Alles könnte so einfach sein: ohne Kunden-Akquise!

Den ganzen Tag im Café sitzen, entspannt Latte Macchiato schlürfen und dabei seine Aufträge abarbeiten … In meinem Fall Grafik, Design, Webdesign. Text- und Beratungsleistungen, Marketingstrategien und Social Media Ideen. Gern ein paar Kundenmeetings, direkt vor Ort oder in unserem kleinen feinen Büro. Motivierende Briefings, interessante Aufgaben, eine faire, angemessene Vergütung, klare Auftragsvergaben- und -abwicklungen; und danach noch eine ehrliche Kundenbewertung, die man gleich weiternutzen kann.

Easy going! Das wärs doch! La dolce vita! Halleluja! Keine Zeit-Lücken, keine Budget-Löcher, kein Klinkenputzen. Ein planbares Maß an Arbeit und Spaß durch gute Aufträge, die unter Umständen gleich weitere nach sich ziehen.

Starofservice – Alles könnte so einfach sein: ohne Kunden-Akquise

Ich wette meinen Hut darauf, den Cowboyhut, den ich auf dem Rummel gewonnen habe, dass es das ist, wovon die meisten Freischaffenden träumen. Gar nicht die Millionen und auch die fettesten Aufträge und ständig Termine in der Vorstandsetage, sondern entspanntes Arbeiten für entspannte Kunden. Am liebsten ohne viel Papierkram, Verhandlungs-Hin-und-Her und vor allem (Kalt)Akquise. Der Traum aller Freelancer / Freiberufler: Die Aufträge fliegen einem zu. Sie finden von selbst den Weg in das heimische E-Mail Postfach. Ohne Stress, ohne Bangen, ohne ewigen Vorlauf.

Über Jahre Stammkunden aufbauen

Ich habe das Privileg, dass ich die meisten Aufträge über Empfehlungen bekomme. Nach fast 20 Jahren in diesem Bereich sind es vor allem (Stamm)Kunden, manchmal seit der ersten Stunde dabei, die unsere Auftragsbücher, kontinuierlich füllen. Aber das muss man sich erarbeiten, über viele Jahre. Und – nichtsdestotrotz bleibt die Zeit nicht stehen. Veränderungen verändern auch die Arbeitswelt von uns Freelancern. Um up-to-date zu bleiben, und Auftragslücken vorzubeugen, bin ich immer auf der Suche nach ergänzenden Möglichkeiten.

Was wäre wenn …

Die Idee muss stimmen,
das Know-how muss stimmen,
die Umsetzung muss stimmen.
Unser Work-flow könnte so einfach sein.

Das leidige Thema Akquise muss aber auch bedacht werden.

Mir geht es so, dir geht es so und den meisten Kreativen, mit denen ich zusammen gearbeitet habe: Sie hassen es, Kunden zu akquirieren. Sie fühlen sich schlecht dabei, Personen nach Aufträgen zu fragen ja, sie darum zu bitten. Sich selbst und seine eigenen Leistungen zu verkaufen, fällt Vielen unendlich schwer – ganz gleich, was für tolle Ergebnisse sie für andere erzielen. Alle wollen Aufträge – niemand mag fragen.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt …

Wenn wir nicht zum (potentiellen) Kunden wollen: Warum also den Kunden nicht zu uns kommen lassen? Es gibt Portale, es gibt Sammelanfragen, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten. Wir haben uns das mal etwas genauer angeschaut.

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt – Alles könnte so einfach sein: ohne Kunden-Akquise

Das Prinzip von „Kunde sucht Experten“ ist nicht neu. Für Kreative gibt es aber im deutsch-sprachigen Raum eher wenig Angebote, die auch genügend Kundenanfragen generieren. StarOfService.de könnte da eine echte Hilfe sein. StarOfService  macht das, was Sinn macht: Sie bringt tausende Kundenanfragen in den verschiedensten Bereichen mit Hunderten kompetenten Freiberuflern zusammen. Das gute alte Marktwirtschaftsprinzip auf einen Klick: Angebot und Nachfrage. Einmal angemeldet erhält man (nur) passende Anfragen.

Funktioniert StarOfService? Mein Test.

Erstens: Anmelden, um geprüfte Kundenanfragen aus der Region zu erhalten. Es geht also nicht vornehmlich um anonyme Cent-Projekte, die aus den Tiefen des www auf unsere Schreibtische kommen und kaum den Bleistiftanspitzer bezahlen als um „echte“ Anfragen von „echten“ Kunden. Man sogar vorab checken, wie viele Anfragen es in deinem Bereich zur Zeit gibt. Wenn man sein Profil eingerichtet hat, Name, Bild, Ort, USP, etc., geht es los. Hilfreich sind auch Links zu Kundenbewertungen. Je mehr Referenzen desto besser für die Quantität und Qualität der Anfragen.

