies ist unwichtig! Ein Theme muss funktoinieren, heute UND morgen aktuell sein, dir Flexibilität im Alltag geben – und optisch und technisch überzeigen.
Ein professionelles Auftreten in der Öffentlichkeit ist heute unumgänglich. Finden sich deine Besucher auf der Website gut zurecht, können sie sich auf die Inhalte konzentrieren, was das Erreichen deiner Ziele mit der Website deutlich erleichtert. Zudem werden sich die Besucher länger mit deinen Inhalten beschäftigen, was wiederum der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zugute kommt.
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Nach welchen Kriterien sollte man entscheiden, was ein gutes WordPress Theme ist?
Von außen betrachtet ähneln sich technisch die meisten WordPress Themes. Man bekommt einige Vorlagen für die Erleichterung zum Aufbau der eigenen Website, umfangreiche Theme-Optionen und alle versprechen schnell und responsive zu sein.
Schaut man genauer hin, steckt der Teufel im Detail.
Also lass uns genauer Hinschauen. Ich zeige dir, nach welchen Kriterien wir in meiner Agentur WordPress Themes bewerten …
Single- oder Mulitpurpose-WordPress Themes kaufen?

Nischen-Themes
Ein Nischen-Themes ist für ein spezielles Thema entfwickelt: Anwalts-Theme, Hotel-Theme, Architekten-Theme etc. Das sieht toll aus und bringt tolle Anpassungsoptionen genau für das gewünschte Thema mit sich.
Das klingt gut, aber genau hier beginnen die Probleme.
Diese »Erleichterungen« basieren auf themenspezifischer Programmierung und machen es sehr schwer, später Anpassungen vorzunehmen oder von einem Theme zu einem anderen zu wechseln.
Diese Single-Themes sind Entwickler-Themes , vollgepackt mit tausenden von programmierten Einstellungen. Zwar lässt sich das irgendwie anpassen, aber halt nur irgendwie. Vor allem kann bei komplexen Layouts die Seitenstruktur komplett fixiert sein, sodass diese nur über Code individualisiert werden kann.
Faustregel: Je mehr man ein Theme in die Seitenstruktur eingreift, desto schwerer wird später der Wechsel.
Sollte man deshalb ein ganz einfaches Theme nutzen? Nicht wirklich. Wer ein sehr einfaches Theme nutzt, kommt rasch an die Grenzen. Okay, wenn du eine schlichte Vorlage zum Bloggen suchst, reicht ein Standard-Theme von WordPress. Wer hingegen eine komplette Website aufbauen möchte, sollte seine Ansprüche etwas höher schrauben.
Multi-Purpose-Themes
Ich habe lieber alle Optionen in der Hand, statt später mein Theme aufgrund mangelnder Funktionen wechseln zu müssen. Denn eines ist sicher: Zeiten ändern sich. Und damit auch die Geschmäcker. Ein professionelles Theme sollte also »mit der Zeit gehen« können.
Ein Theme sollte mir möglichst viele Optionen für später bieten. Zu beachten ist hier, dass es hier Lösungen für Verbraucher, Entwicklung und beide gibt (unschwer zu erraten, dass ich Lösung drei bevorzuge).
Genau dies bieten die Mulit-Purpose-Themes.
Dies sind Verbraucher-Themes mit eigenem Page Builder. Dies ist besonders für Anfänger perfekt. Der Builder setzt quasi auf dem WordPress Code auf, sodass man gar nicht an den Code heran muss, sondern alles per Drag & Drop anpassen kann. Das bietet dem Endverbraucher ein nahtloses Erlebnis bei der Erstellung der WordPress Website.
Mein Favorit ist hier das Theme Divi. Divi ist für mich das beste Theme für WordPress und hervorragend für Einsteiger UND fortgeschrittene Designer geeignet. Der große Vorteil besteht darin, dass du per Drag & Drop deine Website aufbauen kannst – du aber dennoch die Möglichkeit hast, besondere Wünsche individuell zu programmieren bzw. du einen Entwickler einschalten kannst, der deine Anforderungen leicht umsetzen kann. Aber dazu später mehr …
Premium-Themes kaufen oder kostenlose Themes laden?
Kostenlose WordPress-Themes sind für ein begrenztes Budget verlockend – aber nicht immer die beste Wahl. Darauf solltest du achten …
Vorteile und Nachteile kostenlose Themes
Es kostet nichts. Das klingt gut. Wer sich aus der WordPress-Bibliothek bedient, weiß zumindest, dass das Theme ein Controlling der Qualitätsrichtlinien von WordPress durchlaufen hat. Zu den beliebtesten, freien Themes gibt es meist auch eine große Community.
Bedenke aber, dass es den einzelnen Themes oft an grundlegenden Funktionen. Dies liegt schon daran, dass Premiumfunktionen gebaut und gepflegt werden müssen, was für Entwickler ein großer Aufwand ist – der bezahlt werden muss. Oft sind kostenlose Themes daher eine abgespeckte Version der Premium-Themes, die der Entwickler eigentlich verkaufen möchte.
Möchte der Entwickler einfach nur auf sich aufmerksam machen und kein Geld damit verdienen, sieht man oftmals leider mangelnde Qualität der Codierung oder mangelnder Pflege und technischer Unterstützung (auch Support muss ja irgendjemand zahlen). Und das Wichtigste: Oft werden die freien Themes nicht dauerhaft aktualisiert.
Ist ein kostenloses WordPress Themes also ein No-Go? Nein. Selbst die WordPress-Standardthemes werden von großen Communitys genutzt. Bei Problemen findet man so zumindest über die Community-Foren schnell Hilfe.
Vorteile und Nachteile eines Premium-Themes
Premium Themes glänzen mit hoher Funktionsvielfalt, bieten eine professionelle Unterstützung bei Problemen und eine sehr guten Kompatibilität zu aktuellen Browsern und Endgeräten. Zudem sind die Websites in der Regel einzigartiger. Aktualisierungen durch die Anbieter garantieren weitgehend aktuelle Sicherheitsstandards. Zu kostenpflichtigen Themes gehören in der Regel auch technische Anleitungen, Tutorials und weitere Support-Angebote.
Der Nachteil ist klar: Ein kostenpflichtiges Theme kostet je nach Funktionsumfang zwischen 30 bis 500 Euro. Zudem sind grundsätzlich nur 1 Jahr Updates enthalten, sodass man hier mit einer jährlichen Gebühr rechnen muss. Ein weiterer Nachteil ist, dass mehr Einstellungen und Individualisierungsoptionen auch mehr Einarbeitungszeit bedeuten.
Modernität vs. Evergreen
Gerade bei kostenlosen Themes stolpert man rasch über veraltete Demoseiten, denen es an all den Dingen mangelt, die man von aktuellen Websites erwarten darf.
Warum?
