9 Schritte für das erfolgreiche Fotobusiness

Fotografen sind heutzutage überall! Es sieht im Social-Media-Zeitalter so aus, als ob angehende Digitalfotografen in allen Industriebranchen tätig sind. Diese „Profis“ bieten niedrige Preise und hohe Qualität. Es gibt nichts Falsches daran, aber was sollen diejenigen machen, die der Konkurrenz einen Schritt voraus sein möchten? Was sollt ihr machen, um einzigartige Bilder zu erzielen, um euch von der Konkurrenz abzuheben? Unten sind neun einfache Schritte, die euch an die Spitze bringen und helfen, der Konkurrenz immer vorne weg zu sein.

1. Einzigartigkeit geht über alles

Lasst uns den Tatsachen ins Gesicht sehen: unerfahrene Fotografen legen einen hohen Wert auf Einzigartigkeit. Ihr dürft dies nicht vergessen! Viele Anfänger erreichen keine großen Erfolge oder stecken tief in der Arbeit, weil sie schlicht in der Masse untergehen.

Einzigartigkeit ist die Schlüsselkomponente für erfolgreiche Kunst. Ihr könnt Informationen über erfolgreiche Unternehmer sammeln, um einen frischen und neuen Weg zur Entwicklung des Fotobusiness zu finden. Darüber hinaus könnt ihr euch mit den Arbeiten der berühmten Fotografen vertraut machen, um neue Methoden für euch zu entdecken und sie dann bei eurem Arbeitsablauf zu verwenden.

2. Erstellung eines eigenen Blogs

Bilder erzählen Geschichten. Sie schreiben Wörter in Pixeln. Aber das bedeutet nicht, dass ihr überhaupt keine Wörter schreiben müsst. Manchmal lohnt es sich, den Textinhalt zu schreiben, der eure Bilder begleiten wird. Dies könnt ihr häufig im Bereich der Hochzeitsfotografie und journalistischer Fotografie beobachten.

Heute ist eine Webseite für jedes Unternehmen hochwichtig – oder genau gesagt: ein Muss. Mehrere erfolgreiche Fotografen gehen noch einen Schritt weiter und erstellen einen eigenen Blog, um ihre Arbeiten zu zeigen. Wenn man schon als Fotograf einen Blog hat, dann muss man stets seine neuen Fotos veröffentlichen oder nützliche Beiträge schreiben, um Kunden und Interessenten auf dem Laufenden rund um die Neuigkeiten aus der Fotowelt zu halten. Darüber hinaus könnt ihr die beliebtesten Fotos in den sozialen Netzwerken mit dem Link zu eurem Beitrag veröffentlichen. Dadurch werden, zum Beispiel, alle Familienmitglieder eure Fotos als „Gefällt mir“ markieren. Mit einem Blog könnt ihr eure Zielkunden erreichen – und halten. Nicht schlecht von nur einem Blog?

3. Besondere Foto-Locations für das Fotoshooting

Jeder Fotograf muss sich um einzigartige Foto-Locations kümmern und darf sich nicht nur auf das Fotostudio beschränken. Jedes Land und jede Stadt ist reich an spannenden Landschaften oder Plätzen.

Erfindet selbst etwas Kreatives oder macht eine kleine Reise durch die Gegend, um als Location-Scout neue Setups zu finden. Von Jahr zu Jahr alle Fotoshootings in demselben Fotostudio zu machen, ist eine veraltete Methode. Eure Foto-Locations müssen das Interesse der Kunden wecken und motivieren einen Termin für das Fotoshooting zu vereinbaren. Inspirierende Plätze können auch kostenpflicht sein. Für schöne Plätze oder Landschaften lohnt es sich zu zahlen.

4. Die Kritik anderer Fotografen ist eine sehr große Hilfe

Die Wörter “Gut gemacht” sind das Schlimmste für Fotografen zu hören. Versteht mich nicht falsch. Natürlich ist es jedem angenehm, schöne Wörter zu hören. Aber legt keinen großen Wert darauf. Diese Phrase zeigt euch nicht, wie ihr besser als Fotograf werden könnt. In manchen Fällen ist es besser Kritik zu hören und daraus ein eigenes Fazit zu ziehen. Findet einige gute Fotografen. Freundet euch mit ihnen an. Bittet sie euch zu kritisieren. Objektive Kritik bekommt ihr auf jeden Fall.

Wenn ihr nicht wisst, wo ihr anfangen sollt, dann überprüft Gruppen bei Facebook. Mehrere Gruppen bieten Kritik unter der Abkürzung “cc”. Dadurch erfahrt ihr, was ihr beim Fotoshooting falsch macht und welche Fehler ihr vermeiden sollt. Es ist nicht nur der schnellste Weg, Erfahrungen zu sammeln und eure Kenntnisse zu erweitern, sondern auch die beste Lösung, den mittelmäßigen Fotografen einen Schritt voraus zu sein.

