Kindle Paperwhite kaufen vs. iPad

Kindle Paperwhite kaufen?

Zu meiner Verwunderung waren in diesem Urlaub die Tablets und eReader die Platzhirschen an den Stränden und Seen. „Sagt mal, war die ganze Welt einen Amazon Kindle Paperwhite kaufen?“ Ein ziemlich ungewohntes Bild. Wo sind die Damen mit ihren Liebesschmökern und die Herren mit den dicken Thrillerschinken auf den frisch gebräunten Beinen? Und wo sind die iPads und Tablets der Konkurrenz abgeblieben? Und schon stellte ich mir die Frage: Muss ich mit jetzt auch einen Kindle Paperwhite kaufen? Und wenn ja, dann warum :-) Nun, die Technik eines eBook Reader hat gerade für Lesefreunde große Vorteile und hier habe ich euch ein paar Eckdaten des von vielen genutzten eBook Reader Kindle Paperwhite einmal zusammengestellt, und auch geschaut, wie sich der Book Reader der Amazone im Verhältnis zum iPad schlägt.

Spiegeleffekte?

Wer das erste Kindle-Ebook öffnet, wird gleich feststellen, dass im Unterschied zu den reflektierenden Tablet- und Smartphone-Displays auf dem neuen Kindle Paperwhite wie auf Papier ohne störende Spiegeleffekte gelesen werden kann. Sogar unter der Sonne Andalusiens. Das ist ein Pluspunkt auf der Seite „Kindle Paperwhite kaufen„.

Ermüdung der Augen?

Kaum. Auch hier ist es von Vorteil, dass die Displays nicht hintergrundbeleuchtet sind und daher kein Licht direkt in die Augen scheint. Der Paperwhite nutzt optimiertes Frontlicht nur für die Oberfläche des Displays, sodass man bequem lesen kann. Ein durchaus guter Grund und damit weiterer Pluspunkt auf der Seite Das einen Pluspunkt auf der Seite „Kindle Paperwhite kaufen“.

Schnell?

Naja. Lesen muss ja nicht schnell sein. Aber der eReader sollte es schon sein. So wurde das Umblättern wohl deutlich verbessert (ich hatte bisher keinen eReader, von daher kann ich dies nicht beurteilen). Technisch gesehen ist der Prozessor des neuen Kindle Paperwhite um 25% schneller. Dadurch werden Bücher schneller geöffnet und Seiten schneller geblättert. Dabei verwendet der Kindle Paperwhite die allerneueste Technologie für kapazitive Touchscreens, die präziser auf Berührungsgesten reagiert. „Also schnell isser.“ Dennoch würde ich hier gefühlt das iPad vorziehen wollen.

Lesen mit Batterie?

Ein großes Plus: Bei dem Kindle Paperwhite hält eine Akkuladung bis zu 8 Wochen. Okay. Dies gilt nur, wenn man nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag liest und auf WLAN und Co. verzichtet. Aber dennoch idt die Akkuleistung um ein viel-viel-vielfaches länger als bei einem Tablet. Und wer einen Kindle Paperwhite kaufen möchte, wird in der Regel eh ein Buch lesen wollen und nicht ein Multimediaerlebnis erwarten. Also schon wieder ein Pluspunkt für den Kindle.

Kindle Paperwhite kaufen - vs- iPad

Kindle Paperwhite kaufen – vs- iPad

Bequem?

Ja. Ich habe das Ding über eine Stunde in der Hand gehabt und es war sehr angenehm. Der Kindel Paperwhite ist schmaler als die meisten Bleistifte und 30% leichter als das iPad mini. Damit kann man auch einen Dan Brown länger lesen – ohne an ein Hanteltraining erinnert zu werden.

Im Dunkeln lesen?

Eigentlich ist das Lesen im Dunkeln bei beleuchteten Displays ja kein Problem. Das Lesen im Dunkel sollte also theoretisch kein Pluspunkt auf der Seite „Kindle Paperwhite kaufen“ sein. Okay. Da gehen wieder die Meinungen auseinander. Denn genau bei der guten Beleuchtung der Tablets ist auch der Haken. Tablets, deren Displays hintergrundbeleuchtet sind und deren Licht direkt in die Augen scheint, ermüden die Augen. Der Paperwhite nutzt hier wieder sein optimiertes Frontlicht, sodass die Augen nicht überanstrengt werden. Die Helligkeit kann angepasst werden und sorgt bei allen Lichtverhältnissen für optimale Lesebedingungen. Allerdings muss ich sagen, dass ich auf dem iPad prima im Dunkel lesen kann. Hier wäre mal ein A/B-Vergleich fällig, ob man wegen der Lesequalität im Dunkeln wirklich einen Kindle Paperwhite kaufen muss. Ich sagemal hier gibt es ein Unentschieden zwischen Kindle und iPad.

Infos zum neuen Kindle Paperwhite

Kurz notiert.

Ich persönlich kritzele in viele Bücher (vor allem in Sachbücher). Da ist es eine feine Sache, wenn man dies auch digital Notizen machen und posten kann. Alle Notizen können vom Kindle Paperwhite auf den Computer exportiert werden. Im Vergleich zu iPad & Co sind die Notizfunktionen aber etwas rudimentär.

Die komplette Bibliothek zur Hand.