Weil die meisten kostenlosen Themes nicht gepflegt werden. Die Pflege eines Themes ist sehr kostenaufwendig. Wer hier über sein kostenloses Promotheme nicht genug Einnahmen über spätere Upsell-Verkäufe generiert, kann ein Theme nur schwer up-to-date halten.
Kontrolliere also bei deiner Recherche immer, wie oft Themes aktualisiert werden. Was nutzt dir ein tolles Theme, dass heute nicht mehr responsive ist, sprich nicht damit mobilfreundlich ist. Und hier noch ein Tipp: Kontrolliere die Website auch gleich auf deinem Handy. Nur weil ein Hersteller sagt, das Theme sei mobilfreundlich, heißt das nicht, dass es auf dem Mobilgerät auch gut aussieht. Teste das Theme deiner Wahl also in verschiedenen Browsern und Geräten.
Support in deiner Sprache
Zwar möchte man in der Regel alles aus eigener Kraft schaffen. Dennoch ist es gut, wenn man auf einen guten Support zurückgreifen kann. Ein kostenloses WordPress Theme bieten meist keinen Support. Dies gilt aber auch für das eine oder andere Premium WordPress Theme. Prüfe also immer, ob der Entwickler Support anbietet – und dies im besten Fall in deiner Sprache. Dies erleichtert die Umsetzung komplizierterer Herausforderungen erheblich.
Wir bieten beispielsweise über Designers Inn einen umfassenden Support für das Theme Divi, da der Hersteller hier keinen Support in Deutsch bietet.
SEO und Nutzerfreundlichkeit
Okay, worauf sollte man noch achten: Die besten WordPress Themes müssen alle in den Bereichen Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Suchmaschinenoptimierung punkten. Ein Theme, dass langsam ist, wird Google nicht glücklich machen … und deine Websitebesucher noch viel weniger.
Grundsätzlich denkt man hier natürlich an Themes mit möglichst »schlankem« Code. Wie passt da nun ein Mulitpurpose-Theme mit Pagebuilder rein, dass zudem möglichst viele Funktionen bieten soll?
Selbstverständlich bedeutet ein umfangreicheres Theme auch mehr Ladezeit.
Aber dies kann man leicht in den Griff bekommen. Wer allerdings den Luxus »aller Optionen« haben möchte, sollte bei dem Kauf des Themes auch gleich den Kauf eine Cache-Plug-ins wie beispielsweise WPRocket einplanen. Denn diese kleinen Tools bewirken echte Wunder und ermöglichen auch umfangreichen Premiumthemes absolute Top-Werte in Sachen Geschwindigkeit und PageScore.
Welche Theme-Funktionen brauchst du wirklich?
Die Auswahl an Themes für jede erdenkliche Art von Websites sind groß: So findet man tolle Angebote für Unternehmensseiten, Magazin- oder Verkaufsseiten, Reiseblogs oder Kreativ-Portfolios.
Aber muss man sich wirklich entscheiden?
Nach meiner Meinung sollte das Theme lieber so viele Funktionen wie möglich bieten und »alle« Ideen grundsätzlich umsetzen können. Das bedeutet nun nicht, dass du alle Funktionen in deinem Projekt einsetzen musst. Ganz im Gegenteil. Nutze immer so wenig Funktionen wie möglich, um deine Site schlank und für den Besucher übersichtlich zu halten. Doch es ist ein beruhigendes Gefühl, wenn man eine große Werkzeugkiste im Gepäck hat.
Bevor du ein Theme für deine WordPress-Website auswählst, solltest du also bestimmen, welche Funktionen für dein Projekt unerlässlich sind. Im Optimalfall werden all diese Anforderungen von deinem Theme erfüllt. Sollte dein Traum-Theme nur 80% abdecken, prüfe, ob du deine Idee nicht ein wenig abgespeckt mit Bordmitteln umsetzen kannst – oder ob die die eine fehlende Funktion mittels Plug-in ergänzen kannst.
Bedenke aber: Überflüssige Features und zu viele Plug-ins überladen die Seite und wirken sich gegebenenfalls negativ auf die Ladegeschwindigkeit – und damit auf das Ranking – der Website aus.
Gutes Design ist nicht nur »hübsch«, sondern auch zielführend.
Es gibt viele tolle Websites mit fantastischen Effekten und atemberaubenden Gimmicks — allerdings ohne Kunden. Nach über 20 Jahren Erfahrung im Bereich UI/UX-Design und Dutzenden Auszeichnungen als Kommunikationsdesigner habe ich gelernt, dass das beste Design ein einfacher Call-To-Action ist.
Naja … so einfach vielleicht dann doch nicht, aber die Idee ist klar. Um bei dem Beispiel mit dem Werkzeugkoffer zu bleiben: Es ist ratsam einen gut bestückten Werkzeugkoffer dabei zu haben, aber es ist durchaus ausreichend, wenn nur ein bis zwei Werkzeuge zum Einsatz kommen. Nutze das richtige Tool zur richtigen Zeit, statt deine Websitebesucher mit Effekten zu verschrecken.
Richte das Design und den Funktionsumfang deiner Website auf deine Zielgruppe aus.
- Wen möchtest du mit deiner Website ansprechen?
- Welche Erwartungen haben deine Websitebesucher?
Bei einem Blog steht der Content im Fokus. Hier muss ich nicht mit Animationen arbeiten. Eine Promo-Website kann hingegen die eine oder andere technische Raffinesse vertragen.
Wähle ein Design also nicht nach dem Aspekt: Das gefällt »mir«, sondern definiere deine eigene Zielgruppe und schau, was deiner Leserschaft gefällt. Der Köder muss dem Fisch gefallen, nicht dem Angler.
Wie flexibel sollte dein Traum-Theme sein?
Jeder möchte so einfach wie möglich starten. Logisch. Und so suchen sich viele Nutzer ein Theme heraus, welches im Großen und Ganzen den Vorstellungen der späteren Website entspricht. Wie soll das Menü aussehen, gibt es einen Blog mit Seitenleiste, sieht die Kontaktseite gut aus?
Da spricht auch grundsätzlich nichts dagegen. Aber … beachte, dass die vorgefertigten Designs nur »Optionen« sind und sich im Nachhinein leicht anpassen lassen. Gerade einfache Themes geben die Grundstruktur einer Website fest vor. In der Programmierung ist bereits fix definiert, wie die Website aufgebaut ist: Wird im Kopfbereich ein Video oder ein Titelbild genutzt? Gibt es zusätzlich Widgetbereich im Footer? Werden Blog-Beiträge untereinander oder als Raster präsentiert?
Dies ist meines Erachtens nicht clever. In unserem Agenturalltag haben wir regelmäßig Kundenanfragen, die Hilfe bei der Anpassung von Themes brauche, da diese nicht mehr den Ansprüchen entsprechen. Natürlich kann man diese Themes als Entwickler umschreiben, aber dies kann zuweilen recht umfangreich werden – vor allem, wenn das Theme für spätere Updates kompatibel bleiben soll.
Statt also nach dem perfekten Design Ausschau zu halten, prüfe lieber, ob du ein Theme leicht anpassen (und strukturell umbauen) kannst.
Quick-Tipps für deine Theme-Suche