5. Verschiedene Kunstformen testen

Große Künstler inspirieren sich von anderen großen Künstlern. Sie lernen, was ihnen gefällt oder nicht gefällt. Es ist eine Art des Erfahrungsaustausches. Ihr müsst diejenigen Fotografen wählen, die euch inspirieren werden. Wenn euch ein Bild gefallen hat, müsst ihr euch immer fragen: Warum hat genau dieses Bild meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen? Was gibt es Besonderes in diesem Bild? Was fällt sofort auf? Die Antworten auf diesen Fragen helfen euch, eure eigene Richtung zu finden. Die Kunst besteht oft aus Mustern und Ideen. Mehrere Fotografen lassen sich von Musik, Malerei usw. inspirieren, um ihre Fotografie einzigartig zu machen.

6. Euer Markt und eure Nische

Das häufigste Problem der Fotografen besteht darin, dass sie ihre Dienste in allen Nischen anbieten. Und danach wundern sie sich, warum sie keine großen Fortschritte in einer Nische machen. Natürlich ist es toll, wenn ihr euch in allen Formen wie Landschaft, Porträt, Makro und vieles mehr auskennt, aber die erfolgreichsten und populärsten Fotografen konzentrieren sich auf einen Aspekt. Sie wissen ganz genau, wie sie etwas oder jemanden fotografieren müssen – ohne viel Zeit dafür zu vergeuden.

Wenn ihr euch auf nur einen Aspekt der Fotografie konzentriert, werdet ihr schneller Fortschritte machen, als wenn ihr für mehrere Aspekte gleichzeitig abmüht. Darüber hinaus gewinnt eure Marke einzigartige Identität, die unter bestimmten Kunden bekannt wird. Dadurch habt ihr alle Chancen, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Wenn ihr euch mit der Portraitfotografie für Senioren und Rentner beschäftigt, müsst ihr euch nur darauf konzentrieren. Macht eure Fotos unter Senioren, Rentner und deren Verwandten bekannt. Wenn ihr Insekten und Blumen gern fotografiert, dann konzentriert euch auf Makrofotografie und richtet eure Marketingstrategie in diese Richtung aus.

7. Keine Regeln

Fotografie ist eine Kunstform. Es gibt keine Gesetze dafür. In der Tat ist die Fotografie ein freier Beruf, der eurer Phantasie freien Lauf lässt. Viele werden jetzt sagen: “natürlich gibt es Regeln!”. Richtig: In der Kunst können wir durchaus etwas eine “Regel” nennen. Es kann zum Beispiel die “Drittel-Regel” sein, aber diese Regeln sind nichts anderes als Ausgangspunkte. Sie dienen mehr als Vorschläge. Nachdem euch alle Grundregeln bekannt sind, fangt ihr an, sie zu brechen. Manche Fotografen lieben es sogar, die Regeln zu brechen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

8. Nichtkonformität muss sein

Die besten Künstler aller Zeiten haben etwas Gemeinsames: sie haben etwas Anderes als die Mehrheit der Fotografen getan. Sie haben sich von den anderen durch etwas unterschieden. Und dies wollt ihr auch tun. Ihr könnt die besten Fotos der Welt haben, aber ihr werdet nur wenig Erfolg erreichen, wenn sie das Abziehbild bestehender Fotografien sind. Wagt etwas Neues!

9. Online-Portfolio

Die beste Lösung zur Förderung eurer Fotos ist, meiner Meinung nach, eine eigene Website oder ein eigenes Online-Portfolio. Ein Online-Portfolio ermöglicht es euch, eure Fotos an einer Stelle zu sammeln, nach Kategorien zu sortieren, in verschiedenen Galerien zu veröffentlichen usw. Darüber hinaus dient es als Plattform, auf der eure Kunden Bewertungen oder Kommentare hinterlassen können. Und wenn ihr noch euer Portfolio für Suchmaschinen optimiert, wird es von euren Zielkunden gefunden.

Viele Homepagebaukästen bieten erste Hilfe bei der Erstellung einer Website, wie zum Beispiel Jimdo, WixMotoCMS – und natürlich umfassende Lösungen, wie von Designers Inn das Theme DI Photo.

Fazit: Wenn ihr euer Fotografie-Business bekannt machen wollt, lasst euch von erfolgreichen Fotografen inspirieren. Dies hilft euch, euch weiter zu entwickeln, etwas Neues zu entdecken und ohne Angst etwas zu riskieren. Fangt jetzt an, euch den Weg in die Zukunft zu bahnen.

Eva Majert

Eva Majert

Gastautor

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1 Kommentar

  1. Elke

    Ich vermute mal, es muss unter Punkt 1 heißen: Erfahrene Fotografen legen einen hohen Wert auf Einzigartigkeit. Ihr dürft dies nicht vergessen!

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