Das ist natürlich der Knaller! Egal ob iPad, Tablet oder eReader: man hat jede Menge Platz für Lesestoff immer in der Tasche! Der Kindle Paperwhite hat Speicherplatz für rund 1.000 Bücher! Die muss man erst einmal lesen. Mit dem Kindle Paperwhite kann man also seine komplette Bibliothek überall hin mitnehmen. Hier ist man leider auf Amazon beschränkt. Andererseits deckt Amazon auch den größten Buchmarkt ab.

Schriftgröße anpassen?

Klar kann man die Textgröße nach dem eigenen Geschmack und Empfinden anpassen. Für mich ein großer Vorteil von eReader und Tablets, da ich eine Brille trage, die im Sommer oft der Sonnenbrille zum Opfer fällt. Aber dies beherrscht jedes Tablet auch.

Fun!

Eine witzige Funktion ist, dass man mit einem Blick erkennen kann, wie lange es dauern wird, ein Kapitel oder das Buch zu beenden. Die Funktion „Time to Read“ orientiert sich an der persönlichen Lesegeschwindigkeit und wird ständig aktualisiert, um sich den Gewohnheiten anzupassen. Mit „Time to Read“ kann man ganz leicht entscheiden, ob man das aktuelle Kapitel noch zu Ende liest oder sich lieber auf morgen vertagt. Superpraktisch, da ich schön oftmals vor dieser Entscheidung stand … Schaltet man am nächsten Tag den Kindel wieder an, so kann man dort weiterlesen, wo man stehen geblieben ist. Die Whispersync-Technologie speichert und synchronisiert die Position, bis zu der man gelesen hatte, sowie Lesezeichen und Anmerkungen auf allen Geräten, sodass man immer an der Stelle weiterlesen kann, an der man zuletzt pausieren musste. Die Lesefreude ist also groß. Mehr Fun kann man aber nicht erwarten. Hier punktet eindeutig das iPad, was nun wirklich viele Features bietet …

Multimedia

Naja. Da ist nicht viel. Wer ein multimediales Meisterstück in Händen halten will, sollte lieber zu einem Tablet, wie z. B. dem iPad greifen.

Fazit: Kindle Paperwhite kaufen
– oder doch das iPad?

Bücherfreund: Kindle Paperwhite kaufen.

Kommen wir also zum Fazit des ganzen „Kindle-Paperwhite-kaufen-oder-nicht“: Ob Kindle 1, Kindle 2, Kindle 3G, Kindle 4 oder was auch immer: Kindle ist ein feines Gerät für alle Leseratten. Je nachdem welches Modell man wählt, bekommt man mehr oder weniger Multimediavergnügen dazu. Gleichwohl die Suche nach „Kindle App oder Kindle Apps“ bei weitem dem Angebot von Apple unterliegt. Aber das ist auch nicht tragisch, denn die Suche wird wohl eher „Kindle Book“ oder „eReader Kindle“ lauten, sprich bei der Recherche im Kindle Shop geht es um das Lesen! Und da ist allen Geräten gemein, dass man auf dem Amazon Kindle Reader ganz sicher bequem lesen kann. Für alle Buchliebhaber, die auf das haptische Blättern einer Buchseite verzichten können, können sich gut und gerne mit dem Thema „Kindle Paperwhite kaufen“ anfreunden.

Multimediafans: iPad kaufen.

Wer mehr Multimedia, Apps und Spielevergnügen erwartet, sollte vielleicht nicht den Kindle Paperwhite kaufen, sondern eher nach einem Apple iPad, iPad Pro, iPad Mini oder einem anderen Tablet mit möglichst hoher Auflösung Ausschau halten. Ebooks lesen sich nämlich nur dann gut, wenn die Auflösung stimmt. Also am besten nach dem Stichwort „Retina“ schauen! Im Duell Kindle vs. iPad dürften gerade Designer mit dem iPad gut aufgehoben sein. Hier fühlt sich der Kreative eher zuhause … und schütteln über den Amazon Kindle belustigt den Kopf. Wer also Kindle Software erwartet, wird nicht fündig. Da punktet „Kindle versus iPad“ ganz klar das iPad. Aber wie gesagt: Wir testen hier ja einen E-Reader. Und der Lesespaß auf dem Kindle ist nicht zu unterschätzen :-)

Infos zum neuen Kindle Paperwhite

Marco

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5 Kommentare

  1. Jochen

    Cooler Artikel, hat informativ und prägnant alles wichtige was ich durch ewiges Suchen im Internet erst hätte recherchieren müssen zusammengefasst. […] Ich persönlich bin immer etwas irritiert, wenn ich eine aufgeräumte Seite sehe, einen interessanten Artikel und dann immer wieder über Schreibfehler stolpere. Das lässt etwas an der Qualität und Hingabe zweifeln.

  2. Marco

    Hi Jochen, danke für dein Feedback. Ja, manchmal schreibe ich zu schnell. Ich werde noch einmal drüberlesen :-)

  3. Alessa

    Mir fehlt noch der Hinweis , dass mit dem Kindle nur Amazons Ebooks gelesen werden können. Er also andere Formate nicht liest bzw erst nach etlichen Umwandlungen.
    Ansonsten super Bericht , kurz und knackig.

  4. Marco

    Hi, danke für die Ergänzung!

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