Ein passendes Theme zu finden kann in Anbetracht der tausenden Optionen wie eine Herkulesaufgabe wirken. Wie soll man die guten Themes von den schlechten unterscheiden? Braucht man die volle Kontrolle über jedes Detail? Es gibt schlicht zu viele Angebote. Aber keine Sorge, konzentrieren wir uns auf folgende einfache Dos und Dont’s bei der Suche nach dem perfekten Theme.
Dos
- Kaufe nur Themes von einem vertrauenswürdigen Entwickler von Themes mit vielen und hohen Bewertungen.
- Kaufe nur Themes, die regelmäßig aktualisiert werden und deren Entwickler selbst eine gültige Seite online haben.
- Kaufe ein schnelles Theme bzw. ein Theme, welchem du einfach „Beine machen“ kannst.
- Wähle ein Theme, welches auf jedem Gerät und jedem Browser funktioniert.
- Kauf nur Themes, die du leicht Anpassen kannst. Eine hohe Flexibilität ist wichtiger als ein Demo-Design für eine individuelle Lösung, die deinen jetzigen Vorstellungen entspricht.
Don’ts
- Kaufe ein Theme nicht, nur weil es hübsch aussieht. Glaube mir, diesen Fehler habe ich selbst oft gemacht. Ich habe meine Website aufgebaut, nur um dann festzustellen, dass die angebotenen Themes nicht mehr weiterentwickelt wird und jetzt meine gekauften Themes praktisch nutzlos sind und ich meine komplette Website neu erstellen muss. Grrrr. Das will man nicht.
- Kaufe kein Theme, dass dir eine Websitestruktur fix vorgibt. Es wird mit Sicherheit der Zeitpunkt kommen, an dem du eine Anpassung vornehmen willst. Sei hier vorbereitet.
- Vergiss nicht, das Theme vor dem Kauf zu testen, bzw. kaufe kommerzielle Themes nur, wenn du bei Nichtgefallen eine Geld-Zurück-Garantie hast.
Beschränke dich auf „zukunftssichere“ Themes
Meine Vorgehensweise ist sehr einfach:
- Ich konzentriere mich auf professionelle Themes, die seit Jahren gepflegt werden. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mein Traum-Theme auch morgen noch aktualisiert wird.
- Dann schaue ich mir nur flexible Themes mit einem professionellem Pagebuilder an. Diese müssen mir technisch vieles (bestmöglich 80%) ermöglichen und das Ergebnis der technischen Umsetzung sollte mir grafisch gefallen, damit ich nicht alles nacharbeiten muss.
- Zudem konzentriere ich mich nur auf die TOP10-Themes. Auf diese Weise stelle ich sicher, dass Drittanbieter von Plug-ins mein Traum-Theme hinsichtlich der Kompatibilität berücksichtigen. Eine noch so schöne Insellösung nutzt mir in der Praxis wenig, wenn ich keine Schnittstellen zu WooCommerce, Yoast, Learndash, WProcket oder anderen Premium-Plug-ins habe, die ich für meine Website benötige.
- Zu guter Letzt sollte das Theme gute Vorlagen für den Sofort-Einstieg haben, damit ich nicht jede Seite von null aufbauen muss, sondern mit einem vernünftigen Setup gleich starten kann.
Klingt dies nach einem Plan? Dann schau dir gern unsere Galerie auf Designers-Inn an. Wir nutzen das Top5-Premiumtheme Divi seit der ersten Stunde als Basis für all unsere Websites. Mit diesem Theme erstellen wir seit Jahren all unsere Kundenprojekte, von »kleinen« Webprojekten bis hin zu umfangreichen Image- und Shopwebsites mit 8-stelligen Jahresumsätzen.
Lass dich nicht von schicken Demoseiten und 1-Klick-Lösungen verzaubern.
Anfänger sind anfangs von Homepage-Baukasten begeistert. Klar ist es bequem eine Mitgliedschaft bei Wix & Co zu kaufen und dann mit ein paar Klicks seine erste Website zu erstellen. Aber was ist, wenn man eine Funktion braucht und der Baukasten nicht die Möglichkeit beitet, diese zu implementieren?
Besser ist es, wenn man bei Bedarf die Zügel in der Hand hat.
Die gute Nachricht ist, dass moderne WordPress Premium-Vorlagen den Baukasten-Wunsch längst aufgegriffen haben und passend zu Ihren Themes einen bunten Strauß an 1-Klick-Vorlagen mitliefern, die dann nur noch in Größe, Form und Farbe angepasst werden müssen.
Also ist es clever ein Theme mit einer hübschen Demo-Seite zu kaufen? Jein.
Das Problem ist, dass „Nischenseiten“ (also Themes, die sich auf ein Design festlegen) sehr festgelegte Code-Strukturen haben, was es unnötig schwerer macht, einen Button und ein anderes Detail einzeln anzupassen. Bei mittleren bis großen WordPress Projekten kann dies zu einer echten Herausforderung werden.
Besser wären hier globale CSS-Regeln.
Noch komplizierter wird es, wenn unabhängig von den Frontend-Einstellmöglichkeiten eine erweiterte „Anpassbarkeit“ des Themes nur über CSS und PHP möglich ist. Dafür benötigt es Coding-Erfahrung und ein Verständnis für PHP und CSS.
Was ist die Lösung? Neulinge greifen auf Visual Builder zurück. Und auch das (für mich) beste WordPress Theme Divi gehört in diese Kategorie.
Der große Vorteil ist: Mit diesen ist es ohne Programmierkenntnisse möglich, das Theme anzupassen. Allerdings kann die Vielzahl von Einstellmöglichkeiten für Layout, Design und Struktur ein wenig verwirren.
