Corel Painter 12 Review

Hersteller: Corel
Website: Corel.de
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NEU: Videos zu Corel Painter 16

Nach Aussagen des Herstellers ist Painter 12 ein wirklichkeitsgetreues Mal- und Illustrationsprogramm. Und eines kann ich der Corel Painter 12 Review vorwegnehmen: es stimmt. Das Programm bietet unendlich viele Möglichkeiten für das professionelle Malen am Bildschirm – immer vorausgesetzt, dass man mit einem Tablett arbeitet. In dem Test habe ich das WACOM Cintiq verwendet.

Aber ich denke, jedes andere Tablett wird hier auch gute Dienste leisten! Natürlich funktioniert das Programm auch ohne Tablet. Jedoch sind dann die Funktionen etwas eingeschränkt, da die intelligenten Tools, die sich an Stifthaltung und Stiftdruck orientieren nicht funktionieren können. Okay: Viel Spaß also mit dem Video „Corel Painter 12 Review„.

Corel Painter 12 Review

Eigentlich wollte ich mich mit Photoshop 6 der Herausforderung des Malens am Bildschirm stellen. Nach dem ersten Eindruck von Painter 12 werde ich dieses Vorhaben wohl über den Haufen werfen und lieber mit Painter am Bildschirm zeichnen. Hauptargument sind hier für mich die vielseitig einsetzbaren Malwerkzeuge, die über die Möglichkeiten von Photoshop deutlich hinausgehen.

Dies fängt bei den Papierstrukturen an, die automatisch auf die einzelnen Malwerkzeuge reagieren. So macht es einen Unterschied, auf welchem Papier, mit welcher Struktur und ich mit welcher Farbe (Öl –, Pastell – oder Aquarellfarbe) und welcher „Nässe“ ich male. Einzigartige Funktionen, wie beispielsweise das simulierte Trocknen der Farbe oder die Berücksichtigung von Wind beim Trocknen der Farbe – machen das Zeichnen mit dem Tablett wirklich zu einem neuen Erlebnis.

Painter12_RealWatercolor-Sample-Box-Image Das Tolle ist aber, dass man in der neuen Version 12 nahtlos mit Photoshop zusammenarbeiten kann. Hier werden nicht nur Ebenen erhalten, sondern bereits die Benutzeroberfläche lässt sich samt Shortcodes wie Photoshop einrichten.

Painter12_BrushSelector

Neu hinzugekommen sind Gestaltungsmöglichkeiten der digitalen Kunst, wie man sie aus Programmen wie Sketchbook Pro kennt. Dazu zählt der Spiegelmodus, mit dem sich symmetrische Formen leicht erzeugen lassen. Aber auch hier geht Painter 12 einen Schritt weiter und bietet einen Kaleidoskop-Modus an. Mit diesem kann man mit 3 bis 12 gespiegelten Flächen äußerst interessante Muster erstellen. Ein absolutes Highlight ist für mich das realistische Aquarell und nasse Öl. Hier kann man wirklich authentische Ergebnisse erzeugen. Die Farben verlaufen und trocknen äußerst wirklichkeitsgetreu.

Mit den nassen Ölwerkzeugen, Lösemitteln und den Pinselvarianten kann man die Illusionen erzeugen, man würde tatsächlich mit Öl auf einer Leinwand arbeiten. Das Programm selbst ist von der Oberfläche sehr überschaubar strukturiert. Ein Navigator zeigt die Leinwand als Miniaturbild und ich kann – wie in Photoshop – rasch einzelne Bereiche des Bildes anspringen ohne ständig ein- und auszoomen zu müssen. Sehr gelungen ist auch die neue Pinselpalette. Die rund 700 Pinsel werden hier systematisch nach Themen sortiert, so dass ich rasch zwischen den einzelnen Malwerkzeugen springen kann. Alle Funktionen (Pinselgröße, Deckkraft, Winkel, etc.) lassen sich per Sportcode einstellen.

Fazit Corel Painter 12 Review:

Corel Painter 12 konnte mich wirklich begeistern und sollte eigentlich von jedem getestet werden, der sich ernsthaft mit dem digitalen Malen auseinandersetzt. Hier und dort musste ich nach einigen Funktionen ein wenig suchen, jedoch ist dies nicht einer aufgeräumten Oberfläche geschuldet, sondern mehr dem enormen Umfang des Programms. Wer möchte, kann bis ins kleinste Detail Papier, Pinsel und Farbe konfigurieren. Aber keine Sorge: bereits die Presets sind mehr als überaus überzeugend. [separator type=’transparent‘ color=“ thickness=“ up=’20‘ down=’20‘]

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Marco

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