Zweitens: Wenn eine Kundenanfrage reinkommt, die spannend, klingt, nutzt man seine Credits, die man vorher allerdings im Paket kaufen muss, es gibt verschiedene Preismodelle, um sein Angebot abzugeben. Der Kunde enthält dann eine Nachricht in deinem Namen.

Drittens: Kunden gewinnen. Passt alles, bekommst man den Zuschlag und nach dem Briefing und der Detailabsprache geht es direkt los. Voilà! Der Auftrag ist dann sicher, die Zahlung absehbar. Der Kunde bekommt übrigens auch Erinnerungsmails in deinem Namen, zum Beispiel, wenn die Bewertung noch aussteht.

Testing

Ich habe zum Beispiel die Leistung „Grafikdesign“ angegeben – und konnte gleich sehen, wie viel Potential es gibt. Mehr als 5 Millionen Projekte werden jedes Jahr über das Portal abgewickelt. Der Kunde kriegt Erinnerungsmails in deinem Namen: Diese sind zuvorkommend formuliert. Man kann sich vorab eine Testmail schicken lassen.

Testing – Alles könnte so einfach sein: ohne Kunden-Akquise

Also: ein Klick, ein Kunde?

Ganz so einfach ist es dann doch nicht: Zwar meldet man sich kostenlos an, um aber ein Angebot abgeben zu können, muss man eine Gebühr bezahlen. Gegebenenfalls erhält man den Auftrag. Aber wie viele melden sich wohl darauf? Wie hoch ist die Gebühr im Einzelnen? Und wird sie erstattet, wenn der Auftrag zustande kommt?

Also: ein Klick, ein Kunde – Alles könnte so einfach sein: ohne Kunden-Akquise

Fakt ist jedoch: Den meisten Freiberuflern ist es das wert, eine geringe Gebühr zu zahlen. Kunden zu erreichen und zu gewinnen, kostet Zeit. Und sich diese Zeit über einen solchen Service zu sparen, ist eine Option. Einen Berater zu engagieren, der Aufträge heranzieht, müsste man auch zahlen. Und zwar deutlich mehr. Es bleibt also abzuwarten, von welcher Qualität die Kundenanfragen sind. Lohnt es sich, ist es sicher eine Möglichkeit, relativ bequem und kostengünstig an Aufträge zu kommen.

Ergo: Einen Versuch ist es wert. Und: Als Möglichkeit, bequem (neue) Kunden zu generieren, ist es nützlich. Gerade für Leute wie mich, die nicht gerade die großen Netzwerker und Hardseller sind.

Fazit

Die Anmeldung und Auftragserstellung verlief reibungslos. Alles ist übersichtlich angeordnet und man hat rasch sein Projekt eingestellt. Soweit … so gut!  Sobald ich ein Feedback und erste Akquiseangebote habe, werde ich meine Erfahrung vervollständigen!

Wie akquiriert ihr eure Kunden? Welche Tools nutzt ihr? Investiert ihr Geld in Werbung oder Zeit in Social Media? Kennt ihr andere Portale? Ich freue mich auf euer Feedback!

Tool-Tipps:

Folgende Apps nutze ich in meinem Blog. Zu den meisten dieser Apps findest du auf meinem YouTube-Kanal eine ausführliche Review.

Keyword-Strategie: WriterZen, LongTailPro, Link Assistant
Content-Erstellung: Frase, StoryChief, Bramework, NeuronWriter
Optimierung Pagespeed: WP Rocket, ShortPixel
Optimierung Conversion: Convertbox
Sicherheit: WPVivid

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Marco Linke, Designer und Marketer bei Designers Inn

Autor: Marco Linke

Marco gründete 2000 die Agentur Artivista GbR | Digitalem Marketing. Er arbeitet für bundesweite Projekte als Art- und Creative Director und rief 2014 seine Coaching-Plattform Businesserfolg ins Leben. Er spezialisierte sich zunehmend auf den Bereich „Business & Selbstständigkeit“ – seit 2023 auch mit Schwerpunkt auf „KI im Business“. Mit Designers Inn betreute er bereits über 30.000 Kunden rund um WordPress und Website‑Aufbau.

Heute gibt er Seminare und Workshops zu den Themen „Digitales Marketing“, „Existenzgründung“ und „KI im Business“ für verscheidenste Institutionen, u.a. für Kompetenzzentrum der Kreativwirtschaft der Bundesregierung, Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V., Business School Berlin, Hochschule für Management.

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