Prüfe also, ob du mit dem Pagebuilder deines Wunsch-Themes klarkommst. Das musst du leider selbst herausfinden! Hier sind die Geschmäcker unterschiedlich. Einige schwören auf Thrive Themes, Elementor-Plug-in o.a.. Ich mag eben Divi. Schau dir genau die Funktionen des Themes an. Hier geht es auch darum, was genau die Ziele deiner Website sind (Blog, Onlineshop mit WooCommerce, Webvisitenkarte etc.). Mach dir also wie besprochen zunächst Gedanken darüber, was die Anforderungen an das Theme sind.
Wähle ein leistungsfähiges Theme aus. Mehr ist manchmal eben mehr.
Früher waren Themes mit vielen Funktionen anfälliger für Performance- und Sicherheitsprobleme. Heute muss man auf extravagante Funktionen in der Regel nicht mehr verzichten, da diese (bei guter Programmierung) die Seitenperformance nicht beeinträchtigen. Premium-Entwickler legen mittlerweile alle ihren Schwerpunkt auf die Performance und Ladegeschwindigkeit der Website.
Für mobile Geräte optimiert (muss nicht mobile-first sein).
Google stellte 2016 seinen Suchalgorithmus auf mobile Endgerätoptimierung um. Webseiten, die mobiloptimiert sind, ranken seitdem besser als Websites ohne responsive Webdesign.
Wichtig ist allein, dass dein WordPress Themes nicht nur responsive ist, sondern auf dem Smartphone komplett dargestellt wird – übrigens auch was die Performance auf mobilen Geräten betrifft.
Meines Erachtens ist es am besten, das Theme für seine Hauptzielgruppe zu optimieren. Die meisten meiner Kunden kommen über den Desktop-Rechner auf meine Website. Entsprechend habe ich diese für den Desktop zu 100% optimiert. Anschließend optimiere ich die Website für das Smartphone.
Die gute Nachricht: Professionelle Themes, wie Divi, lassen sich individuell für Desktop, Tablet und Smartphone anpassen.
Ladezeit des Themes
Die Ladezeit einer Website ist für Google ein wichtiger Rankingfaktor. Durch die steigende Verwendung von mobilem Endgeräten ist die Ladezeit sogar noch wichtiger für Nutzer (und Suchmaschine) geworden.
Wie bereits beschrieben, muss man einen Kompromiss zwischen Ladezeit und Funktionalität des Themes eingehen. Allerdings kann man auch mit sogenannten Multi-Purpose Themes ein Google Pagespeed Score von 90-100 erreichen. Allerdings muss man hier auf Cache-Plugins oder auf ein vernünftiges (Bilder)Hosting zurückgreifen.
So oder so: Teste die Performance des Themes am besten mit Google PageSpeed Insights, GTmetrix oder Pingdom vorab.
Suchmaschinenoptimierung des Themes
Immer wieder liest man in den Angaben des Herstellers, dass ein Theme „suchmaschinenoptimiert“ ist. Anfängern wird vorgegaukelt, dass sie mit ihrem neuen WordPress Theme automatisch bei Google auf Platz 1 landen.
Dies ist natürlich Unsinn. Dennoch sollte ein Theme die SEO-Basics beherrschen: eine klare Struktur und saubere Formatierung der Inhalte und Überschriften, ggf. eine erleichterte Eingabe der Meta-Angaben und ein schlanker Quellcode.
Übersetzung des Themes
Die meisten großen Themes sind ins Deutsche übersetzt. Dennoch sollte man einen Blick auf die Übersetzung werfen. Beachte, dass dies in der Regel nur das Backend deines Themes betrifft. Wenn du zwei- oder mehrsprachigen Content anbietest, brauchst du ohnehin ein Übersetzungsplugin wie WPML oder qTranslate.
Updates/Support der Themes
Browser, Plugins und auch WordPress-Themes werden regelmäßig weiterentwickelt. Dank dieser Updates bleibt deine Website nicht nur aktuell, sondern wird auch leistungsfähiger. Themes ohne Updates können hingegen zu Problemen führen.
Ist ein Themes besonders beliebt, wird dieses auch gut verkauft, mithin hat der Entwickler ein großes Eigeninteresse das Theme zu updaten. Bei einem WordPress Theme, welches kaum verkauft wird, könnten Updates früher oder später eingestellt werden.
Beachte aber, dass Theme-Anbieter in der Regel nicht binnen weniger Stunden reagieren. Eine Antwort sollte aber binnen 24 bis 72 Stunden eintrudeln.
Tipps für Designer und Entwickler
Auch wenn sich ein WordPress Theme eigentlich nur auf das Layout und das Design des Themes beziehen sollte, bieten heutige Themes einen bunten Strauß an zusätzlicher Funktionalität. Allerdings legst du dich auf diese Weise auch auf das jeweilige Theme fest.
Wer seine Seite mit einem WordPress-PageBuilder gestalten möchte, sollte gleich zu einem PageBuilder-Theme greifen. Nach meiner Meinung macht es wenig Sinn, mit Plugins und Shortcodes den WYSIWYG-Editor aufmotzen zu wollen. Besser ist es, ein durchoptimiertes Theme wie Divi einzusetzen.
Die schönsten kostenlosen WordPress-Themes
Bevor wir zu den einzelnen Kriterien zur Themeauswahl und meinen Empfehlungen kommen, ein kurzer Vergleichsüberblick. Unsere eigenen DI-Themes entstehen nicht am Reißbrett nach „was sieht schick aus“, sondern aus konkreten Anforderungen aus unserem eigenen Agenturalltag und dem unserer Kunden:

