WordPress Basics: Wie du professionellen Webinhalt in zwei Schritten erstellst.

Auch wenn du dich noch nie mit dem Internet-Business beschäftigt hast, möchte ich wetten, dass du schon einmal gehört hast, dass Präsentationen, Werbung, Unternehmensdarstellungen letzten Endes nur durch „eine optimale Darstellung“ überzeugen. Es ist also kein Wunder, dass Content-Marketing heute das Mittel der Wahl ist, um sich und seine Produkte im Web zu präsentieren.

Hast du auch eine Content-Strategie? Ich würde fast wieder wetten wollen, dass du keine Content-Strategie entwickelt hast. Aber keine Sorgen: Du bist nicht allein! Es wird also Zeit (nimm dir die 5 Minuten, die du für diesen Artikel brauchst), sich ein klein wenig mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen.

Wie du professionelle Inhalte in zwei Schritten erstellst.

Die meisten Marketer erstellen ihre Inhalte wie folgt: Sie setzen sich an den Rechner, überlegen sich ein Thema, schreiben dazu einen Artikel, veröffentlichen diesen und wiederholen diesen Vorgang – wenn gerade etwas Zeit ist. Erkennst du dich wieder? Ich mich auch :-) Nunja. Hier wird in der Tat „Inhalt“ produziert, aber von einer Strategie ist noch nicht so viel zu erkennen, richtig?

Schritt 1: Kenne deine Leser!

Gehen wir jetzt etwas strukturierter vor. Viele schreiben ihre Artikel nach Lust und Laune. Frei nach dem Motto: Was mir gefällt, bringe ich rasch zu Papier – äh auf den Bildschirm. Dies ist für einen privaten Blog in Ordnung. Im professionellen Marketing allerdings undenkbar. Ich kann keine Kampagne starten, ohne meine Zielgruppe (die Leser) zu kennen. Schließlich muss der Köder dem Fisch gefallen – und nicht dem Angler.

Der erste Schritt ist also zu verstehen, wer genau deine Leser sind.

  • Wer ist unser Kunde?
  • Hast du mehr Leser oder Leserinnen?
  • Wie alt ist im Schnitt deine Kernleserschaft?
  • Wie alt sind deine Kunden?
  • Welche Jobs haben deine Kunden?
  • Wie gebildet sind deine Kunden?
  • usw.

Einen ersten Überblick zum Thema Zielgruppe findest du auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Zielgruppe

In der Regel wird die Definition der Zielgruppe recht schwierig sein. Vermutlich wirst du auch verschiedene Leserschaften haben, die unterschiedlich angesprochen werden sollten. Wichtig ist nur: Mache dir überhaupt ein Bild von deinen Kunden – und beginne damit heute!

Schritt 2: Schreibe zielführend für den Kaufprozess.

Ob Blogger oder Unternehmen: Fast alle betreiben den „Content-Creation-Prozess“ wie oben umrissen: Man nimmt sich 20 Minuten Zeit und fängt an (irgend)etwas zu schreiben. Nach meiner Meinung sind diese 20 Minuten verschenkt. Denn wenn ich keinen Plan habe, was ich schreiben soll, kann ich auch langfristig keine Bindung zu meinen Kunden aufbauen!

Bedenke, dass deine Kunden deine Beiträge nicht lesen, weil sie dich mögen oder weil sie gerade so viel Zeit haben. Sie lesen deine Artikel, weil sie ein Problem haben und auf der Suche nach einer Lösung sind. Bevor du also mit dem Erstellen von Inhalten startest, musst du die Probleme deiner Kunden kennen.

Dabei durchläuft ein Kunde grundsätzlich im Kaufprozess diese Phasen:

Phase # 1 – Bewusstsein für das Problem entwickeln

Nehmen wir uns mal ein Beispiel aus der Praxis. Der Kunde merkt, dass sein Gewinn aus Buchungen über die Website zurückgeht. Woran liegt dies?

  • Im Online-Business könnte es an fehlenden Seitenbesuchern liegen. Vielleicht wird die Website nicht gut in Google gefunden?
  • Aber vielleicht kommen die Besucher auf die Seite, aber sie finden nicht die gewünschten Inhalte? Kann die Strutktur der Seite verbessert werden?
  • Oder Besucher finden die Inhalte, sind aber von den Produkten (oder deren Präsentation) nicht überzeugt? Lässt sich die Leistung besser beschreiben?

Phase # 2 – Problem analysieren und Lösungen finden
Wenn wir das Problem ausgemacht haben, müssen wir nach den Ursachen forschen und Lösungen abwägen. Kommt zum Beispiel nicht genug Traffic auf die Website, könnte es sein, dass Suchbegriffe zu unserer Website im Ranking abgerutscht sind oder die Klickrate auf Anzeigen abgenommen hat. Wir könnten also den Bereich SEO weiter ausbauen oder in eine Werbeanzeigen investieren, um Besucher auf unsere Angebote aufmerksam zu machen.

Phase # 3 – Eine Entscheidung treffen
Im letzten Schritt müssen wir eine Lösung vorgeben. In unserem Beispiel könnte dies sein, dass man kurzfristig mit einer Werbeanzeigenkampagne startet, um sofort in Google verfügbar zu sein und parallel eine SEO-Kampagne entwickelt, um sich nachhaltig im Ranking zu platzieren.

Wie nutzen wir die Phasen des Kaufprozesses für unser Content Marketing?