| Theme | Gebaut für | Besonderheit |
|---|---|---|
| DI Funnel | Marketing-Funnels | Dient gleichzeitig als fertige Vorlage und Anleitung für einen kompletten Marketing-Funnel — von der Landingpage bis zum Checkout |
| DI Simple | Schneller, sauberer Einstieg | Bewusst ohne Schnickschnack — für alle, die schnell eine saubere, professionelle Website ohne Ballast brauchen |
| DI Academy | Online-Kurse & E-Learning | Deckt den kompletten Kurs-Lebenszyklus ab — von der Promotion des Kurses bis zur eigentlichen Kursveröffentlichung |
| Divi (pur, Elegant Themes) | Individuelle Umsetzung ohne Vorlagenpaket | Basis-Theme ohne DI-Layoutpaket und ohne deutschen Support |
Alle DI-Themes laufen auf Divi 5 (siehe unten) und sind Teil unseres Layoutpakets mit deutschem Support. Die vollständige Übersicht aller unserer Themes und aktuelle Preise findest du auf unserer Preise-Seite.
Wir haben darüber gesprochen, wie man kostenlose, qualitativ hochwertige WordPress-Themes findet, aber hier ist eine Liste einiger unserer beliebtesten kostenlosen Themes. Schauen wir uns zunächst drei Quellen für kostenlose Themes an und anschließend ein paar ausgewählte Themes.
Kostenlose WordPress Themes von WordPress.org: Im offiziellen Verzeichnis wordpress.org/themes findest du hunderte Themes – und die meisten davon sind durchaus gut. Viele der kostenlosen Themes sind jedoch nur „Light“-Versionen mit nur grundlegenden Funktionen.
Kostenlose WordPress Themes von ThemeForest: Teil des Envato Market. Es gibt immer 3 kostenlose WordPress-Themes zum direkten Download, meist für Leute mit geringem Budget. Aufgepasst: Es gibt keine kostenlosen Updates für kostenlose Themes.
Kostenlose WordPress Themes von TemplateMonster: Das Portfolio ist sehr breit, von Websites für Fotografen bis zu Ärzten. TM verschenkt Themes und erhofft sich langfristig eine höhere Rendite, da die meisten Nutzer früher oder später auf ein Premium-Theme wechseln.

OceanWP ist ein kostenloses Theme, das nicht nur hübsch ausschaut, sondern auch sehr viele Features zu bieten hat. Es funktioniert gut mit aktuellen Page Buildern, sodass man in kürzester Zeit verschiedene Arten von Websites erstellen kann.

Astra wiegt im Frontend gerade einmal rund 50 KB und erreicht damit eine hervorragende Performance. Lässt sich mit dem Block-Editor und Page-Buildern wie Elementor, Beaver Builder, Visual Composer oder Divi kombinieren, unterstützt WooCommerce, Schema.org und AMP. Über 1 Million Downloads, rund 5.000 Bewertungen mit durchschnittlich 5 von 5 Sternen.

ColorMag ist ein kostenloses, magazinähnliches Theme mit vielen Anpassungsoptionen — Startseite samt Anzeigenbereich, Social-Media-Schaltflächen und Seitenleisten inklusive.

Getwid Base ist vollständig Gutenberg-ready, mit eigenem Plugin für mehr Blöcke im Block-Editor — Icons, Buttons, Multimedia, Google Maps, Tabs & Toggles, Zähler, Preistabellen oder Countdowns. Konzipiert für einen stressfreien Webdesign-Prozess ohne Programmierkenntnisse.

Neve funktioniert nicht nur problemlos mit Gutenberg, sondern auch mit Elementor, Brizy, Beaver Builder, Visual Composer, SiteOrigin und Divi. Schnell, ausgezeichnete Ladezeiten, responsive, WooCommerce-fähig. Über 200.000 aktive Installationen, rund 3.000 neue Downloads pro Tag.
Die besten Premium-Multi-Purpose WordPress Themes
Schauen wir uns jetzt die besten Premium Themes in der Kategorie „Multi-Purpose“ an. Ein Mehrzweck-Theme ist eine WordPress-Vorlage, die sich für jede Nische anpassen lässt.