Ganz einfach: Wir schreiben für jede Phase einen passenden Artikel. In unserem Beispiel sieht dies wie folgt aus:

  • Wir haben geprüft, warum das Neugeschäft des Kunden zurückgeht. In einem Artikel können wir die verschiedenen Ansätze einer solchen Analyse diskutieren (Traffic, Conversion, Wertschöpfungskette, etc.).
  • Dann zeigten wir dem Kunden, dass der Rückgang im Neugeschäft über die Website auf sinkende Rankings zurückzuführen ist. Wir können nun einen Artikel verfassen, in der wir uns mit Rankings, Klicks, Konversionen und dem Rückgang der Einnahmen auseinandersetzen.
  • Nun haben wir als Lösung die Optimierung der Rankings und das Schalten von Anzeigen vorgeschlagen. Der nächste Artikel könnte also SEO und Werbeanzeigen (SEA) gegenüberstellen.
  • Zuletzt definierten wir einen Lösungsvorschlag … und … richtig geraten: Wir schreiben einen Beitrag, wie man eine Anzeigenkampagne starte und in eine SEO-Kampagne überführt.

Dieses Prinzip lässt sich nun immer weiter im Detail ausarbeiten. Auf diese Weise bekommen wir rasch Dutzende Beiträge aus einem einzigen Denkansatz: Welches Problem könnte der Kunde haben und wie lösen wir dieses.

Das Tolle ist, dass der Kunde zu 100% unsere Beiträge verfolgen wird, da wir uns exakt mit seiner Problemstellung beschäftigen. Und vergessen wir nicht: Der ganze Zweck des Content-Marketing ist, zu helfen! Erst am Ende des Prozesses kann man dann sanft seine (kostenpflichtige) Hilfe respektive sein Produkt als Unterstützung anbieten.

Letzter Schritt: Bereite deine Artikel für den Kunden auf.

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Nicht zu lang!

Neben dem reinen Inhalt liest auch das Auge mit. Es ist also nicht damit getan, einen guten Inhalt zu Papier zu bringen. Wir müssen diese Inhalte auch dem Kunden schmackhaft machen. Schreibe nicht zu lange Artikel. Artikel wie dieser sind schon eher Schmerzgrenze. Besser ist es, kurz und knapp eine Lösung zu liefern.

Mulitmedial

Verwende unbedingt unterschiedliche Medien: Texte, Bilder, aber auch Videos und Audio, wenn möglich.

Sei persönlich.

Es ist immer ratsam persönlich zu schreiben. Nicht jedes Video muss eine High-End-Produktion sein. Auch ein Handyvideo kann mit gutem Inhalt überzeugen.

Sei professionell.

Auf der anderen Seite solltest du deine Inhalte professionell präsentieren. Gebe dir also Mühe mit dem Satzspiegel, gliedere deine Überschriften ordentlich, nutze Absätze und verwende bei längeren Texten auflockernde Elemente wie Bilder, erklärende Grafiken, Zitate und ähnliches.

Übringes: Unsere DI-Themes snd bereits für eine perfekte Präsentation optmiert. Zeilenlänge, Zeilenabstände, Überschriftengröße – alles ist für ein reibungsloses Leseerlebnis optimiert. So hast du alles an der Hand, um im Internet eine gute Figur zu machen: Slider, Galerien, Videoposts, Testimonials, Checkboxes und vieles mehr:

mehr erfahren zu den Features der DI Themes.

80% der Emotionen werden über Bilder erzeugt!

Ganz wichtig sind gute und professionelle Bilder! Ein schlechtes, verzerrtes Bild macht wenig Spaß, in den darunterliegenden Text einzusteigen. Aber bitte beachte, dass alle Bilder im Netz Lizenzen unterliegen. Also bitte google nicht einfach nach Bildern. Beachte auch, dass Bilder von Fotografen dem Urheberrecht unterliegen und nicht ohne weiteres im Internet verwendet werden dürfen (auch wenn du den Fotografen für ein Shooting bezahlt hast). Kläre also die Rechte ab!

Ein sicherer Weg ist es, in den einschlägigen Shops (fotolia.de, shotshop.com und andere) bilder zu kaufen oder nach Material mit CC0-Lizenzen (Public Domain) zu suchen, welches dann im Web verwendet werden darf.

Tipp: Über 300 professionelle Bilder für die 20 TOP-Nischen habe ich dir zusammengesucht. All diese Bilder haben eine CC0-Lizenz, sodass du die Bilder sofort in deinen Projekten verwenden darfst.

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Marco

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1 Kommentar

  1. Alex L

    Hallo Marco,
    vielen Dank für den lesenswerten Artikel und ich denke, dass ich noch einiges über das Content Marketing lernen sowie aufnehmen kann. Auf meinem Stammblog Internetblogger.de befasse ich mich mit den Themen wie Blogging und OpenSource CMS sowie den ForumTools und so stelle ich mein erlangtes Wissen und Erfahrungen zur Verfügung. Der Leser kann sich informieren.

    Da ich nach etlichen Jahren mit den reinen Blogger/Blogging-Themen bemerkt habe, dass ich dazu etwas weniger zu berichten habe, beschloss ich, den Sektor OpenSource CMS zu erschliessen und so befasse ich mich damit derzeit täglich und wöchentlich, informiere mich selbst auf den offiziellen Webseiten dieser CMS und in den Support-Foren sowie auf GitHub und SourceForge.net, um uptodate zu sein. Wenn ich ein Problem mit einem CMS lösen konnte, lasse ich auch gerne meine Stammleser darüber erfahren.

    So verfahre ich schon seit einer Weile und möchte meiner Leserschaft weiterhin derartige Inhalte anbieten. Die Zielgruppe bei mir sind bloggende Webmaster und CMS-Endanwender, die auf der Suche nach einem passenden OpenSource CMS oder einem guten kostenlosen Forum-Tool sind.

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