Divi Theme: Das ultimative WordPress Theme!
Divi ist eines der modernsten und meistverkauften Themes. Persönlich denke ich, dass das Theme von ElegantThemes eines der besten WordPress-Themes ist, das derzeit auf dem Markt gibt. Mit Divi kann man ganz einfach eine professionelle Website in jeder Nische erstellen, die nicht nur gut aussieht, sondern auch schnell, benutzerfreundlich und technisch auf der Höhe der Zeit ist.
Das Tolle ist, dass niemand bei null anfängt: Es gibt Hunderte von Vorlagen, mit denen jeder schnell und einfach seine WordPress-Site erstellen kann. Divi verfügt über einen eigenen Page Builder, kommt also ohne Plugins oder Drittanbieter aus. Zudem hat es einen Theme Builder, mit dem man seitenübergreifend eigene Templates für die gesamte Website erstellen kann, ohne diese Templates coden zu müssen.
Das Preismodell von Elegant Themes ist sehr fair. Für einmalig 249 US-Dollar sind alle Themes und Plugins zu kaufen – und dies für eine unbegrenzte Anzahl von Websites und Kundenprojekten. Alternativ kann man für 89 US-Dollar pro Jahr alle Tools von Elegant Themes nutzen. Neu dazugekommen ist außerdem Divi Pro (ab 277 US-Dollar/Jahr) mit Divi AI, Divi Cloud, priorisiertem VIP-Support (30-Minuten-Reaktionszeit) und Team-Zugängen für Agenturen.
Der Support ist in der Regel sehr gut (aber auf Englisch). Wer Support auf Deutsch wünscht, kann Support samt über 100 zusätzlicher Designvorlagen bei Designers Inn finden.
Ich denke, Divi ist die erste Wahl für Leute mit wenig bis gar keiner Programmiererfahrung, die dennoch in den Designprozess eingebunden werden möchten. Wer aber tiefer in das Geschehen eingreifen möchte, kann auch direkt in die Module per eigenem Code eingreifen. Damit ist Divi sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet.
Gibt es auch Nachteile? Ja, Divi ist zwar sehr flott, aber es gehört nicht zu den schnellsten Themes. Aber keine Sorge: Mit ein paar kleinen Tricks, kann man Divi auch auf dieses Podest heben. Hier habe ich ein paar Tipps für dich zusammengefasst.
Wenn du einen zuverlässigen Allrounder mit Vielseitigkeit suchst, ist das Divi-Theme von Elegant Themes die beste Wahl – weshalb Divi wohl auch mehr als 600.000 Mitglieder zählt! Dank der großen Community ist der Support hervorragend. Zudem haben alle Premium-Plugin-Hersteller Divi auf dem Schirm und achten in der Regel auf Kompatibilität.
Divi 5: Die neue Generation
Seit Kurzem ist Divi 5 verfügbar — ein kompletter Rebuild „von Grund auf“, mit klarem Fokus auf Performance und ein modernes Design-System. Für alle, die zuletzt mit Divi 4 gearbeitet haben, hat sich einiges getan:
- Spürbar schneller und schlanker — die komplette Builder-Architektur wurde neu aufgebaut
- Divi AI Agent — Layouts, Bilder, Texte und sogar Code direkt per natürlicher Sprache im Builder erzeugen lassen
- Volle CSS-Flexbox- und Grid-Unterstützung sowie ein Loop Builder für dynamische Inhalte
- Global Variables und Design Presets — Farben, Schriftarten, Bilder und Styles zentral pflegen
- Canvas-Editor für Off-Canvas-Inhalte wie Menüs und Popups, plus ein neues Layers-Panel
Divi 5 und KI-Agenten: Websites per MCP bauen. Neben dem eingebauten Divi-AI-Agent lässt sich Divi 5 mittlerweile auch über das offene MCP-Protokoll ansteuern — externe KI-Agenten (etwa Claude oder andere MCP-fähige Tools) können damit direkt mit deiner WordPress- und Divi-Installation arbeiten: Seiten anlegen, Hero-Bereiche und Call-to-Actions bauen, bestehende Layouts anpassen — im Dialog, ohne ständig zwischen Chat, Code-Editor und Page Builder zu wechseln. Wie sich das in der Praxis anfühlt, zeigen wir dir hier im Video:
Impreza – Multi-Purpose WordPress Theme

Ein Bestseller-Theme, eines der am höchsten bewerteten Themen bei ThemeForest. Die Demos geben einen guten ersten Eindruck von den Flexibilitäten des Themes, es ist schnell und mit WooCommerce kompatibel. Der Page Builder ist eine Erweiterung von WPBakery. In Bezug auf Slider ist (leider) Slider Revolution integriert — mit dem ich in der Vergangenheit immer wieder einmal Kompatibilitätsprobleme hatte.
Bridge – Creative Multipurpose WordPress Theme

Eines der beliebtesten Themes auf Themeforest, meistverkauft in der Kategorie Creative. Rund 500 Demos erleichtern den Einstieg, das Theme ist extrem anpassbar und nutzt Elementor oder alternativ WP Bakery als Pagebuilder. Angenehme Benutzeroberfläche mit guter Auswahl an Animationen und Parallax-Scrolling.
Avada Theme – Responsive Multi-Purpose WordPress Theme

Egal welche Art von Website du erstellen möchtest, irgendwie kriegt man dies mit Avada hin — der Entwickler bewirbt es als mächtiges Design-Tool, mit bereits über 500.000 verkauften Exemplaren. Nachteil: Die Ladezeiten sind „solala“, und der Fusion Builder bietet zwar enorm viele Funktionen, ist aber recht unübersichtlich (flachere Lernkurve).
BeTheme – Responsive Multi-Purpose WordPress Theme

Immer beliebter, inzwischen Version 20+, mit über 450 fertigen Templates. Highlight: Ein „1-Click Skin Generator“ ändert Layoutfarben jederzeit global. Der Muffin Builder eignet sich eher für einfachere Layouts, für komplexere übernimmt der mitgelieferte Visual Composer — was zuweilen nach Stückwerk wirkt.
The7 Theme – Multi-Purpose Website Building Toolkit for WordPress

Ein durchaus beeindruckendes Theme mit klarem, stilvollem Design, das ich selbst schon einmal genutzt habe. Die Entwickler halten es seit Jahren aktuell und bieten rund 1.000 Optionen — wichtiger ist aber, dass sich diese auch gut konfigurieren lassen, was hier gelingt.
Enfold Theme – Responsive Multi-Purpose Theme

Hatte ich bei einem Kundenprojekt im Einsatz — insgesamt eine sehr positive Erfahrung. Der eigene Pagebuilder Avia ist intuitiver als der Visual Composer, aber nicht so gut wie der von Divi. Sehr schlankes Theme mit hohem Google-Pagespeed-Score und schneller, pragmatischer DSGVO-Umsetzung.
Jupiter X – Kreatives WordPress Theme für Profis

Setzt auf Elementor, mit integriertem WooCommerce-Shop-Customizer für Warenkorb und Checkout — schon ziemlich einzigartig. Gute Ladezeit, da nur aktive Module geladen werden. Für sehr kleine Unternehmen eventuell mit zu vielen Anpassungsoptionen überfrachtet.
Thrive Themes

Ein WordPress-Anbieter mit einer ganzen Reihe an Marketing-Plugins, Kern ist der Content-Builder Thrive Architect. Spannend: Man bekommt nicht nur eine Website, sondern jede Menge Marketing-Tools (A/B-Split-Tester, Lead-Apps). Mit dem neuen Builder Thrive Architect konnte ich mich persönlich nicht so richtig anfreunden — hier gefällt mir Divi jedenfalls besser. Mitgliedschaft mit allen Plugins für 19 US-Dollar pro Monat.
WordPress Theme FAQ
Was für ein WordPress Theme sollte ich verwenden?
Es ist wichtig zu wissen, welche Art von Website du erstellen möchtest, bevor du dich entscheidest, welches Theme für deine Bedürfnisse am besten geeignet ist. Themes werden im Allgemeinen als „single-purpose“ und „multi-purpose“ klassifiziert. Ich empfehle daher Themes, die du beliebig an deine Bedürfnisse anpassen kannst.
Was sind WordPress Themes eigentlich?
Kurz gesagt ist ein Theme eine Sammlung von Dateien, die das Aussehen einer bestimmten Website bestimmen — PHP, HTML, CSS und JavaScript. Ein WordPress-Theme steuert also das Aussehen und die Funktionalität einer WordPress-Site.
Was sind WordPress-Templates?
Im Gegensatz dazu ist eine WordPress-Vorlage nur eine einzelne Datei, die zum Generieren von speziellen Seiten verwendet wird, quasi eine Musterseite.
Was ist ein Child Theme?
Ein Child-Theme ist eine „Ergänzung“ zum Haupttheme. Der große Vorteil: Alle Änderungen, die du vornimmst, bleiben bei einem Update des Elternthemes erhalten, da sie nicht im Elterntheme selbst liegen.
Ist WordPress kostenlos?
Ja, der Kerncode ist Open Source und kostenlos herunterladbar, ebenso viele Plugins und Themes. Für eine selbst gehostete Umgebung brauchst du Domainnamen und Webhosting. Premium-Themes und -Plugins sind nur zum Kauf erhältlich.
Sind alle WordPress Themes kostenlos?
Nein. WordPress bietet zwar Tausende kostenlose Themes, aber nicht alle sind gleich gut. Wenn du eine professionelle Webseite erstellen möchtest, empfehle ich im Zweifel lieber ein wenig Geld in die Hand zu nehmen.
Was ist ein Multi-Purpose Theme?
Ein Mehrzweck-Theme kann zum Erstellen von mehr als einer Website verwendet werden, für jeden Zweck und jedes Nischen-Thema. Es ist wie eine All-In-One-Lösung mit mehr Komponenten und Optionen als andere WordPress-Themes.
Läuft Divi 5 mit KI-Agenten wie Claude zusammen?
Ja. Divi 5 lässt sich über das MCP-Protokoll auch von externen KI-Agenten ansteuern, nicht nur über den eingebauten Divi-AI-Agent. Damit kann eine KI direkt in deiner WordPress-Installation arbeiten — Seiten anlegen, Layouts bauen und anpassen, im Dialog statt über manuelles Copy-Paste zwischen Tools.
Was kostet ein gutes WordPress Theme wirklich?
Premium-Themes kosten meist zwischen 30 und 500 Euro, oft mit jährlicher Update-Gebühr. Divi bietet mit 89 US-Dollar pro Jahr oder 249 US-Dollar einmalig (unbegrenzte Websites) eines der fairsten Preismodelle am Markt.
Fazit: Meine Checkliste
Diese Auflistung ist nur die Spitze des Eisbergs. Also wo solltest du nun starten?
- Ich würde auf jeden Fall mit einem Multi-Purpose-Theme starten.
- Das Theme sollte einen eigenen Pagebuilder nutzen und nicht auf Plugins aufbauen. M.E. wird nur so eine saubere Entwicklung in der Zukunft gewährleistet.
- Das Theme sollte für die meisten Nischen fertige Vorlagen für den Sofort-Start bieten.
- Im besten Fall kann man nicht nur komplette Layouts, sondern auch einzelne Module kombinieren. Dies spart später viel Arbeit.
- Es sollte eine große Community geben, damit es für spezielle Ansprüche auch Lösungen gibt.
- Ich würde immer ein Bestseller-Theme kaufen, denn nur so wird das Theme auch bei Plugin-Entwicklern hinsichtlich der Kompatibilität berücksichtigt.
Meine Kaufempfehlung ist daher das Theme Divi von Elegant Themes — mit Divi 5 aktueller denn je. Wer zudem deutschen Support und ein auf echte Anwendungsfälle zugeschnittenes Layoutpaket haben möchte, findet unsere DI-Themes — vom DI Funnel für Marketing-Funnels über den schlanken DI Simple bis zur DI Academy für Kurse — auf unserer Theme-Übersicht oder direkt bei den aktuellen Preisen.
Zuletzt aktualisiert: 2026





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